<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884</id><updated>2012-01-24T16:01:38.611+01:00</updated><title type='text'>Half The World Away</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>173</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-8491459302982132907</id><published>2012-01-24T16:00:00.001+01:00</published><updated>2012-01-24T16:01:38.621+01:00</updated><title type='text'>I´d rather drown than not dive in.</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; "&gt;&lt;span &gt;Wenn jemand im Erzählfluss sagt "vor 10 Jahren", denke ich immer an die 90er, nie an 2002. Ich werde jetzt nicht sagen, dass früher alles besser war, das stimmt nämlich nicht. Nun gut, außer vielleicht, was die alten Sachen von Coldplay betrifft. Die waren wirklich richtig gut 2 Alben lang, was ist unterwegs nur mit denen passiert? Die U2-isierung? Who knows. Mir ist jedenfalls auch etwas passiert. Einiges! Ich habe nicht fazitiert zum Jahresende, eine Meinung ist ja oft doch nur der flüchtige Aggregatszustand zwischen einem Informationsstand und dem nächsten. Stimmt auch nicht ganz, liest sich aber schön, manchmal schlägt Denken Fühlen, geht Style über Inhalt. Obacht: nur manchmal! Kurz bevor ich (noch) bitter(er) wurde, war plötzlich 2012 und ging mit lauter Feuerwerken los. Atemlos, aufgeregt, bezaubernd. Keine Zeit zu atmen, keine Kraft zu schlafen, keine Lust aufzuwachen. Und jetzt? Ein Ausblick. Etwas Neues und Großes. Vielleicht auch ein wenig beängstigend? Vielleicht, man richtet sich so in seinem Zynismus ein. Augen zu. Jazz an. Wird schon!  &lt;/span&gt;&lt;span &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-8491459302982132907?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/8491459302982132907/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=8491459302982132907&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/8491459302982132907'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/8491459302982132907'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2012/01/id-rather-drown-than-not-dive-in.html' title='I´d rather drown than not dive in.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-2783318385214710700</id><published>2011-12-12T09:59:00.002+01:00</published><updated>2011-12-12T10:02:05.721+01:00</updated><title type='text'>Naked Lunch vs. Burn-Out</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:10.0pt;mso-bidi-font-size:11.0pt; font-family:&amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;mso-bidi-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;; mso-bidi-theme-font:minor-bidi"&gt;I&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  &gt;ch wollte mich noch zu Naked Lunch äußern. Also… das ist gar nicht so einfach. Andererseits ist es dann aber auch wieder relativ egal, was man zum Inhalt sagt, da es fast unmöglich ist, wirklich viel von der Handlung preiszugeben, weil selbige eher nicht zu fassen ist. Wenn man an einem Straßenbahnunfall vorbeikommt (im Kosmos des Öffentlichen Nahverkehrs ist die Straßenbahn ja wahrlich einer der schönsten Sterne!), kann es passieren, dass man hinschauen will und tatsächlich &lt;i&gt;muss&lt;/i&gt;, obwohl man vielleicht besser wegschaute. Mit Naked Lunch verhält es sich ganz ähnlich. Es hilft, wenn man eine Ausgabe mit Nachwort liest, welches vorangestellt besser aufgehoben wäre, aber als mündiger Anarchobürger kann man die Reihenfolge auch eigenmächtig umstellen – ich denke Burroughs selbst fände das in Ordnung. Dort erfährt man dann jedenfalls so Einiges über die Entstehung des Buches, was zumindest mich bisher dazu bringt, dabei zu bleiben, obgleich ich kürzlich fast im Wedding hätte aus der S-Bahn steigen müssen, um mich ob der geschilderten Gewaltpornographie zu übergeben, aber das nur nebenbei. Also, wenn Sie mein Urteil hören wollen und über einen starken Magen verfügen: Man kann es ruhig mal lesen, dieses Naked Lunch – wobei "ruhig" da nicht das richtige Wort ist, klar. Denken Sie sich einfach ein anderes aus!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  &gt;Bücher sind insgesamt eh gerade so ein Thema (siehe neulich), sie häufen sich nämlich überall: auf Tischen, im Regal, in Taschen, auf Fensterbrettern, unterm Bett; manchmal wünsche ich mir eine Grippe oder ein paar Jahre im Sanatorium, um endlich mal in Ruhe das eine oder andere weglesen zu können. Stattdessen machen wir über Kräutertee und Gelächter den Burn-Out-Schnelltest in der Titanic und finden heraus, dass wir noch nicht betroffen sind, jedoch vorsichtig sein und vor allem Widdergeborene meiden müssen. Mit diesem Tipp im Hinterkopf kommen wir nun aber sicher problemlos bis zum Jahresende! &lt;/span&gt;&lt;a name="_MailAutoSig"&gt;&lt;span style="font-size:10.0pt; font-family:&amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;; mso-fareast-theme-font:minor-fareast;mso-fareast-language:DE;mso-no-proof:yes"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-2783318385214710700?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/2783318385214710700/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=2783318385214710700&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/2783318385214710700'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/2783318385214710700'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2011/12/naked-lunch-vs-burn-out.html' title='Naked Lunch vs. Burn-Out'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-7244738607051962886</id><published>2011-12-09T14:18:00.002+01:00</published><updated>2011-12-09T14:23:17.216+01:00</updated><title type='text'>Cold Turkey.</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif; "&gt;&lt;span class="Apple-style-span" &gt;Kürzlich fiel auf der Arbeit mal das Internet aus. Nach etwa einer halben Stunde beginne ich Cold Turkey von John Lennon zu singen – wenn man plötzlich abgeschnitten ist vom Netz, dann ist das wirklich wie Entzug. Im Grunde schon auch traurig, man ist fast nicht mehr in der Lage, sich ohne Internet zu beschäftigen – vielleicht bleiben auch deswegen viele Bücher (dazu wann anders mehr, da ist was in der Mache) ungelesen? Man ist ständig online ablenkt und hat nicht mal mehr Zeit für die ZEIT, wobei man sich da auch fragen muss, ob es die ZEIT überhaupt zu lesen gilt, aber da gibt es keine Regeln, soviel ich weiß. So ein Glück! Zunächst mal klicke ich also aller paar Minuten, später fast sekündlich, auf das kleine Browsersymbol, um mich dann wie beiläufig und gespielt ausgeglichen bei den Kollegen zu erkundigen, ob denn bei denen das Netz auch nicht geht, man wolle mal den Dollarkurs checken, und es könne ja am eigenen Computer oder so liegen. Ja, also nein, am Endgerät liegt es nicht, das Netz ist in der Tat überall abhanden gekommen. Das ist einerseits erleichternd, heißt es nämlich, dass man nicht irgendwie vorsätzlich wegen Missbrauchs von den Vorgesetzten abgekoppelt wurde, zudem wird im Falle vieler Betroffener die Problemlösung sicherlich zügig vorangetrieben. Andererseits kann es sich damit auch um etwas gravierendes handeln, z.B. ein von Bauarbeitern durchtrenntes Kabel oder dergleichen, und man weiß ja meistens aus erster Hand, dass die Lösung derartiger Angelegenheiten mit der Telekom zu tun hat und folglich oft langwierig sein kann, wenn nicht sogar muss! Meine mit einem Hauch Zynismus dekorierte Verweigerungshaltung Smartphones gegenüber fällt mir nun also doch auf die Füße und kommt mir plötzlich überdenkenswert und vielleicht sogar ein winziges bisschen trotzig-beschränkt vor, wobei lamentieren jetzt ja auch nichts bringt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif; "&gt;&lt;span class="Apple-style-span" &gt;Wenn man einen Film oder eine Serie sieht, die Menschen in der Vor-PC-Zeit in Büros zeigt (gibt’s nicht soooo oft, da es sich damit eigentlich um ein äußerst langweiliges Sujet handelt), wo dann keine Computer auf den Tischen stehen, frage ich mich ja immer, was diese Leute eigentlich den ganzen Tag über im Büro gemacht haben – es sei denn, ich sehe Mad Men, wo man schließlich Scotch trinkt, Luckies raucht, die Sekretärinnen verführt und / oder zum Weinen bringt und sich Werbestrategien ausdenkt. Ich hatte ja schon mal berichtet, dass ich mit einer Menge Ingenieure zusammenarbeite, wobei viele von denen auch "irgendwas mit Computern" machen. Dummerweise ist aber ausgerechnet der Informatiker krank, der gemeinhin für den reibungslosen Ablauf der bürospezifischen Tätigkeiten zuständig ist. Erstaunlich, dass man das ganze Büro voller Nerds haben kann, aber keiner von denen in der Lage ist, einfach den Zugang zum WWW wieder herzustellen. Guten Morgen 21. Jahrhundert, das kann doch alles nicht so schwer sein! Es gibt dann eine Reihe aufgeregter Telefongespräche mit dem Anbieter, denn – ganz wie in einer klassenlosen Gesellschaft (man muss auch mal das Gute sehen!) – sind nämlich wirklich alle ohne Netz und das kann so ja nun auch nicht sein. Wer es sich aus Hierarchiegründen leisten kann, geht nach Hause, womit dann auch die klassenlosen 10 Minuten beendet sind. In der Hoffnung auf ein Wunder oder mittlerweile aus einfacher Gewohnheit heraus klicke ich weiter hin und wieder auf das Browsersymbol, was aber natürlich keine Früchte trägt, außer dass mir "503 Service Unavailable" angezeigt wird. Im Herzen nistet sich eine kleine Verzweiflung ein, man könnte ja so viel verpassen! Man wollte sich noch informieren, um was es beim Käthchen von Heilbronn geht und ein paar Flüge sowie Tickets fürs Radiohead-Konzert im nächsten Juli müsste man sich auch noch besorgen – was wenn das Konzert mittlerweile ausverkauft ist, die Flugpreise sich verdoppelt haben? Ganz zu schweigen davon, dass "ordentliches Arbeiten" ohne Internet überhaupt nicht möglich ist! Am Ende des Tages ist der Netzzugang immer noch nicht wieder hergestellt, dafür ist die Frisur vom vielen Haareraufen zerzaust und der Schreibtisch sauber. Dort haben sich derweil aber so viele vergessene Aufgaben wiedergefunden, dass man nur hoffen kann, dass die Telekom es morgen nicht hinbekommt, das Kabel (oder was auch immer) zu reparieren. &lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span" &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-7244738607051962886?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/7244738607051962886/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=7244738607051962886&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/7244738607051962886'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/7244738607051962886'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2011/12/cold-turkey.html' title='Cold Turkey.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-1281385567022563633</id><published>2011-11-29T13:11:00.003+01:00</published><updated>2011-12-01T12:42:01.631+01:00</updated><title type='text'>November.</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;S&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;o, jetzt ist der Monat fast um und ich äußere mich gar nicht mehr, dabei war es der regenärmste November seit Menschengedenken. Das muss man sich mal vorstellen! Auch wenn es so scheinen mag, es mangelt mir nicht an Themen – nein, das nun wirklich nicht! Nur habe ich irgendwie keine Zeit, oder – schlimmer noch – nicht den Hauch von Disziplin! Im Endeffekt ließen sich die meisten alltäglichen Probleme mit etwas mehr Disziplin und vielleicht auch ein wenig Härte gegen sich selbst lösen, aber vielleicht will man das gar nicht. Wie ich jahrelang ohne Deckenlampen ein durchaus schönes Leben hatte, habe ich mich in meinen Macken eingerichtet, kultiviere ich meine Seltsamkeiten, ich werde alt, ergo (nicht die Versicherung, meine Güte!): Es wird immer schlimmer!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Im Herbst wird mir diese ständige Wiederholung aller Dinge immer überdeutlich, vielleicht weil dann wirklich irgendwie alles zu Ende geht. Neulich spazierte ich durch den Tiergarten und hörte dazu Klassikradio (s.o.), es schneite buntes Laub, friedlich grasten die Wombats. Ein Klavierstück von Mozart wurde angekündigt, und zwar in einer Aufnahme des norwegischen Radioorchesters! Das norwegische Radioorchester! Ist das nicht wunderbar? Ich fand es ganz fantastisch und fühlte mich – warum auch immer – irgendwie in die Vergangenheit katapultiert. Nicht, dass ich schon mal in der Vergangenheit, geschweige denn in Norwegen gewesen wäre. Aber so stelle ich mir das vor: Lauter kleine Häuser mit bunten Türen, beleuchteten Fenstern und zugeschneiten Dächern, aus den Schornsteinen windet sich der Rauch in einen grauen Himmel hinauf. Hinter den Häusern fahren Kinder Schlitten, auf den Straßen bewegen sich die Leute mit Skiern fort. Über allem… Mozart! So war das früher in Norwegen!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Ich lese gerade Naked Lunch. Dazu wann anders mehr.   &lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; "&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-1281385567022563633?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/1281385567022563633/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=1281385567022563633&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/1281385567022563633'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/1281385567022563633'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2011/11/november.html' title='November.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-8937725723533783616</id><published>2011-11-02T16:58:00.001+01:00</published><updated>2011-11-02T17:01:02.713+01:00</updated><title type='text'>There's a light that never goes out.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Es lebt sich einfach leichter in der Annahme, geliebt zu werden. Die Bodenlosigkeit des Geliebtwerdenwollens… Oh wie dumm! Oh wie edel! Oh wie verständlich! Und tatsächlich: wie absurd! Es reicht uns ja nicht, platonisch geliebt zu werden, wir wollen immer mehr. Es geht dabei auch nicht nur um Sex. Beileibe nicht, alles wäre so viel einfacher, ginge es nur um Sex! Und manchmal zerbrechen wir daran, wenn wir dieses Mehr bekommen und meistens, wenn wir es nicht bekommen, siechen wir eben dahin. Kennen Sie das, wenn Sie aufhören, Sie selbst zu sein, um der Mensch zu sein, von dem Sie denken, der Gegenüber wolle das? Oder wenn Ihnen die Angst, nicht mehr (genug) geliebt zu werden, die Luft nimmt, so dass Sie nur noch ein Schatten Ihrer Selbst sind, den es sich dann einfach sehr viel schwerer liebt, als Ihr eigentliches Ich? Sie wissen schon, richtig? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An Tag 2 des Laufens denke ich, dass ich ein fantastisches Leben führe. Ich sage laut zu einem Menschen, den ich gerade kennengelernt habe, der aber in wenigen Stunden mehr über mich erfahren hat, als manch Anderer in Jahren, dass ich eigentlich abbrechen könnte, ich wisse ja nun, dass im Grunde alles wunderbar ist. Aber natürlich gehe ich weiter. Es sind insgesamt 230 Kilometer. Jeden Tag geht es aufs Neue nur darum, anzukommen, zu essen, zu trinken, zu schlafen, zu duschen und zu konversieren. Das ist schaffbar, noch dazu macht es Spaß – na gut, vielleicht nicht jedermanns Sache, aber mir tut es mal gut, Reizüberflutung gegen körperliche Betätigung einzutauschen. Ich könnte ein Loblied auf die Pilgerei singen, und wenn ich das jetzt hier nicht tue, dann liegt es nur daran, dass alles bereits gesagt worden ist, teilweise sehr amüsant von Hape Kerkeling. Was ich noch einmal festhalten will ist, dass es keine Abkürzung gibt, nicht alle Ziele sind gleich, deswegen sind es auch nicht alle Wege, ist ja klar! All diese einfachen Wahrheiten liegen zuhauf neben den gelben Pfeilen, die Richtung Santiago weisen. Ich könnte einen Monatslohn ins Phrasenschwein werfen, würde ich alle Weisheiten des Weges zitieren wollen, unterm Strich bleibt: Man wechselt die Perspektive und Vieles erscheint endlich so gut, wie es tatsächlich ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstaunlicherweise hält diese Erkenntnis nun schon einen Monat lang an. Ich befürchte, dass die Blase irgendwann platzt, manchmal treffe ich die alte Angst beim Rauchen auf dem Balkon, aber ich lasse sie meistens nicht mehr in die Wohnung. Wenn ich jetzt wirklich den Knopf zum Kopfkino gefunden habe, verdiene ich mich noch dumm und dämlich! Dann geb ich einen aus, versprochen! &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-8937725723533783616?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/8937725723533783616/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=8937725723533783616&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/8937725723533783616'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/8937725723533783616'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2011/11/theres-light-that-never-goes-out.html' title='There&apos;s a light that never goes out.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-5287131911288373367</id><published>2011-10-07T16:28:00.002+02:00</published><updated>2011-10-07T16:30:29.593+02:00</updated><title type='text'>Porto!</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Ich wollte immer einer dieser Menschen sein, die sich einfach mal so allein in ein Café setzen und Zeitunglesen. Bis dato scheiterte ich da oft genug an mir selbst. Da mag man sagen "Was soll denn daran jetzt so besonders sein, da ist doch nun wirklich nichts dabei." Sicherlich nicht, aber Sie leben ja auch nicht in meinem Körper und mit dieser komischen Seele. In Portugal werde ich jedoch überraschend plötzlich zu einem eben dieser Menschen. Vielleicht liegt das an dem ausgezeichneten Kaffee, den sie dort ausschenken? Ich lande am 12.09. morgens im wundervollen Porto, wo mir das Alleinsein plötzlich erstaunlich leichtfällt. Tatsächlich bin ich sehr zufrieden, denn so beschwert sich wenigstens niemand darüber, dass ich auch noch die Kirche sehen, den Berg hochlaufen, um die Ecke rumschauen, hier stehenbleiben, da rumsitzen und ganz generell alles erlaufen und nicht die Öffentlichen nehmen will. Zwei ganze Tage lang gehe ich also umher, schaue mir alles Mögliche an, radebreche Portugiesisch, staune darüber, wie blau der Rio Douro ist, esse Dinge, von denen ich im Portugiesischunterricht gehört hatte, schlafe tief und traumlos und stelle wieder fest, dass da irgendetwas ist zwischen Portugal und mir. Da ich eh gerade dabei bin, die Person zu werden, die ich gern sein will, gehe ich am 13.09. ins Estadio do Dragão und schaue mir das Champions League Spiel des FC Porto gegen Shakhtar Donetsk an. Am 14.09. begebe ich mich dann frühmorgens auf den Caminho Português und da Jördis mir vor der Abreise gesagt hatte, dass ich doch eigentlich fast immer machen könne, was ich wolle, trickse ich und nehme zur Überbrückung der ersten Etappe die Bahn. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-5287131911288373367?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/5287131911288373367/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=5287131911288373367&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/5287131911288373367'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/5287131911288373367'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2011/10/porto.html' title='Porto!'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-7888350059496817425</id><published>2011-10-04T16:53:00.001+02:00</published><updated>2011-10-04T16:55:07.679+02:00</updated><title type='text'>Weißes Papier.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Kennen Sie das, wenn Sie plötzlich weißes Papier sind? Ich verreise gänzlich allein. Das habe ich noch nie getan, und ich bin schrecklich aufgeregt. Es geht mir nicht um so etwas wie Erleuchtung oder Selbstfindung bei diesem Ausflug, obgleich man das unter Beachtung des (Zwischen-)Ziels (Santiago de Compostela) natürlich denken könnte, aber nein. Eher geht es mir um Selbstverlierung. Ferien vom ich. Mal ausschalten, auch gerade und besonders das Kopfkino. Zunächst einmal bin ich kurz auf mich gestellt in Madrid, meiner ersten großen Liebe. Da ich nie wirklich allein dort war und zur Überdramatisierung neige, sitze ich an Tag 1 vor dem Palast und frage mich, wie man auf Dauer mit dieser schrecklichen Einsamkeit klarkommen soll. "Auf Dauer", "schreckliche Einsamkeit" – aufgemerkt! Dass ich nicht lache – was ich später noch ausführlich tun werde, besonders, als ich ganz wundervolle Freunde treffe und der Madrider Abendhimmel wieder einmal wie von Goya höchstselbst gemalt aussieht. Zunächst einmal denke ich aber, dass wir – meine große Liebe und ich also – dass wir uns auseinandergelebt haben und bin unsicher, wie ich auf diese Schnapsidee des Alleinereisens überhaupt gekommen bin. Schnapsidee, natürlich! An Tag 2 werde ich auf spektakuläre Art und Weise fast um den reiserelevanten Teil meines Hab und Guts gebracht, um dann – noch spektakulärer – gerettet zu werden. Natürlich ist man mittlerweile zu zynisch, um tatsächlich an so etwas wie kleine Wunder zu glauben, aber ein winziges stückweit gewinne ich in diesem Moment so etwas wie das Vertrauen ins Leben zurück – auch wenn es nur flüchtig ist, aber einen Augenblick lang ist da so etwas wie eine Gewissheit, dass alles gut wird, und sei es nur für die Dauer des Ausnahmezustandes dieser Reise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An Tag 3 geht der Flieger nach Porto.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;(Fortsetzung folgt.)&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-7888350059496817425?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/7888350059496817425/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=7888350059496817425&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/7888350059496817425'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/7888350059496817425'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2011/10/weies-papier.html' title='Weißes Papier.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-5425646341638867914</id><published>2011-08-30T16:46:00.001+02:00</published><updated>2011-08-30T16:47:32.737+02:00</updated><title type='text'>A Little Soul.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;And when you’re no longer searching for beauty or love&lt;br /&gt;Just some kind of life with the edges taken off&lt;br /&gt;When you can’t even define what it is that you’re frightened of&lt;br /&gt;This song will be here…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich höre zur Zeit fast immer Pulp, mit spezieller Vorliebe das This Is Hardcore Album. Man darf mich gern altmodisch, überholt oder zukunftsverneinend nennen. Den Hipster-Zug habe ich noch nicht mal von weitem gesehen, es gab demnach auch nie die Möglichkeit, aus Versehen auf ihn aufzuspringen. Wahrscheinlich hätte ich auch gar keine Fahrkarte lösen können. This Is Hardcore ist ein herrlich theatralisches und schweres Album, zu dem man sich gern mal auf dem Boden herumwälzen kann, die Fäuste gen Himmel gestreckt oder eine Zahnbürste im Mund. Kennen Sie das, wenn Sie sich wünschen, die Zigarette, die Sie gerade rauchen, würde niemals zu Ende gehen? Das kann einem entlang der 12 Titel schnell mal passieren, abgesehen davon natürlich, dass es sich so schlecht auf dem Boden herumwälzt mit einer Kippe im Mund. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kennen Sie das, wenn Sie das Gefühl haben, Sie sehen sich von Außen bei Ihren Handlungen zu, quasi als unbeteiligter Dritter, als Mäuschen, wenn man so will, und es drängt sich Ihnen die Frage "Was, zur Hölle, mache ich eigentlich hier?!" auf? Herrje, es wird wirklich Zeit, zu verreisen. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-5425646341638867914?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/5425646341638867914/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=5425646341638867914&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/5425646341638867914'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/5425646341638867914'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2011/08/little-soul.html' title='A Little Soul.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-233992974576906991</id><published>2011-08-10T16:47:00.002+02:00</published><updated>2011-08-10T16:55:34.867+02:00</updated><title type='text'>Kapuzenwetter... strikes again</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Ich habe eine ganz eigene Theorie dazu, warum dieser August so herbstlich daherkommt (und ja, unter Umständen neige ich in Ansätzen zu einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung): Ich werde ab Mitte September für 3 Wochen verreist sein. Das habe ich, seitdem ich arbeite, noch NIE gemacht und ich bin jetzt schon ganz aufgeregt. Es ist jedoch hinlänglich bekannt, dass ich eine große Liebhaberin des Kapuzenwetters bin und deswegen wird selbiges dieses Jahr – zack – ganz einfach vorgezogen. Ich entschuldige mich hiermit förmlich bei allen Betroffenen! Aber seien Sie unbesorgt, ich wurde durchaus auch schon bestraft: Von Freitagnacht bis gestern Abend streckte mich nämlich ein fürchterliches Rückenleiden nieder. Dann, während meines vorsichtig-joggenden Ausflugs mit Kapuze in den Treptower Park, als ich mich erstmals seit eine gefühlten Ewigkeit wieder halbwegs normal bewegen konnte, musste ich wieder daran denken, dass eines der schönsten Gefühle auf der ganzen Welt überhaupt ist, wenn der Schmerz nachlässt. Seitdem bin ich unglaublich entspannt und ZEN und lächle ohne erkennbaren Grund. Ich gebe mir… naja… sagen wir mal… noch bis morgen Vormittag, denn spätestens dann wird mich wieder irgendetwas fürchterlich nerven. Warum ist das so? Warum ist man nur nach überstandener Gefahr in der Lage, grundlos zufrieden zu sein? Laut Heidie sagte Herbert Feuerstein mal, dass wir uns eben an unser Glück gewöhnen (für mich wird das aber immer eins IHRER Zitate sein. Punkt. Aus.). Und so ist es! Wann ist man denn eigentlich mal ganz ohne Pulp und ohne Gin und ohne Eiscreme und ohne Blumen und ohne Hamburger und ohne 3-0 gegen Paderborn und ohne Renate und ohne Kuss auf die Stirn und ohne haltlosem Gelächter und ohne Senfsoße mit Ei und ohne Meer und ohne Sonnenuntergang… ich meine, ohne all das &lt;em&gt;Zeug&lt;/em&gt;, ja wann ist man eigentlich einfach mal &lt;em&gt;nur so&lt;/em&gt; glücklich? Schauen Sie raus! Fehlt Ihnen &lt;em&gt;ganz konkret&lt;/em&gt; irgendetwas? Nein? Dann seien Sie doch mal einen Moment lang zufrieden! Sollte das nicht gehen, bekommt wer lieb ist ab demnächst wieder Kastanien geschenkt. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-233992974576906991?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/233992974576906991/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=233992974576906991&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/233992974576906991'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/233992974576906991'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2011/08/kapuzenwetter-strikes-again.html' title='Kapuzenwetter... strikes again'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-4083052616879423624</id><published>2011-08-02T17:06:00.002+02:00</published><updated>2011-08-02T17:09:34.688+02:00</updated><title type='text'>You  can't see tomorrow with yesterday's eyes.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Allseits bekannt und beliebt mein Hang zum Rückblick. Vor drei Jahren war ich zutiefst deprimiert, und dem Dramenaufbau folgend, befanden wir uns kurz vor der Katastrophe, welche sich später als eine Art Lysis herausstellen sollte. Vor zwei Jahren hatte ich gerade durchaus engagiert aber dennoch vergeblich versucht, erwachsen zu werden (wenn ich mich recht entsinne, kam mir Chuck von Gossip Girl dazwischen). Vor einem Jahr legte ich mir eine Gitarre zu, auf der ich immer noch nicht mehr als drei Akkorde spielen kann. Und jetzt? Jetzt höre ich mal wieder verstärkt Ryan Adams und lese Douglas Coupland, Eleanor Rigby namentlich. Zwischenzeitlich fragte ich mich schon verwundert, ob dem Ostberliner Trinkwasser vielleicht seit neuestem Valium beigemischt wird, die Inkonsequenz allerorten regt mich nämlich nicht mehr richtig auf. Vielleicht hat Coupland die Lösung: "Once you're past thirty you lose that ability; instead of feeling sorry for yourself you turn bitter.". Hoffentlich nicht! Andererseits… Gin Tonic? Anyone? &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-4083052616879423624?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/4083052616879423624/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=4083052616879423624&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/4083052616879423624'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/4083052616879423624'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2011/08/you-cant-see-tomorrow-with-yesterdays.html' title='You  can&apos;t see tomorrow with yesterday&apos;s eyes.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-3225896116511716097</id><published>2011-07-31T15:11:00.002+02:00</published><updated>2011-07-31T18:13:31.982+02:00</updated><title type='text'>Nostalgie.</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Sommer auf dem Land riecht immer noch so, wie damals als ich ein Kind war. Ich fahre am Mittwochabend ins schöne Thüringen und bin bis Leipzig kurzweiligst abgelenkt, da ich eine Freundin aus der Schul- und mittlerweile (glücklichwerweise) Lebenszeit an Bord habe. Dann sind es noch etwa 40 Minuten bis zu dem Ort, den ich immer noch "zu Hause..." oder  wahlweise "zu Hause... erm... bei meinen Eltern." nenne. Die Sonne geht farbenprächtig unter und man könnte die Straßen blind fahren, kennt jeden Stein, jeden Baum, jede Kurve, all die Plätze, an denen Dinge passierten. Ich höre Arcade Fire, strecke mich und seufze kurz. Wenn man sagt, die eigene Sozialisierung habe größtenteils im Pop stattgefunden, dann ist das Ziehen zwischen Herz und Magen, das ich manchmal verspüre und hier mal "Nostalgie" nenne, kein wirklich unangenehmes Gefühl, ganz im Gegenteil. Tatsächlich ist es nämlich eher positiv als negativ besetzt. In letzter Zeit bin ich in gewissem Sinne krank vor Nostalgie, wobei ich selbst nicht richtig weiß, warum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sommer auf dem Land bedeutet immer noch: Barfuß laufen, Wegrandsträuße pflücken, durch Pfützen waten, auf der Vorbautreppe Eiscreme essen, Mähdrescher überholen, auf Strohballen steigen, den Heuschnupfen ignorieren, Springkraut hüpfen lassen, durch den Garten streifen und - die Sonne im Rücken - unterm Pflaumenbaum Bücher lesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Freitagmorgen steigen wir in Jena Paradies in einen ICE nach München.  Wir kennen uns eigentlich schon immer und werden nun etwas nachholen, was wir vor etwa 18 Jahren hätten tun wollen. Es wird ein ausgesprochen heiterer Ausflug in bester Gesellschaft.  Um 19:30 spielen die wunderbaren Pet Shop Boys als Vorband von Take That (bitte unter "Absurditäten des Pop-Zirkus" verbuchen!) ein kurzes Set im Olympiastadion. Als ich (noch) jünger war, und bevor ich einen realtiv wasserdichten Musikgeschmack entwickelte, waren Take That meine Lieblingsband. In Wahrheit kann man wohl sagen, dass ich bis etwa 21 in Robbie Williams verliebt war. Jedenfalls ist es zunächst ein wenig wie auf dem Traumschiff: Feuerwerk, Tänzer, Bühnenshow. Die Band spielt neue Lieder, die ich alle nicht kenne und mir wohl auch privat nicht anhören würde, aber immerhin ist aus diesem Howard ein erstaunlich attraktiver Mann geworden. Dann Roooooobbiiiiieeeee, seines Zeichens vorbildliche Rampensau - das Stadion rastet aus, wobei er und die Band sich im Grunde gegenseitig einen Gefallen tun mit dieser Tour, denn seine letzten beiden Alben waren schlecht und er würde kein Stadion auf eigene Faust füllen und insgesamt verkauft man wohl als Take That-Vollbesetzung einfach mehr Tickets. Im letzten Teil der Show spielt man dann die alten Hits von Back For Good über Pray bis Relight My Fire und kurz muss ich doch schlucken, denn dann steht man dort, 15-20 Jahre später und fragt sich, wo die Zeit hin ist. Immerhin fragt man sich nicht "Where did it all go wrong" und unterm Strich bin ich froh, dass wir zwar unter Umständen nicht jünger sind, als der Großteil des Publikums, aber immerhin so aussehen, als wären wir es.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück im hier und jetzt erklärt mir meine Nichte eine Welt, die wir beide nicht verstehen und ich packe meine Tasche, um zurück nach Berlin zu fahren. München, so schön es auch sein mag, hat mir bewusst werden lassen, WIE sehr ich Berlin mag und zusammenfassend ist es mit der Nostalgie wohl so, wie wenn man von Weitem eine Sommerwiese betrachtet - sieht aus wie ein Blumenbeet. Ist es aber nicht. Alles ist gut.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-3225896116511716097?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/3225896116511716097/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=3225896116511716097&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/3225896116511716097'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/3225896116511716097'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2011/07/nostalgie.html' title='Nostalgie.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-715639308621866601</id><published>2011-07-25T10:44:00.006+02:00</published><updated>2011-07-25T10:50:22.836+02:00</updated><title type='text'>Stellen Sie sich das mal vor...</title><content type='html'>&lt;div align="left"&gt;...ich habe mir meine 12. Identität zugelegt! Seit einer ganzen Weile kokettiere ich mit dem Gedanken, mir einen Anker aufs Handgelenk tätowieren zu lassen, aber das passt nicht zu Sally Cinnamon, oder? Deswegen gibt es Frau B., an der ich immer mehr Gefallen finde. Vergangene Woche war ich nicht hier, aber da: &lt;a href="http://www.spreeblick.com/2011/07/21/timing-common-people/"&gt;http://www.spreeblick.com/2011/07/21/timing-common-people/&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="left"&gt;KW30. Mal sehen, was die uns bringt... Ahoi! &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-715639308621866601?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/715639308621866601/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=715639308621866601&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/715639308621866601'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/715639308621866601'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2011/07/stellen-sie-sich-das-mal-vor.html' title='Stellen Sie sich das mal vor...'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-824603283199150516</id><published>2011-07-13T14:15:00.001+02:00</published><updated>2011-07-13T14:17:44.470+02:00</updated><title type='text'>Anmerkung:</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Und es wird tatsächlich höchste Zeit, dass wir vom PC wegkommen und ins Trainingslager fahren. Wenn man nämlich - wie gerade geschehen - in diesem sogenannten "richtige Leben" nach dem Zurückpfeil sucht, verbringt man ganz eindeutig zu viel Zeit vor dem Computer. In diesem Sinne @.@&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-824603283199150516?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/824603283199150516/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=824603283199150516&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/824603283199150516'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/824603283199150516'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2011/07/anmerkung.html' title='Anmerkung:'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-1571229183890744132</id><published>2011-07-12T10:30:00.001+02:00</published><updated>2011-07-12T10:32:36.194+02:00</updated><title type='text'>Mailand oder Madrid - Hauptsache Italien!</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Wäre das Jahr eine Fußballsaison, so hätten wir die Hinrunde hiermit schon mehr als hinter uns gebracht. "Wo ist nur die Zeit hin?" – möchte man fragen und zustimmend nicken, wenn es dann heißt: Im Alter vergeht alles schneller, die Jahre fliegen geradezu an uns vorbei. Immer weniger Neuerlebtes kommt hinzu und im Hamsterrad gleicht eine Woche der anderen, nur unterbrochen vom Sinngebungszwang an Wochenenden und Feiertagen, wenn man kurz vergisst (oder sich daran erinnert?), wer man ist und aufhört zu fragen, was das alles soll. Wäre das Jahr eine Fußballsaison würden wir sagen, dass sich die 2011er nun gerade nicht durch ihre unbeschwerte Leichtigkeit auszeichnet. Da hat man sich hier was gezerrt und ist da gestolpert, und im Alter (da ist es wieder!) heilt sowas ja auch alles schlechter! Ich wiederhole mich? Natürlich! Auch das eine Frage des… na raten Sie mal! Wäre das Jahr eine Fußballsaison, so hätten wir nun die Rückrunde vor uns und stehen an diesem etwas unangenehmen Punkt (etwa Platz 8), an dem noch fast alles möglich ist, was aber auch bedeutet, dass genauso gut nichts möglich ist, will heißen, von Abstieg über Zitterpartie zu solidem Mittelfeld bis zu den Champions League-Plätzen ist noch alles drin. Zum Rückrundenauftakt fahren wir jetzt erst mal nach Ferropolis und hoffen auf ein gutes Turnier, bei dem wir durch interessante Umstände in eine bessere Startposition katapultiert worden sind, als wir erwartet hatten, aber auch hier gilt, das Spiel dauert 90 Minuten, wichtig ist auf dem Platz und wollte ich eine Prognose wagen, müsste ich sagen, es kann so oder so ausgehen. Wie dem auch sei, auch im Fußball ist ja alles eine Frage der Wahrnehmung. Als es vergangene Saison für Union mal etwas düsterer aussah, hörte ich im Sektor 2 den Satz "Ach, wenn wir absteigen, können wir dann kommende Saison eben wieder aufsteigen, das ist doch auch schön." Olé, so sieht die richtige Einstellung aus und vielleicht heißt es dann schon kommende Woche: "Zwei Chancen, ein Tor - das nenne ich hundertprozentige Chancenauswertung."&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-1571229183890744132?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/1571229183890744132/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=1571229183890744132&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/1571229183890744132'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/1571229183890744132'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2011/07/mailand-oder-madrid-hauptsache-italien.html' title='Mailand oder Madrid - Hauptsache Italien!'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-2845622980847813242</id><published>2011-07-06T12:18:00.003+02:00</published><updated>2011-07-06T12:30:17.479+02:00</updated><title type='text'>Do you remember the first time?</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Kennen Sie das, wenn ein Traum wahr wird? Kennen Sie dass, wenn man jahrelang auf ein Ereignis wartet, und wenn es dann tatsächlich eintritt, ist es &lt;em&gt;noch&lt;/em&gt; besser, als erhofft? Kennen Sie dass, wenn Sie einen Moment lang nicht wissen, ob Sie vor lauter Glück lachen oder weinen sollen, und dann kommt dabei so ein Mittelding raus? Kennen Sie dass, wenn Sie ganz laut rufen wollen "freeze", um dieses Glück dann festzuhalten, wohlwissend, dass das nicht möglich ist, wohlwissend, dass das große Glück &lt;em&gt;immer&lt;/em&gt; nur einen kurzen Augenblick lang dauern darf, und zwar den Augenblick, wenn einem erlaubt wird, die Sterne anzufassen. Kennen Sie das, wenn Sie denken, Sie würden unter Umständen gleich platzen vor Freude und alles was übrigbliebe, wäre Konfetti?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntagabend sehen wir die einzigartigen, wunderbaren PULP beim Wireless Festival im Londoner Hyde Park. Der gesamte Tag zeichnet sich durch seine Großartigkeit aus, alles passt bestens zusammen: Gesellschaft – hervorragend! Wetter – ideal! Location – einwandfrei! Rahmenprogramm – unglaublich. Durch einen See aus güldenem Cider waten wir dem Hauptereignis entgegen, warten wir lachend auf 20:45, stehen wir auf, setzen uns dann, essen alles durcheinander, tätowieren uns mit schwarzen Kulis Anker auf die Handgelenke und merken, wie die Wellen der Nervosität in immer kürzeren Abständen über uns hereinbrechen, wie ein Kribbeln die Beine hinaufklettert und sich durch den ganzen Körper vorarbeitet, bis man ganz und gar eingenommen ist von kunterbunter Emotionalität! Und dann ist es so weit, und dort vorn auf der Bühne steht tatsächlich plötzlich dieser unfassbare Jarvis Cocker und er eröffnet das Set seiner wunderbaren Band auch noch mit dem ehemaligen Lieblingslied: "Do you remember the first time?" Und man vergisst kurz, dass man ja auch atmen muss und ist froh, nicht zusammenzubrechen, sondern im Anschluss etwa 100 Minuten kompletter PERFEKTION erleben zu dürfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann wird man in die Sonntagnacht hinausgespült und strahlt und spürt irgendwann, wie die Erschöpfung durch den Körper kriecht. Und dann niest man sich in die Hand – Konfetti. Ich hoffe wirklich, Sie kennen das. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-2845622980847813242?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/2845622980847813242/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=2845622980847813242&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/2845622980847813242'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/2845622980847813242'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2011/07/do-you-remember-first-time.html' title='Do you remember the first time?'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-5682875111850642843</id><published>2011-06-23T17:16:00.003+02:00</published><updated>2011-06-23T17:21:47.597+02:00</updated><title type='text'>Nothing is static, everything is evolving, everything is falling apart.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Gestern Abend zwischen Starkregen und Thunfisch las ich in Madame Bovary Folgendes: "Aber ist es nicht oft so, dass ein übervolles Herz mit den banalsten Worten nach Ausdruck sucht? Und vermag denn jemand genau zu sagen, wie groß sein Wünschen und Wollen, seine Innenwelt, seine Schmerzen sind? Des Menschen Wort ist wie eine gesprungene Pauke, auf der wir eine Melodie heraustrommeln, nach der kaum ein Bär tanzt, während wir die Sterne bewegen möchten." Das fand ich sehr treffend. Schon als Kind saß ich manchmal vor einem weißen Blatt Papier und hatte das dringende Bedürfnis, etwas aufzuschreiben, aber meistens fiel mir nicht ein, &lt;em&gt;was&lt;/em&gt; das sein könnte, wenn es nicht der Name eines Jungen (des Aktuellen) oder einer Band sein sollte, was wiederrum keinerlei Befriedigung und im schlimmsten Fall noch den Spott meines älteren Bruders nach sich zog. Heute ist das nicht viel anders, nur der Musikgeschmack ist besser. Man ist gefangen in der gegebenen Terminologie und verläuft sich in dem eigentlich doch recht überschaubaren Labyrinth, welches das eigene &lt;em&gt;Sein&lt;/em&gt; scheinbar ausmacht. Das Problem ist, dass man vielleicht nur bedingt fühlen und unter Umständen gar nicht denken kann, was man nicht auszudrücken weiß. Da steht man ziemlich schnell vor dem Problem, dass jeder komplexere Gedanke einem Totschlagargument gleichkommt, dem man nicht viel entgegenzusetzen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses 2011 ist ganz generell nicht das leichteste Jahr bisher und hat sich ein wenig "wie die Zicke am Strick" (wie man auf dem Land sagen würde). Nichts läuft so richtig rund, abgesehen natürlich von &lt;em&gt;den&lt;/em&gt; Dingen, bei denen es sich um eingefahrene Mechanismen und Muster handelt, die man im Grunde ablegen sollte und vielleicht sogar wollte. Zu allem (scheinbaren) Übel begab es sich dann auch noch, dass man mich zum kritischen Nachdenken und Hinterfragen zwang. Das ist nicht unbedingt bequem, sondern sogar ungemein ermüdend, erweist sich aber nun langsam als der rettende Strohhalm in diesem Meer aus aneinandergereihten Belanglosigkeiten. Dummerweise zeigt es mir jedoch auch meinen eigenen Dilettantismus auf und im Zuge dessen gelange ich doch recht schnell an die Grenzen meines Wissens und meines Ausdrucksvermögens, was der erwähnten Unbequemlichkeit noch einen draufsetzt. Aber unter Umständen ist das ganz normal, und wenn das jetzt seinen Gang geht (denn zurück gibt es nicht mehr), dann kommt man vielleicht irgendwann auf der nächsten Sprosse des Wissens an, denn auf einer gewissen Stufe der Reife &lt;span style="color:#000000;"&gt;angelangt&lt;/span&gt;, wird die bestimmte, dagewesene Form gemeinhin abgestreift und macht einer höheren Platz. Zumindest bleibt das zu hoffen. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-5682875111850642843?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/5682875111850642843/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=5682875111850642843&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/5682875111850642843'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/5682875111850642843'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2011/06/nothing-is-static-everything-is.html' title='Nothing is static, everything is evolving, everything is falling apart.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-2659936590473330276</id><published>2011-06-17T13:11:00.000+02:00</published><updated>2011-06-17T13:12:11.697+02:00</updated><title type='text'>Endstation Sehnsucht</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Es ist also wieder Donnerstag. Es ist wieder ein bisschen spät. Es ist auch wieder ein wenig Gin Tonic. Man steht wieder im Monarch und schaut raus auf die Skalitzer Straße und diese sogenannte U-Bahn und man macht sich auch wieder so seine Gedanken, die einander leicht unsortiert aber trotzdem auch irgendwie in Staffellaufmanier abwechseln, ohne dass man sie je so richtig festhalten könnte. Es beginnt zu regnen, man wünscht sich in sein Bett, nie schläft es sich besser ein, als in den Momenten, wenn das Prasseln des Regens die Gedanken einlullt. Neulich, als man Dagmar Manzel die Blanche DuBois nicht so richtig abkaufen konnte, hörte sich der Applaus im Anschluss auch irgendwie an wie Regentropfen auf Asphalt. Da unten laufen sie also rum, diese Menschen, wie Ameisen, die wenigsten werden schneller, um nicht nass zu werden, im Grunde sind wohl alle froh, dass die Frühsommerschwüle von einem kurzen Guss unterbrochen wird. Und ich schaue sie an, und denke wieder an die chronisch gebrochenen Herzen, die ich hier oben stehend vor ein paar Monaten diagnostizierte, und denke, dass die Diagnose weiterhin stimmt (deswegen ja auch "chronisch"), aber dass wir doch alle irgendwie klarkommen. Vielleicht ist Frau Manzel so gesehen eine moderne Blanche, pragmatischer, zupackender, nicht ganz so wahnsinnig und verloren. Kommen wir wirklich klar? Oder ist das Fake?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich danke der Academy! &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-2659936590473330276?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/2659936590473330276/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=2659936590473330276&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/2659936590473330276'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/2659936590473330276'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2011/06/endstation-sehnsucht.html' title='Endstation Sehnsucht'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-5369150226992080574</id><published>2011-06-10T16:00:00.002+02:00</published><updated>2011-06-10T16:03:24.778+02:00</updated><title type='text'>Reisen macht den Kopf frei.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Herrje, diese eeeeeewige Woche will nun doch endlich auch mal zu Ende gehen! Wahrscheinlich liegt es daran, dass die vergangene Arbeitswoche nur 3 Tage hatte und einem eine ganz normale mit 5 an der Zahl dann direkt wie ein Marathon vorkommen &lt;em&gt;muss&lt;/em&gt;, und man sich irgendwann gegen Ende fühlt wie ein von Termiten ausgehöhlter Baumstamm – also ich jetzt (denn wie wir wissen, geht es hier immer nur um mich Mich MICH!). 4 Tage frei also, wovon wir einen dazu nutzten, einen Kurzausflug in den Spreewald zu unternehmen. Der Unterspreewald ist von Berlin aus in einer guten Stunde mit dem Auto bequem zu erreichen. Aber tatsächlich ist Zeit ja relativ, denn auf einmal befindet man sich – schwupp – in einer ganz anderen Zeit, deren Alleinstellungsmerkmal ist, dass sie sehr viel langsamer daherkommt. In den Sommern 1986 – 1988 fuhr ich mit Eltern und Brüdern immer 2 Wochen in den Sommerferien in den Spreewald. Seitdem bin ich aber nie wieder zurückgekehrt, was im Grunde erstaunlich ist, denn wir sprechen alle immer wieder in goldenen Rückblicken von jenen Sommern (an den Pilzsommer 1986 werden wir uns eines Tages vielleicht mit einem etwas bittererem Beigeschmack zurückerinnern). Dementsprechend aufgeregt bin ich, als wir an den Neuendorfer See kommen, es ist, als würde ich die Kinderliebe (die ich nie hatte *schnüff*) wiedertreffen. Unsere Urlaube verbrachten wir immer in einem Bungalow im kleinen Örtchen Alt-Schadow. Ich bemühe mich angestrengt um Erinnerungsfetzen, und ja: der Geruch nach Nadelwald und See, die sandigen Böden, die Brücke über den Fluss, die kleinen Boote, die Farben, der braune Holzzaun, irgendwo dort unter den Bäumen der Bungalow… das kommt hin! Wie viel ist tatsächlich Erinnerung, wie viel Einbildung? Nun, im Grunde ist das eigentlich auch egal. Beim anschließenden Ausflug mit dem Stakboot lassen wir uns die Sonne auf den Rücken scheinen, während unsere Füße im Wasser baumeln und sind uns sicher, dass sich J.K. Rowling von der Blauflügel-Prachtlibelle inspirieren ließ, als sie Quidditch erfand. Dann müssen noch ein paar Gurken gegessen werden und 1 Stunde später sind wir zurück in Berlin. 1 Stunde und 15 Jahre später, denn dort ist immer noch 2011. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-5369150226992080574?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/5369150226992080574/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=5369150226992080574&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/5369150226992080574'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/5369150226992080574'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2011/06/reisen-macht-den-kopf-frei.html' title='Reisen macht den Kopf frei.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-3599461942297115891</id><published>2011-06-01T13:12:00.001+02:00</published><updated>2011-06-01T13:14:45.750+02:00</updated><title type='text'>Planespotting.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Noch kann man vom Bauhaus-Balkon aus beobachten, wie die Flugzeuge von und nach Tegel kommen. Derzeit ist das besonders schön, weil sie oft genug in den Sonnenuntergang hinein oder aus ihm heraus fliegen. Aufgrund meines reinen Gewissens schlafe ich ja ausgezeichnet, so dass mich der möglicherweise begleitende Lärm auch gar nicht stört und in jedem Fall sind die Vögel, welche die Wohnstadt bevölkern, sowieso viel lauter. Neulich saßen wir zum Abendessen auf dem Balkon und gingen unserem Hobby – dem Sonnenuntergangs-Planespotting – nach, was an und für sich schon idyllisch genug war und als Ausbruch des kleinen Glücks gewertet werden kann, als es noch besser kam: Am Horizont türmten sich die Wolken dergestalt, dass man sich mit einem winzigen Bisschen Fantasie ausmalen konnte, nordwestlich von Berlin gäbe es ein Gebirge, das man bei guten Witterungsbedingungen sehen kann. Das löste folgendes aus: Einerseits erinnerte es mich an meine Zeit in Madrid, wo man manchmal im Winter tatsächlich von der Castellana aus die schneebedeckten Gipfel der Sierra de Madrid sehen kann. Und andererseits entdeckte ich unter dem ganzen urbanen Schutt der letzten Zeit eine seufzende Sehnsucht nach den Pyrenäen wieder. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntag sahen wir in der Schaubühne das Stück "Soll mir doch lieber Goya den Schlaf rauben als irgendein Arschloch" mit dem wundervollen Lars Eidinger in der Hauptrolle. Im Anschluss kaufte ich mir ein Poster mit dem Satz: "Man muss etwas tun!", welcher dem Stück entlehnt ist und hängte es im blauen Schlafzimmer an die Wand. Seitdem denke ich jeden Morgen, dass ich vielleicht einfach meine gesamten Ersparnisse abheben sollte, dann mit dem TXL nach Tegel fahre, nach Madrid fliege, &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; in den Prado einbreche, sondern einen Zug nach Zaragoza nehme, dort umsteige in den nach Canfranc und schließlich ein paar Wochen durch den Parque Nacional de Ordesa streife. Ich meine, Camino macht doch heutzutage jeder, aber die Pyrenäen, die kennt hier kein Mensch und sind ihres Zeichens auch noch sehr viel unberührter als die Alpen. Falls man nun also eine Weile nichts von mir hört… wisst Ihr jedenfalls Bescheid! &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-3599461942297115891?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/3599461942297115891/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=3599461942297115891&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/3599461942297115891'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/3599461942297115891'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2011/06/planespotting.html' title='Planespotting.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-7929466320017288889</id><published>2011-05-24T16:05:00.001+02:00</published><updated>2011-05-24T16:06:58.767+02:00</updated><title type='text'>You're not happy but you're funny.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Ich habe ja im Leben noch kein Selbsthilfebuch gekauft (Kochbücher zählen natürlich nicht) und werde das auch jetzt nicht tun, weil ich das in etwa so angebracht und passend für mich fände, wie ins Fitnessstudio zu gehen, aber dieser Artikel bei ZEIT Online &lt;a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2011-05/leistungszwang-ratgeber"&gt;http://www.zeit.de/karriere/beruf/2011-05/leistungszwang-ratgeber&lt;/a&gt; brachte mich zu einem Gedanken zurück, der augenblicklich immer akuter zu werden scheint: Overload! Es scheint mir unmöglich, alles unter einen Hut zu bringen, wobei man sich natürlich erstmal fragen muss, was dieses "alles" überhaupt ist. Obwohl, nein, da haben wir Glück, das nimmt uns der Artikel ab, wir können nachlesen: Erfolg im Job und Erfüllung im Privatleben, außerdem geht es da noch um die Hamsterradverschwörung (zumindest DAS habe ich IMMER gewusst) und einen sogenannten Sinnstiftungszwang. Es ist erschreckend. Ich füge hinzu, dass man sich zu allem Überfluss auch noch gesund ernähren, Sport treiben, und in jedem Fall etwas für seine Bildung und wenn möglich auch noch für sein Aussehen tun sollte! Ich frage mich dann immer, wie das "die Anderen" eigentlich machen, ob die nur besser faken, gar nicht schlafen, oder einfach vorbildlichere Bürger sind als ich. Was Menschen wie mir da bleibt, ist wegkürzen. Überflüssiges raus! Wenn es nach mir ginge, gäbe es eine Revolution in deren Anschluss wir alle – oder zumindest die, die das wollen – nur noch 3 Tage jede Woche arbeiten gehen müssten, ohne dabei dem Gespenst drohender Verelendung ins Gesicht blicken zu müssen. Damit würde man wackligem Halbwissen, Gewichtszunahme und Spliss (zumindest in meinem ganz persönlichen Fall) entgegenwirken können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis dahin: Hamsterradverschwörung und Sinnstiftungszwang. Und dann soll man nicht trinken! &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-7929466320017288889?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/7929466320017288889/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=7929466320017288889&amp;isPopup=true' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/7929466320017288889'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/7929466320017288889'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2011/05/youre-not-happy-but-youre-funny.html' title='You&apos;re not happy but you&apos;re funny.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-8544568546557667027</id><published>2011-05-10T16:04:00.001+02:00</published><updated>2011-05-10T16:06:22.363+02:00</updated><title type='text'>Fußballmetaphern.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Die Saison ist fast rum, Union hält die Klasse, Real holt einen eher belanglosen Titel und wenn man nicht für etwas sein kann, dann doch immer noch dagegen. Ich lese ein wenig Chuck Palahniuk, und dann gibt es ja immer eine Fußballmetapher für jeden Moment. Derzeit? Andreas Brehme: "Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß." Darin ruht ja auch unterschwellig irgendwie die Hoffnung, dass es mal wieder besser wird, oder wie es mein Vater fernmündlich treffendst auf den Punkt brachte: "Kannste ja abwaschen." Ich weiß nur nicht wie. Derzeit läuft alles suboptimal. Selbstverschuldet, natürlich, aber das ändert ja auch nicht viel an den Tatsachen. Unter den Provisorien meines Lebens konkurrieren um den ersten Platz auf der Hassliste: Job und generelle Unzulänglichkeit im emotionalen Sektor. Dabei hat sich eine ziemlich erschöpfende kombinierte Boreout-Burnout-Situation ergeben. Theoretisch kenne ich den Ausweg, praktisch stürzt es mich in ein Dilemma, wenn ich feststelle, dass ich mir die Fingernägel schneiden muss – "auch das noch!" – sage ich dann, und möchte mich am liebsten eine Woche ins Bett legen. Oder auf meinem Balkon wohnen, der, nun da er bepflanzt ist, das Zentrum meiner biedermeierschen Existenz darstellen kann. Rechte Winkel, Plastikmöbel, Kräuter, Blumen, eine neue Picknickdecke, der Ausblick auf den Sonnenuntergang, Grillfleisch und Lachs in Bananenblättern aus der Frischetheke beim neuen Kaisers. Nicht alles ist schlecht. Natürlich nicht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was macht Andreas Brehme eigentlich aktuell? &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-8544568546557667027?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/8544568546557667027/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=8544568546557667027&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/8544568546557667027'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/8544568546557667027'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2011/05/fuballmetaphern.html' title='Fußballmetaphern.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-7665936710507800323</id><published>2011-04-28T14:51:00.002+02:00</published><updated>2011-04-28T14:54:12.868+02:00</updated><title type='text'>Der Rest ist Schweigen.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Ich glaube, ich muss etwa 8 Jahre alt gewesen sein, als ich das erste Mal den Satz: "Bei ihm (oder ihr) wird der Knoten schon noch platzen." hörte. Sicherlich ging es um irgendein nicht ganz dummes, aber vielleicht faules oder etwas schwerfälliges Kind und der Knoten sollte beim Rechnen oder Lesen platzen. Bis heute habe ich den Satz in unterschiedlichen Zusammenhängen… na… bestimmt 250 mal gehört, meine Mutter denkt ihn vielleicht manchmal still vor sich hin, wenn sie mich betrachtet, und ich will sie ja auch nicht enttäuschen. Nein, das nun wirklich nicht! Seit der 3. Klasse etwa warte ich also darauf, dass der Knoten auch endlich bei mir mal platzt. Es sorgt mich in dem Zusammenhang ein wenig, dass ich bis zur 10. Klasse in Mathematik eher mittelmäßig war und dann im Abitur plötzlich immer so um die 13-14 Punkte abräumte, kann also sein, dass mein ganz persönlicher Knoten bereits geplatzt ist. Hoffentlich nicht! Denn wenn dem tatsächlich so war, ging das leider fast unbemerkt an mir vorüber und hat auch keine tiefgreifende Bedeutung für mich gehabt, in jedem Fall nehme ich nämlich immer noch die Finger zu Hilfe, wenn ich Kopfrechnen muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie dem auch sei. Mittlerweile gehe ich fast öfter ins Theater, als in irgendein Konzert. Ich befürchte, ich befinde mich in einer Art third-life-crisis, in deren Zuge ich nun doch erwachsen werden muss. Oder sowas. Unter Umständen ist es recht kurzsichtig von mir, zu hoffen, der Knoten möge doch nun endlich platzen. Vielleicht handelt es sich gar nicht um einen erhebenden Moment, wenn das passiert? Was würde wohl Hamlet dazu sagen? Sein oder Nichtsein?, Schwachheit, dein Nam‘ ist Weib! Es gibt mehr Ding’ im Himmel und auf Erden, als eure Schulweisheit sich träumt, Horatio.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder doch einfach: &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Hamlet (&lt;em&gt;ungehalten, anschließend ab&lt;/em&gt;): Welcher verdammte Knoten eigentlich? &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-7665936710507800323?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/7665936710507800323/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=7665936710507800323&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/7665936710507800323'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/7665936710507800323'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2011/04/der-rest-ist-schweigen.html' title='Der Rest ist Schweigen.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-1003521563763617066</id><published>2011-04-20T17:37:00.002+02:00</published><updated>2011-04-20T17:40:40.786+02:00</updated><title type='text'>Sentimentalitäten.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Mittwochnachmittag, aufgrund der Osterwoche aber schon Donnerstag. Frühling in seinem schönsten Kleid. Seit Tagen oder Wochen ein Gefühl genereller Unzulänglichkeit – übrigens ein schönes Wort, und auch so treffend! Irgendwie ist zudem spanische Woche. Mehr Kontakt mit alten Freunden aus dem Süden. Heute Abend Finale der Copa del Rey, was – warum auch immer – im 2. deutschen Fernsehen gezeigt wird. Ich bin sehr froh über diesen Umstand, denn so muss ich nicht rausgehen und irgendwelche FC Barcelona Fans ertragen, denn es ist ja so einfach Barça (oder wie wir sagen: "Farsa") zu mögen. Zudem bin ich Anfang dieser Woche auf eine ganz großartige Seite gelangt, die zu besuchen aber nur Sinn macht, wenn man Spanisch spricht und am besten auch noch länger in Spanien gelebt hat. Ich für meinen Teil komme jedenfalls seit Montag aus dem Lachen über El Mundo Today (&lt;a href="http://www.elmundotoday.com/"&gt;http://www.elmundotoday.com/&lt;/a&gt;) nicht mehr raus. Fantastisch!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und jetzt gerade stoße ich auf ein ganz kurzes Gedicht, welches mich veranlasste, die Bürotür für einen Moment zu schließen und tief durchzuatmen, weil mir zum Weinen ist. Ich fand es auf der Facebookseite eines spanischen Freundes, mit dem und dessen Freundin ich in Madrid viel zu tun hatte. Jedenfalls war das eines dieser Paare, bei dem man dachte, die würden sich niemals trennen. Alle, aber nicht die zwei! Im letzten November war es aus, und vielleicht geht es in dem Gedicht gar nicht um die Trennung, aber im Kopfkino wird derzeit sowieso an 7 Tagen die Woche im Dreischichtbetrieb gearbeitet, so dass ich schrecklich traurig wurde bei:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Cuando ya creía que me quería me preguntó:&lt;br /&gt;- ¿Qué será la muerte?&lt;br /&gt;- La muerte, es mirar y no verte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich schon dachte, dass sie mich liebte, fragte sie mich:&lt;br /&gt;- Was wohl der Tod ist?&lt;br /&gt;- Der Tod ist zu schauen, und dich nicht zu sehen. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-1003521563763617066?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/1003521563763617066/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=1003521563763617066&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/1003521563763617066'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/1003521563763617066'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2011/04/sentimentalitaten.html' title='Sentimentalitäten.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-3553081675515287276</id><published>2011-04-15T16:32:00.001+02:00</published><updated>2011-04-15T16:34:29.146+02:00</updated><title type='text'>Delivery.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Wenn man immer mit Musik auf den Ohren durch die Gegend läuft, versaut man sich seine ganze &lt;em&gt;Berlin-Experience&lt;/em&gt;. Heute Morgen ließ ich die Musik zu Hause liegen, also war ich in der Mittagspause ohne Wunschbeschallung Besorgungen machen und mit Blick auf die Spree eine Zigarette rauchen, nur um festzustellen, dass einem eine Menge entgeht, wenn man nicht (zu)hört. Scheinbar Verwirrte brabbeln vor sich hin, Jungs reden über Mädchen, Mädchen reden über Jungs, Erwachsene unterhalten sich übers Büro (und niemanden interessiert es), Mütter zerren ihre Kinder schimpfend hinter sich her, hier wird gehupt, dort flucht ein Radfahrer, nachdem ihn ein Rechtsabbieger fast umgefahren hat und so weiter… Tatsächlich macht mir vieles aber auch Angst, was ich so höre – gut, das mag dran liegen, dass ich einerseits tagsüber in Moabit bin und andererseits als eher ängstlich gelten kann. Gestern auf dem Weg ins DT las ich an einer Mauer "2011 gehört den Mutigen" – Mist, wieder ein Jahr, das nicht mir gehört! Welches Jahr gehört denn endlich mal den Melancholischen? Vielleicht brauchen wir aber auch gar kein ganz Jahr, manchmal reicht auch schon ein Abend. Wegzehrung oder so. Am Montag sahen wir Peter Doherty im Postbahnhof. Es war großartig. Und wenn die neue Woche anfängt, nehme ich die Musik wieder mit und vielleicht singe ich sogar leise vor mich hin "Happy endings, they still don´t bore me…"&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-3553081675515287276?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/3553081675515287276/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=3553081675515287276&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/3553081675515287276'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/3553081675515287276'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2011/04/delivery.html' title='Delivery.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-620640308998194312</id><published>2011-04-08T11:21:00.002+02:00</published><updated>2011-04-08T11:24:52.363+02:00</updated><title type='text'>Push barman to open old wounds.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Fast schon Mitte April! Gestern schoss mir, ob der sich plötzlich überall entfaltenden Blütenpracht, das Wort "obszön" durch den Kopf. Vor wenigen Augenblicken sah man sich um und alles war grau und karg und auf einmal ist da alles bunt. Overload! Mich erschlägt das fast, aber vielleicht liegt es auch daran, dass draußen jetzt schneller schön geworden ist als drinnen und ich emotional noch nicht aus dem Winterschlaf zurück bin. Ich gehe jetzt mittags manchmal im Tiergarten spazieren und schaue mir diese selten hässlichen Hyänen im Zoo an. Ich finde die irgendwie gut und es passt auch ganz wunderbar zum Zelebrieren der eigenen Seltsamkeit, wenn man, die Arme hinterm Rücken verschränkt, vor dem Hyänenkäfig stehenbleibt und sich fragt, was einem die Katze da schon wieder vor die Tür gelegt hat. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Am Mittwoch war es mal was Gutes, nämlich das Belle and Sebastian Konzert. Brave Miez! Vor fast genau 10 Jahren hatten wir die Band das erste Mal gesehen. Seinerzeit entschieden wir uns, eine Prüfung zu schieben und stattdessen nach London zu fliegen und B&amp;amp;S in der Royal Albert Hall zu sehen. Wenn ich mich an diesen Ausflug erinnere, ist das immer so, als schaue ich zu lang belichtete, alte Fotos mit einem eingebauten Glücks-Stich an. Das war die Zeit, als man noch alles hätte werden können. Sehr unpraktisch übrigens, wenn man gar nicht weiß, was man eigentlich werden will, so kommt man nie irgendwohin und wird unter Umständen…nichts. Wenn das der Fall ist, sollte man sich schnell ablenken und so wurden am Mittwoch einige meiner allerliebsten Lieder gespielt und dabei sogar das, mit den vielleicht allerschönsten Textzeilen, die es überhaupt gibt auf der ganzen Welt. Achtung!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;"We know you are soft because we've all seen you dancing We know you are hard because we all saw you drinking From noon until noon again."&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ist das schön? Ja! Und nun: Wochenende! Wo ist der Ausschaltknopf fürs Kopfkino?&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-620640308998194312?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/620640308998194312/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=620640308998194312&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/620640308998194312'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/620640308998194312'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2011/04/push-barman-to-open-old-wounds.html' title='Push barman to open old wounds.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-7580537330445794448</id><published>2011-03-29T12:09:00.007+02:00</published><updated>2011-03-29T12:21:49.150+02:00</updated><title type='text'>Winterschäden II</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Manchmal macht das Schicksal Überstunden. Manchmal hat man das Gefühl, dass etwas Besonderes und Großes in der Luft liegt, dass sich etwas Entscheidendes anbahnt, dass die nächsten Stunden das eigene Leben in eine neue und überraschende Richtung lenken werden. In eine bessere Richtung! Man könnte nicht sagen, dass man wirklich &lt;em&gt;weiß&lt;/em&gt;, dass etwas passieren wird und schon gar nicht, &lt;em&gt;was&lt;/em&gt; genau, aber man spürt, dass da irgendetwas ist, wahrscheinlich in etwa so, wie Hunde spüren, wenn sich ein Erdbeben anbahnt. Nur andersrum. Manchmal liegt man damit aber auch komplett daneben, denn manchmal passiert entgegen anderslautendem Vorgefühl rein gar nichts. Null. Nada. So viel zu unseren Instinkten. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Heute Morgen sitze ich in der Bahn plötzlich zwischen einer Gruppe Jugendlicher, die alle nach Katzenpisse stinkende Energiegetränke zu sich nehmen. Es hebt mich kurz. Das hübscheste Mädchen monologisiert zu irgendeinem Unsinn über einen Abend, an dem sie selbiges Getränk zu sich nahm und noch irgendetwas anderes passierte, der Rest der Bande hängt an ihren Lippen. Es hebt mich noch einmal. Ich stelle die Musik auf meinen Ohren lauter, auf meinem Schoß liegt Infinite Jest und ab jetzt muss ich jeden Satz dreimal lesen, weil die Jugendlichen immer lauter werden. Ich kann mich nicht richtig konzentrieren. Es ist erstaunlich; David Foster Wallace wurde in verschiedensten Rezensionen als der witzigste Autor seiner Generation bezeichnet, als ein sprachliches Genie, als der James Joyce unserer Zeit, als einer, den eine große Zukunft erwartet und der zu allem fähig sei. Und dann erhängt er sich. Natürlich nicht "einfach so", laut seinem Vater litt er seit über 20 Jahren an schwersten Depressionen, aber trotzdem. Mutet es nicht absurd an, dass einer, der so viel komplexen Spaß zu Papier bringen kann, innerlich komplett zerbrochen ist? Zur Veröffentlichung von Infinite Jest auf Deutsch im vergangenen Jahr (das Original ist von 1996) erschien ein Artikel im SPIEGEL und ich erinnere mich daran, dass mich diese ganze tragische Entwicklung im Leben des Autoren zum Weinen brachte. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ich habe in letzter Zeit das Gefühl, dass ich mich nicht nur vom Exzess langsamer und schlechter erhole, als früher, sondern auch von persönlichen Rückschlägen und emotionalen Pfützen. Wahrscheinlich ist das normal und auch die Seele zeigt langsam Abnutzungserscheinungen. Im Grunde ist das natürlich nur gerecht, denn warum sollten im Alter nur die Sehkraft nachlassen und die Knochen schwächeln, die Seele aber intakt bleiben, besonders, wo man ihr doch eine ganze Menge Müll zumutet. Was ich sagen will? Wir müssen auf uns aufpassen. Gegenseitig eh, aber auch jeder für sich selbst. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-7580537330445794448?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/7580537330445794448/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=7580537330445794448&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/7580537330445794448'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/7580537330445794448'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2011/03/winterschaden-ii.html' title='Winterschäden II'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-1972471892543068098</id><published>2011-03-23T15:38:00.003+01:00</published><updated>2011-03-23T16:39:10.678+01:00</updated><title type='text'>Ratlosigkeit</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Demnächst werden sich Spiegel- und ZEIT-Online wahrscheinlich zur Seite meiner Bank auf die Sperrliste gesellen. Kaum ist man mal 1 Stunde weg, geht in Jerusalem eine Bombe hoch und Liz Taylor stirbt, nebenher kann Reaktor 3 aufgrund erhöhter Strahlungswerte nicht mehr gekühlt werden und kein Mensch scheint zu wissen, was in Libyen vor sich geht. Wenn ich frage "Kommt es mir nur so vor, oder wird es denn tatsächlich immer schlimmer?" so handelt es sich dabei um eine rhetorische Frage. Zum Glück kam immerhin heraus, dass Knut der Eisbär an einer Krankheit starb und nicht der Zoodirektor oder sonstwer dafür Rechnung zu tragen hat. Wobei es vielleicht für die Verarbeitung und Einordnung einfacher wäre, wenn man direkt jemanden benennen könnte, der Schuld an all diesen Dingen hat. Ich muss gestehen, dass mir langsam die Betroffenheit ausgeht, und natürlich ist es ein Zeichen totaler Oberflächlichkeit, dass ich hier den Nahost-Konflikt, den Tod eines Film- und eines Zoostars, Libyen und Japan in einem Absatz nenne. Das ist mein ganz persönlicher Biedermeier, mit scheinbar übergroßen Konflikten dieses Moments konfrontiert, widme ich mich Themen, die ich wenigstens halbwegs verstehen kann. Vielleicht wende ich mich auch direkt ganz ab und flüchte mich ins Opium fürs Volk: Fußball, Popkultur und Liebe. Nicht dass es da optimal laufen würde, aber immerhin habe ich in diesen 3 konkreten Fällen das &lt;em&gt;Gefühl&lt;/em&gt;, dass mehr Information mich nicht &lt;em&gt;noch&lt;/em&gt; mutloser, verzweifelter und lebensverneinender macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt heute kein Fazit, nicht mal einen Ansatz. Nur Ratlosigkeit. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-1972471892543068098?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/1972471892543068098/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=1972471892543068098&amp;isPopup=true' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/1972471892543068098'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/1972471892543068098'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2011/03/ratlosigkeit.html' title='Ratlosigkeit'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-1506574719400204035</id><published>2011-03-18T15:32:00.002+01:00</published><updated>2011-03-18T15:35:50.883+01:00</updated><title type='text'>Kalenderwoche 11</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Im Rahmen der Veranekdotisierung meines Lebens kam ich neulich auf den Gedanken, in jedem Eintrag als zweiten Satz zu schreiben "…und wir waren schon betrunken, als wir hinkamen." Leider musste ich beim stichprobenartigen Lesen meiner bisherigen Ergüsse feststellen, dass dieser Satz nur in einigen wenigen Fällen tatsächlich einen Sinn ergeben würde. Nun, vielleicht muss ich auch sagen "zum Glück", wobei dann hier unter Umständen weniger Jämmerlichkeit und mehr Anekdoten zu finden wären? Ist das wünschenswert? Wie dem auch sei, heute passt es jedenfalls mal:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern regnete es den ganzen Tag und als wir nach The Go! Team aus dem Lido kamen, überquerten wir über Pfützen hüpfend die Schlesische Straße, um noch einen schnellen Gin Tonic im Cake zu nehmen. Im Grunde war das gar nicht nötig, denn (Achtung!) … wir waren schon ziemlich betrunken, als wir hinkamen. Aber was muss das muss, vor allen Dingen an den Donnerstagen kurz vor dem Weltuntergang. Apropos Weltuntergang: Schon vor den tragischen Geschehnissen der vergangenen Woche habe ich behauptet, dass demnächst die Welt untergeht – ich rechne mit etwa 12 Jahren, die uns bleiben, unter welchen Umständen auch immer. Das ist übrigens meine Erklärung dafür, dass ich nicht in private Altersvorsorge investiere – ich werde dieses Alter nicht erleben, denn vorher geht die Welt unter oder das System als solches bricht zusammen, wobei Letzteres je nach Sichtweise vielleicht ganz wünschenswert wäre, oder anders gesagt: Seitdem ich arbeite, frage ich mich jeden Morgen, warum es keine Revolution gibt. Falls die Welt wider Erwarten nicht untergeht, werde ich in etwa 30 – 40 Jahren ganz schön alt aussehen, es sei denn, vorher geht Plan B auf und ich heirate reich, wonach es derzeit aber eher nicht aussieht. Was bleibt uns? Nun, definitiv die Freundlichkeit fremder Menschen! Als ich gegen Mitternacht meinen Kopf kurz auf die Bar lege und entschließe, keinen weiteren Gin Tonic zu trinken, stellt die mehr als sympathische Barfrau ein großes Glas Leitungswasser lächelnd vor mir ab und sagt, das sei genau das, was ich jetzt brauche. Da war es wieder! Das Glück im Kleinen!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-1506574719400204035?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/1506574719400204035/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=1506574719400204035&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/1506574719400204035'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/1506574719400204035'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2011/03/kalenderwoche-11.html' title='Kalenderwoche 11'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-1337724190601395261</id><published>2011-03-11T11:19:00.002+01:00</published><updated>2011-03-11T11:23:03.633+01:00</updated><title type='text'>Des Pudels Kern?</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Man sollte viel öfter ausgehen. Ich habe das Gefühl, etwas Großem auf der Spur zu sein. Wir befinden uns eher zufällig im Monarch und schauen zum Fenster raus auf die Skalitzer Straße, etwa alle 5 Minuten fährt die sogenannte U-Bahn in etwa auf Augenhöhe vorbei. Etwa jede Dreiviertelstunde holt man sich einen neuen Gin Tonic, der mit 4,50 zu einem gefühlt ganz fairen Preis ausgegeben wird. Wir sind auf einem Konzert von Sea of Bees gelandet, das sich als eines der bisher schönsten und bewegendsten in diesem Jahr herausstellen wird. Erst neulich merkte ich an, dass ich Großstadtprobleme Provinzproblemen vorziehe, was wohl hauptsächlich damit zusammenhängt, dass man sich hier vortrefflichst ablenken kann. Während die Musik spielt, schaue ich raus auf die Straße: Autos, große und kleine, Taxis, leere und besetzte, Fußgänger, alleine, zu zweit, in Gruppen, die U-Bahn, mittelvoll, ein Mann führt seinen Hund aus, und ich denke, dass vielleicht nicht alle da draußen, aber doch viele, zumindest mehr, als man denkt, ein gebrochenes oder angebrochenes Herz mit sich rumschleppen. Vielleicht sind manche Herzen auch aus Holz, die sind dann gesplittert, oder sie sind aus Eisen, dann sind sie verrostet, und wahrscheinlich handelt es sich meist weniger um einen akuten, als vielmehr um einen chronischen Zustand. Es ist nicht wirklich ein Trost, aber irgendwie auch gut zu wissen, dass man nicht allein ist. Was ich sagen will? Was ich sagen will, fasst Julie Baenziger ganz gut zusammen: "I don´t write happy songs, because I´m not a happy person.". Das ist natürlich auch nur die halbe Wahrheit, aber momentan passt es ganz gut, und wo ich gerade dabei bin, mich von Ewigkeiten zu verabschieden, entscheide ich mich für Halbwahrheiten vor  Nichtwahrheiten, für Großstadtprobleme vor  Provinzproblemen, für Herzen aus Holz vor Herzen aus Eisen. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-1337724190601395261?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/1337724190601395261/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=1337724190601395261&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/1337724190601395261'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/1337724190601395261'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2011/03/des-pudels-kern.html' title='Des Pudels Kern?'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-5340095958499343768</id><published>2011-03-10T16:26:00.003+01:00</published><updated>2011-03-11T15:31:44.586+01:00</updated><title type='text'>If you don't like what's being said, change the conversation.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Ich finde, ich habe einen sehr großen, sehr schweren Kopf. Das war erst kürzlich wieder Anlass für Gelächter, als ich laut darüber nachdachte, statt Mützen lieber direkt Kissenbezüge zu tragen. Unter Umständen werde ich dieses Bild nun nie mehr los. Tatsächlich glaube ich, dass der Kopf aus reiner Notwendigkeit so groß ist. Nicht etwa, weil ich so schlau bin und so viel dort drin Platz finden muss – wobei, ein bisschen schon auch! – sondern vielmehr, weil die Gedanken immer von einer Ecke in die andere wollen und ich so schlecht f o k u s s i e r e n kann. Es handelt sich also unterm Strich mal wieder um ein Disziplinthema. Das wird in seiner Hartnäckigkeit langsam etwas lästig und schon befürchte ich, dass es sich um eines dieser Dinge handelt, die man sich "im Alter" zwangsläufig auflädt und vielleicht nie wieder los wird – etwa so wie Kurzsichtigkeit, Knieprobleme und nachlassende Anpassungsfähigkeit. Vielleicht kann ich mich aber auch nur so schlecht konzentrieren, weil ich immer denke, ich müsse dem Verhalten der &lt;em&gt;Anderen&lt;/em&gt; quasi vorgreifen und antworten, ehe ich gefragt worden bin, am besten das, was der Gegenüber hören will? Das ist jedoch absurd und fast schon Roulette. Natürlich gibt es genug Menschen, die man ziemlich schnell durchschaut und bei denen es kein Problem ist, die Themen zu steuern oder direkt wegzuhören, aber die sind uninteressant und können in dieser Betrachtung vernachlässigt werden. Andere sind direkt gleich völlig egal und fallen natürlich auch raus. Wichtig ist der Rest und da dachte ich heute Nachmittag zwischen dem Abwägen der widersprüchlichen Standpunkte in Tolstois Kreutzersonate (ich muss ab und an meine Intellektualität herausstreichen, sonst bleibt das höchstens noch unbemerkt) und der Verzückung bei der Betrachtung des Spreefederviehs (ersetzen Sie "Intellektualität" durch "Naturverbundenheit", et voilà) darüber nach, dass einem eigentlich nur eins bleibt: Den eigenen Text gut draufzuhaben und sich weniger am Gegenüber als an sich selbst zu orientieren. Zugegeben, das ist leichter gesagt, als getan, aber alles andere hat uns ja auch nirgends… ach was sag ich, es hat uns überhaupt erst &lt;em&gt;hier hin&lt;/em&gt; hingeführt (was noch viel schlimmer ist!). Jetzt muss ich nur noch das Drehbuch finden, meinen Text lernen, das Unterbewusstsein ausschalten, alte Muster ablegen, einen Plan machen und dann…. werdet Ihr aber staunen! &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-5340095958499343768?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/5340095958499343768/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=5340095958499343768&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/5340095958499343768'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/5340095958499343768'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2011/03/if-you-dont-like-whats-being-said.html' title='If you don&apos;t like what&apos;s being said, change the conversation.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-7202471733517883817</id><published>2011-03-08T15:13:00.003+01:00</published><updated>2011-03-08T15:16:55.796+01:00</updated><title type='text'>This love will last forever.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Gestern hatte ich mein 2jähriges Berlinjubiläum. In den privaten Stasiunterlagen ist &lt;em&gt;alles&lt;/em&gt; 1A dokumentiert. Ich war dennoch ganz erstaunt, denn manchmal habe ich das Gefühl, schon viel länger, also eigentlich sogar schon immer hier zu sein, und dann wieder würde ich zu Fuß nicht aus der Westzone nach Hause finden – ganz abgesehen davon, dass das völlig absurd wäre. Die letzte Woche war schwierig, ich hatte ständig Bauchweh. Gestern sagte man mir dann aber endlich, dass ich durchaus das Recht habe, traurig zu sein. Das war eine große Erleichterung, erstaunlicherweise geht es mir seitdem viel besser. Die Sorge um den Mondstein in Vampire Diaries und exquisites Abendessen in formidabler Gesellschaft halfen, um mal wieder etwas klarer zu sehen und als ich heute Morgen um 5:31 verwirrt aufwachte, befand ich, dass ich bescheuert bin. Grundsätzlich liegt das aber nicht nur an mir und der Werkseinstellung, sondern an so dämlichen Filmen wie "He´s just not that into you" von dem ich post-Vampire die letzten 40 Minuten sah. Gut, kann sein, dass es grundsätzlich 3-4 Aussagen gibt, die hinkommen, aber wäre ich freigekommen (ich hatte mich in der Decke verheddert), hätte ich ob des schmalzigen Endes wahrscheinlich brechen müssen. Wirklich! &lt;em&gt;Man sollte nie, also wirklich NIE die Hoffnung auf sein ganz persönliches Happy End aufgeben&lt;/em&gt; &lt;em&gt;– komme was wolle!&lt;/em&gt; Hallo?! Ich glaube, es hackt! Für Wunder können wir gern auf Knien nach Lourdes rutschen, tatsächlich ist es doch aber so: Happy End = Ende = der Tod (buh!) = nicht so lustig und auf dem Weg dorthin wird man zwangsläufig auf die Nase fallen. Nichtsdestotrotz (und Achtung, hier werde ich nun den Bogen zu 2 Jahren in der Kapitalen spannen) lieber Großstadt- als Provinzprobleme! So einfach ist das, danke Berlin! &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-7202471733517883817?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/7202471733517883817/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=7202471733517883817&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/7202471733517883817'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/7202471733517883817'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2011/03/this-love-will-last-forever.html' title='This love will last forever.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-6102899604443740496</id><published>2011-03-03T11:20:00.001+01:00</published><updated>2011-03-03T11:21:12.535+01:00</updated><title type='text'>My private life is an inside joke - no one will explain it to me.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Dieses komische Leben… wahrlich ein Drahtseilakt. Bewegt man sich zu schnell, wird man unaufmerksam und fällt runter, bewegt man sich zu langsam, wird man unsicher und fällt auch runter. Damit habe ich das Rad jetzt auch nicht neu erfunden, denn wie man´s macht, macht man´s eben falsch. Gegen den aufkommenden Kater schnell ein oder zwei oder acht Konterbiere zu trinken, wird einen zwangsläufig in den Alkoholismus führen. Das ist so, da gibt es nichts dran zu rütteln – aufhören ist aber auch keine Option. Noch nicht. Sobald ich weiß, worauf ich hinaus will, sage ich Bescheid.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, was ich sagen wollte: Geschichte wiederholt sich. Warum eigentlich? Im Großen, weil der Mensch als solcher dumm ist, vergisst und immer wieder die gleichen Fehler macht. Und im Kleinen sind es genau die gleichen Gründe. Ist das nicht erstaunlich, sollte uns DAS nicht zu denken geben. Ich werde langsam zu einem volkswirtschaftlichen Risiko für meinen Arbeitgeber, vielleicht frage ich mal an, ob man hier gegen die Fehler und Unaufmerksamkeiten verwirrter Mitarbeiter versichert ist. Gerechtigkeit ist übrigens lediglich das Recht der Moral und kann deswegen vernachlässigt werden. Ich verstehe das selbst nicht so richtig, finde es aber irgendwie lustig. Peggy Olson sagt: "One day you're there and there's less of you and you wonder where that part went. If it's living somewhere outside of you and you keep thinking maybe you'll get it back and then you realize it's just gone." und ich habe ein wenig Angst. Schnell... ein Konterbier! &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-6102899604443740496?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/6102899604443740496/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=6102899604443740496&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/6102899604443740496'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/6102899604443740496'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2011/03/my-private-life-is-inside-joke-no-one.html' title='My private life is an inside joke - no one will explain it to me.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-4345335399371519323</id><published>2011-02-26T15:31:00.001+01:00</published><updated>2011-02-26T15:31:59.168+01:00</updated><title type='text'>We Love Life II</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Mein Atem geht schwer aber gleichmäßig und ich puste weiße Wölkchen in die Luft. Die stellenweise zugefrorene Spree glitzert links von mir in der Sonne, die Wolkenmachmaschine auf der anderen Seite des Flusses gibt ihr Bestes, schafft es aber nicht, ihre Kinder am strahlendblauen Himmel zu platzieren. Gut so! Auf dem 2. Stück meiner Laufstrecke führt es mich eine Weile durch den Wald, wo man die Geräusche der Stadt nicht mehr vernehmen kann. Ich suche den Waldboden nach den ersten Boten des Frühlings ab, und siehe da, trotz der Kälte sprießt es hier und da schon zartgrün unter dem alten Laub. Ich freue mich und das Strahlen wird noch intensiviert, als ich an einem meiner liebsten Plätze in Berlin vorbeikomme. Zwischen der Insel der Jugend und der Stralauer Halbinsel hat man für einen Moment lang einen spektakulären Blick auf den Fernsehturm in der Ferne. Seufzen. Ich laufe weiter und irgendwo auf einer Wiese, am letzten Teilstück der Strecke, auf dem ich immer nochmal sowas wie Gas gebe, haben sich ein paar Druffis mit einer Anlage eingefunden und hören laut elektronische Musik. Einige tanzen, andere liegen wie Eidechsen in der Sonne, ich verschlucke mich kurz und muss fast anhalten, weil ich lachen muss. "Berlin Klischees" denke ich mir, man kann vielleicht nicht alles haben, aber manchmal dann doch fast.  &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-4345335399371519323?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/4345335399371519323/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=4345335399371519323&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/4345335399371519323'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/4345335399371519323'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2011/02/we-love-life-ii.html' title='We Love Life II'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-4706802642502337890</id><published>2011-02-18T10:06:00.001+01:00</published><updated>2011-02-18T10:09:06.502+01:00</updated><title type='text'>What became of you and I?</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Im Fahrstuhl betrachte ich mein Gesicht im Spiegel und stelle fest, dass ich mich gestern Nacht wohl nur unzureichend abgeschminkt habe, denn irgendwie ist die Wimperntusche unter den Augen verschmiert. Beim Versuch, sie zu entfernen, muss ich jedoch herausfinden, dass es sich nicht um Wimperntusche sondern um Augenringe handelt. Februar ist seines Zeichens einer meiner liebsten Monate. Das liegt daran, dass er so kurz ist und dass es sich um die Zeit handelt, in der man bemerken kann, wie es abends Stück für Stück immer ein wenig länger hell ist. Außerdem weiß man, dass man nun nur noch ein paar Wochen lang die Zähne zusammenbeißen muss, bis es endlich, ENDLICH Frühling wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe eine Weile hin und her überlegt, worüber ich diese Woche schreiben könnte, und verschiedene Themen bieten sich an, die aber unvereinbar sind und übergeordnet war dann leider eine tragische Nachricht aus Spanien, die mich Anfang der Woche ereilte. Einschläge kommen näher und man steht Ihnen hilflos gegenüber, was bleibt ist eine von Herzen kommende Mail, vielleicht ein Telefonat, aber was soll man schon sagen, außer dass man &lt;em&gt;da&lt;/em&gt; und dass ohne Gesundheit alles Asche ist? Parallel dazu macht man natürlich weiter mit diesem Leben voller Absurditäten, das manchmal droht zu einer Anekdote seiner selbst zu verkommen. Ist das so schlimm? Wahrscheinlich nicht. Man lacht solange man kann, denn was soll man auch tun, weinen? Uns ist klar, dass es dafür sicher früh genug einen Anlass geben wird. Schon gestern Morgen in der Bahn verdrücke ich ein Tränchen bei der Schilderung des Sterbens Karenins in "Die Unerträgliche Leichtigkeit des Seins" und abends bei Band of Horses wird mir auch ganz flau bei "No one´s gonna love you" (more than I do). Am Ende des Hohelied der Liebe (1. Korinther, Kapitel 13) steht: "Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen." und ich finde es beruhigend zu wissen, dass diese Liebe keine romantische sein muss.  &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-4706802642502337890?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/4706802642502337890/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=4706802642502337890&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/4706802642502337890'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/4706802642502337890'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2011/02/what-became-of-you-and-i.html' title='What became of you and I?'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-9191863961109277308</id><published>2011-02-08T12:23:00.000+01:00</published><updated>2011-02-08T12:24:24.641+01:00</updated><title type='text'>Im Westen nichts Neues.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Momentan scheinen Selbstmörder Hochkonjunktur zu haben – und ich meine das nicht zynisch, mitnichten! Ich sage das eher mit einer gewissen Besorgnis in der Stimme (ach, wenn Sie mich doch nur hören könnten!), was ist denn nur da draußen los? In den letzen 7 Tagen geriet ich auf dem Weg zur Arbeit oder von der Arbeit nach Hause dreimal in die Situation, dass der Ringbahnverkehr aufgrund von Notarzt- und Polizeieinsätzen auf meinem kleinen Teilstück in meinem kleinen Zeitfenster unterbrochen war. Es handelte sich um Einsätze an den Stationen Wedding, Westhafen und Westend. Vielleicht sollte man auf die Stationen mit W. in Zukunft ein besonderes Auge haben? Pedro Almodóvar antwortete einmal auf eine Frage zu seinen Figuren und seinem Filmschaffen, an die ich mich jedoch nicht genau erinnern kann, dass es zwei Typen Mensch gäbe: Wenn eine U-Bahn (in Madrid gibt es keine S-Bahn im Berliner Sinne) im Tunnel gestoppt wird, weil sich jemand davorgeworfen hat, und die Fahrgäste aussteigen müssen, um zur nächsten Station zu laufen, dann sind da einerseits die, die sich das Desaster, wenn auch angewidert, erschrocken und besorgt, aber dennoch neugierig ansähen und die, die konsequent wegschauten, um nur ja nicht von den Bildern, wenn auch nur kurz erblickt, aber vielleicht gerade deswegen ins Gedächtnis eingebrannt, verfolgt zu werden. Was mich selbst betrifft, kann ich das nur schwer sagen, da ich immer gestoppt werde, ehe ich zur Unfallstelle gelange, ich habe aber eine Vermutung. Gestern fuhr ich dann fast eine ganze Runde Ringbahn, um überhaupt nach Hause zu gelangen, kam so aber durch Stadtviertel, die man auch fast schon als "verunfallt" bezeichnen könnte. Statt nach draußen zu schauen, vertiefte ich mich jedoch in "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" – endlich mal Zeit, in Ruhe zu lesen! Man kann sich jetzt fragen, wie ich an der Stelle die Kurve kriegen will. Zurecht. Nun, ganz einfach: Ich widme mich lieber einem Buch (das ich übrigens von 11 Jahren schon einmal gelesen habe, und seinerzeit nicht annähernd so gut fand, wie jetzt), als auf die fremden, hässlichen Stadtviertel zu blicken – demnach würde ich wohl eher wegschauen, ist doch klar. Manchmal finde ich dieses Ausblenden alles Unangenehmen geradezu zum Kotzen, manchmal bin ich aber auch ganz froh darüber. Fazit: Sollte man nicht lieber verdrängen, vielleicht etwas Schönes lesen, mit Menschen sprechen, Musikhören, was Gutes essen, tanzen gehen oder Skifahren, als sich vor Züge zu werfen? Oder ist das zu simpel gedacht? &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-9191863961109277308?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/9191863961109277308/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=9191863961109277308&amp;isPopup=true' title='15 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/9191863961109277308'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/9191863961109277308'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2011/02/im-westen-nichts-neues.html' title='Im Westen nichts Neues.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>15</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-8200909349926914721</id><published>2011-01-31T11:59:00.002+01:00</published><updated>2011-01-31T12:02:31.677+01:00</updated><title type='text'>Home is where the heart / hurt is.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;"Nächste Station: Prenzlauer Allee". Ich schrecke hoch, bin wach! Automatisch geht der Griff &lt;em&gt;an&lt;/em&gt; meine Tasche. Sie ist noch da. Automatisch geht der nächste Griff &lt;em&gt;in&lt;/em&gt; meine Tasche: Telefon, Portemonnaie, Zigaretten, Schlüssel. Alles da. Aufatmen. Wahrscheinlich war ich gar nicht eingeschlafen und es handelt sich sowieso um eine S8, so dass ich im schlimmsten Fall lediglich in Birkenwerder gelandet wäre. Nun, vielleicht ein andermal, jetzt ist es für derlei Ausflüge zu spät und zu kalt. "Nächste Station: Prenzlauer Allee" also. Verwurzelt in der Trunkenheit einer Samstagnacht im Januar, werde ich ein wenig sentimental und weich, in etwa wie geschmolzenes Karamell. Um die Wahrheit zu sagen, werde ich wahrscheinlich sogar sehr sentimental und muss fast vor Rührung weinen, als ich denke, dass ich nun gleich zu Hause sein werde. Zu Hause. Hach! Während ich dorthin eiere und mein gefrorener Atem klirrend auf den Asphalt fällt, denke ich ein wenig über diesen seltsamen Heimatbegriff nach. Die Gedanken lösen einander fließend ab, ich kann keinen wirklich festhalten und denke zum wiederholten Male, dass ich mir für solche Augenblicke ein Diktiergerät zulegen sollte, weil ich betrunken nicht in der Lage bin zu schreiben und mich mein Gedächtnis für gewöhnlich in derartigen Momenten im Stich lässt. Wir haben erst neulich über dieses Heimatding nachgedacht, und waren uns unterm Strich nicht klar darüber, ob das Problem der Einengung schwere wiegt, als die relative Geborgenheit, die man bekommt. Als ich meine Wohnungstür hinter mir zuschließe, mir die Schuhe von den Füßen streife, alle Lichter, Musik und den Laptop anmache, meine Kleidung über die ganze Wohnung verteile, verschiedene Nahrungsmittel ausprobiere, zähneputzend durch alle Zimmer gehe, mich setze, wieder aufstehe und mich schließlich hinlege, denke ich: Alles Quatsch, home is where the heart is! Oder war´s "hurt"? Egal! Angekommen! &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-8200909349926914721?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/8200909349926914721/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=8200909349926914721&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/8200909349926914721'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/8200909349926914721'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2011/01/home-is-where-heart-hurt-is.html' title='Home is where the heart / hurt is.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-3437096248262965835</id><published>2011-01-27T16:41:00.003+01:00</published><updated>2011-01-27T16:44:28.619+01:00</updated><title type='text'>Don´t look back into the sun.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Man vergisst im Augenblick der Aufruhr, dass man schließlich doch vergessen wird. Dass manche Erlebnisse wie eine Grippe an einem vorbeigehen, dass man nur stillhalten, ein paar Regeln beachten und ein bisschen auf sich aufpassen muss. Ruhe bewahren. Dass es grad ein wenig unangenehm ist, vielleicht auch weh tut, natürlich, aber nicht für lang. Und dann ist es rum und im Rückblick verschwimmen all die kleinen Grippen miteinander, im Rückblick kann man sie zeitlich gar nicht mehr richtig zuordnen, im Rückblick werden sie unbedeutend. Und dann gibt es chronische Bronchitis. Chronische Bronchitis, die bei Seeluft und guten Witterungsbedingungen besser, aber doch nie richtig weg ist. Chronische Bronchitis, die einen immer irgendwie beeinträchtigt, die man manchmal vielleicht kurz vergisst, aber kaum dass man sich fragt, wie das noch gleich war, hat man unbedacht den Schal vergessen und – zack! – schon ist sie zurück und wirft einen zu Boden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich schlimm, dass man "die Liebe" (na klar geht´s hier um die Liebe, worum denn sonst bitteschön?!) in Metaphern mit Krankheiten gleichsetzt. Man möchte meinen, dass "es" dann ja auch wirklich nichts werden kann. Wann sind wir eigentlich so zynisch geworden? Und warum tun wir viel härter als wir sind? Weil wir nicht anders können, und im Grunde kann man sich glücklich schätzen, wenn das das größte Problem ist, das man hat. Guten Donnerstagnachmittag, Berlin! &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-3437096248262965835?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/3437096248262965835/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=3437096248262965835&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/3437096248262965835'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/3437096248262965835'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2011/01/dont-look-back-into-sun.html' title='Don´t look back into the sun.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-3637724969739247141</id><published>2011-01-20T10:42:00.001+01:00</published><updated>2011-01-20T10:44:42.063+01:00</updated><title type='text'>Treat your body like a temple - reloaded.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Ich hatte es noch gar nicht explizit erwähnt, aber – wie im vergangenen Jahr – widme ich den Januar dem Detox, will heißen, ich trinke nicht, was auch dazu führt, dass ich bedeutend weniger rauche, mehr und vor allem besser schlafe, mich sportlich betätige, jede Menge interessanter Säfte trinke und einer kulturell anspruchsvolleren Freizeitgestaltung nachgehe. Wer mich regelmäßig liest und / oder das große Glück hat mich persönlich zu kennen (*hüstel*), ahnt vielleicht, dass ich unter Umständen manchmal ein winziges bisschen marginal zu einem latenten Extremismus neigen kann und es ist eventuell sogar möglich, dass dieser Fall auch nun wieder eingetreten ist. Hauruckaktionen und Schnellschüsse, herzlich willkommen! Vielleicht werde ich aber auch wirklich langsam alt, und genieße die relative Ausgeglichenheit deswegen so sehr? Man weiß es nicht. In einem solchen Fall empfiehlt sich der Blick in die Aufzeichnungen (manchmal auch gern liebevoll aufgrund ihrer umfassenden Genauigkeit "die Stasiunterlagen" genannt) und siehe da, im vergangenen Jahr war es haar genauso! Und ich ahne natürlich, wie es ausgehen wird, aber halt! Unterscheidet es uns nicht von den Tieren, dass wir aus unseren Verfehlungen und Verirrungen lernen? An anderer Stelle kamen wir neulich drauf, weshalb uns unser eigenes Verhalten im Rückblick manchmal so absurd erscheint: Wir vergessen vielleicht oftmals nicht die Fakten, aber der Bezug zum dazugehörigen Gefühl kommt uns abhanden. Auf der Suche nach einem akzeptablen Mittelweg wurde mir erst gestern ein in meinen Augen sehr hilfreicher Tipp gegeben: Emotionaler Wahnsinn ist manchmal sicher akzeptabel und vielleicht sogar notwendig, wenn man aber bemerkt, dass es zu wirklich extremen Auswüchsen kommt, sollte man sich bemühen, einen Schritt zurückzutreten und überlegen, wie man die Situation mit einem Jahr Abstand betrachten würde, und wenn man dann sagen muss "Verdammt, wie konnte ich nur so dämlich sein!" sollte man vielleicht Alternativen in Betracht ziehen. Das ist natürlich nicht ganz einfach, aber ich versuche das jetzt mal – den gesunden Januar im Rücken sollte das ja alles kein Problem sein. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-3637724969739247141?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/3637724969739247141/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=3637724969739247141&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/3637724969739247141'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/3637724969739247141'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2011/01/treat-your-body-like-temple-reloaded.html' title='Treat your body like a temple - reloaded.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-647964134752982234</id><published>2011-01-12T13:07:00.001+01:00</published><updated>2011-01-12T13:09:09.958+01:00</updated><title type='text'>There´s a light that never goes out.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Ich werde derzeit mit vor Staunen offenem Mund Zeugin eines kleinen Wunders. In meinem engsten Umfeld haben sich zwei Menschen scheinbar gefunden! Offensichtlich ergibt sich wirklich hin und wieder ein Zustand, in dem gegenseitige Zuneigung und Timing genau am richtigen Ort aufeinandertreffen, und ab und an wische ich mir jetzt verschämt ein Tränchen der Rührung aus den Augen, wenn ich die zwei zusammen sehe. Ich habe nun ausgerechnet, dass – wenn wir in diesem Tempo so weitermachen – der gesamte Freundeskreis gegen 2025 unter der Haube ist. Diese Zahl vor Augen will man dem berlinisierten Klientel zurufen, dass man damit anfangen solle, diese bescheuerte Bindungsangst abzulegen, bis einem das komische Glashaus wieder einfällt. Was bleibt uns also? "…wachen, lesen, lange Briefe schreiben… in den Alleen hin und her unruhig wandern, wenn die Blätter treiben"? Ja, auch das. Das Schöne ist, dass man nun getrost nachts in eine Decke gewickelt aus dem Fenster schauen und The National hören kann, ohne der winterlichen Verzweiflung gänzlich anheim zu fallen. Die Gehwege sind größtenteils auch wieder eisfrei und was die Herzen betrifft, bin ich besserer Hoffnung! Danke und Glückwunsch J&amp;amp;J!   &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-647964134752982234?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/647964134752982234/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=647964134752982234&amp;isPopup=true' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/647964134752982234'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/647964134752982234'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2011/01/theres-light-that-never-goes-out.html' title='There´s a light that never goes out.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-7063971472348001439</id><published>2011-01-05T10:05:00.001+01:00</published><updated>2011-01-05T10:07:25.568+01:00</updated><title type='text'>This is the new year.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Der Januar ist mit Abstand der schlimmste Monat des Jahres! Ich weiß gar nicht, was die Novemberhasser immer alle haben, kurzdrauf ist Weihnachten, da kann man bequem rauchen und bechern wie ein Stadtsoldat, auf der Arbeit bummeln, keinen Sport treiben, zu viel und ungesund essen, alle Fünfe grade sein lassen etc. pp, das macht man ja zu Jahresende hin eh alles, also kann man auch schon etwas früher anfangen und ein wenig üben. Aber Januar… brrrrrrr!!! Januar! Es ist dunkel und kalt, das Konto ist leer, die nächsten Feiertage sind endlos weit weg, das Berliner Konzertpanorama lässt zu wünschen übrig, die guten Vorsätze, an denen man spätestens Mitte des Monats emotional zerschellen wird, zeichnen sich schon in KW1 durch ihre praxisferne aus, man ist unzufrieden und hoffnungslos, schließlich erwartet man immer, im neuen Jahr würde irgendetwas anders und besser werden, doch dann hat man leider versäumt, selbst Änderungen einzuleiten und so bleibt einfach alles nur wie immer und es geht weiter wie bisher - nur ohne erlösendem Jahresende in Sichtweite. Ich habe in letzter Zeit (will heißen seit Montag) das Gefühl, jeder einzelne Tag sei die Eiger Nordwand, die ich mühevoll immer wieder aufs neue bezwingen muss. Stichwort Sisyphos. Stichwort Überdramatisierung des Alltags. Stichwort Fortbestand der Vollmeise. Frohes Neues!   &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-7063971472348001439?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/7063971472348001439/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=7063971472348001439&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/7063971472348001439'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/7063971472348001439'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2011/01/this-is-new-year.html' title='This is the new year.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-1960820135991788597</id><published>2010-12-30T16:56:00.002+01:00</published><updated>2010-12-30T16:58:18.368+01:00</updated><title type='text'>Kindheitserinnerungswälder.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Wenn man an einen Ort kommt, wo der Schlafanzug auf der Heizung liegend auf einen wartet, kann man fast davon ausgehen, dass man zu Hause ist. Unter Umständen ist dann auch Weihnachten. Ich liebe die Formulierung "zwischen den Jahren", und finde, dass eben jene Woche gleichzeitig die längste und die kürzeste des Jahres ist. Sie ist die längste, weil man an den paar Tagen oft viele unterschiedliche, fast schon gegensätzliche Dinge unternimmt, einen Haufen Leute trifft, die nichts miteinander zu tun haben, Vergangenes Revue passieren lässt, Zukünftigem mit Freude oder Schrecken (je nach Naturell und Lebensumständen) entgegenblickt und vielleicht doch kurz auch mal die Zeit hat, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Sie ist die kürzeste, weil all das an einem vorüberfliegt und man sich schon kurz darauf nicht mehr vorstellen kann, woher die guten Vorsätze eigentlich kamen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2010 (und nun fazitiere ich doch) war ein gefühlt sehr kurzes, aber keineswegs ein schlechtes Jahr. Als ich gestern nach Berlin zurückfuhr, bemerkte ich ab Bornholmer Straße, dass ich ein wenig zitterte, was ich zunächst auf die Aufregung hervorgerufen von waagerecht abgeschossenen Raketen von Weddinger Balkonen schob. Es wurde aber auch auf dem Prenzlauer Berg zunächst nicht besser, und tatsächlich hatte ich mich erst wieder unter Kontrolle, als ich mühsam zwischen Schneebergen eingeparkt und meine Habseligkeiten in die Wohnung geschleppt hatte. Kurz vor Jahresende fühle ich mich innerlich gern etwas instabil, dieses seltsame schwarze Loch, angesiedelt zwischen Herz und Magen dreht sich dann schneller als sonst. Was hätte anders laufen können, was anders laufen müssen? Oder war doch alles richtig, so wie es war? Und welchen Sinn macht es überhaupt zu grübeln, wenn man das Vergangene eh nicht mehr ändern kann? Um zu sagen, ab jetzt wird alles besser, bin ich zu realistisch – oder zu faul. An dieser geschriebenen Inkohärenz könnte ich aber arbeiten – denn wieso fängt ein Absatz mit "2010 war keineswegs ein schlechtes Jahr" an, und hört mit tristen Gedanken auf? Eben! Ab nächstem Jahr werde ich erwachsen! …vielleicht. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-1960820135991788597?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/1960820135991788597/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=1960820135991788597&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/1960820135991788597'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/1960820135991788597'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/12/kindheitserinnerungswalder.html' title='Kindheitserinnerungswälder.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-4035892611199350924</id><published>2010-12-22T11:32:00.002+01:00</published><updated>2010-12-22T11:35:28.865+01:00</updated><title type='text'>A imaginação, o nosso último santuário.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Viele sehr aufschlussreiche Gespräche beginnen mit dem Satz "Ich habe mir mal ein paar Gedanken gemacht.". Ganz anders verhält es sich mit "Wir müssen reden.", letzterer wird nicht selten zu einem schwerwiegenden Meilenstein im großen, bösen Übel. Weil bald Weihnachten ist, sprechen wir heute über ersteren – atmen Sie also ruhig auf, wir bleiben noch ein Weilchen zusammen. Lediglich... habe ich mir ein paar Gedanken gemacht. Neuerdings verbringt man ja ab und an etwas mehr Zeit auf dem Weg zur Arbeit. Am Montag fuhr ich spontan mal einen Umweg, der mich am Ende auf Wegen voll jungfräulichen Schnees die Spree entlang zur Arbeit führte (fragen Sie nicht!). Hatte es bis vor wenigen Minuten noch ausdauernd geschneit, brach plötzlich die Sonne durch die Wolken und tauchte die gesamte Szenerie in ein seltsam diffuses, irgendwie zeitloses Licht und ein Jauchzen (Jauchzet frohlocket – wer hat´s erkannt?) brach aus mir heraus. Ich fühlte mich einen Moment lang ganz wie ein Kind, das seinen ersten Ferientag erlebt: Ferien, Weihnachten und noch dazu alles schneebdeckt, was konnte mein junges Herz in diesem Moment mehr verlangen? Vergessen der Emokater, die kalten Füße, die Enge in der S-Bahn, verdrängt die zähen Stunden im Büro, die vor mir lagen und die Leere auf dem Konto. Alles was zählt: Ich, an diesem Morgen, und für einen Augenblick keine Spur von Luxusproblemen und unsinnigen Bedenken zu abwegigen Themen. Ich bin natürlich kein Kind mehr und habe bereits das eine oder andere schwerwiegende "Wir müssen reden"-Gespräch führen müssen, was mich teilweise ja auch zu dem macht, was ich bin, und unter anderem Eigenschaften hervorbringt, die ich mit der Zeit sogar ein wenig liebgewonnen habe. Doch nun, wo der Nachtzug nach Lissabon fast schon seine Endstation erreicht hat, bleibt einfach festzuhalten, dass unsere Vorstellungskraft immer auch ein Zufluchtsort sein kann. Wenn man nur will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frohe Weihnachten, Ihr Prinzen von Maine, Ihr Königinnen von Neuengland. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-4035892611199350924?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/4035892611199350924/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=4035892611199350924&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/4035892611199350924'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/4035892611199350924'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/12/imaginacao-o-nosso-ultimo-santuario.html' title='A imaginação, o nosso último santuário.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-213742843599557880</id><published>2010-12-17T16:10:00.004+01:00</published><updated>2010-12-17T16:16:16.841+01:00</updated><title type='text'>KW 50.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Es schneit also. Seit Tagen schon, und alles wird in eine seltsame Ruhe getaucht. Der Schnee schluckt viele Geräusche. Zum Ausgleich gibt es aber auch neue, unbekannte Geräusche, und zwar in meinem Schlafzimmer. Nicht was Sie jetzt denken, mitnichten! Erst letzte Nacht konnte ich aufgrund eines seltsamen Zischelns nicht gleich einschlafen, was sehr ungewöhnlich für mich ist. Ich stand auf, öffnete das Schlafzimmerfenster… und schloß es sofort wieder. Draußen fielen nur lautlos die Flocken zu Boden (ein Anblick, von dem ich übrigens nie genug bekomme). Ich verweilte einen Moment, seufzte, achtete auf meine Atmung, die ich glücklichweise als Ursache des Lautes ausschließen konnte, ging ins Badezimmer, anschließend ins Wohnzimmer und wieder zurück ins Schlafzimmer. Das Zischeln war immer noch da. Neben meiner Rechts-Links-Schwäche habe ich noch ein anderes kleines Problem, und zwar ist es mir unmöglich zu sagen, aus welcher Richtung Geräusche kommen (das sind dann aber auch schon alle meine Fehler). Auf der Schwelle zum Schlafzimmer überlegte ich, ob es sich eventuell um eine Schlange handeln könnte, die vor der Witterung in mein Schlafzimmer geflohen war und nun in meinem Schrank lebte – wer würde es ihr verübeln können? Nun ja, ich! Mit einem gewagten Sprung hechtete ich mich wieder aufs Bett, zog mir die Decke bis zu den Augen und lugte angestrengt ins Dunkel. Das Zischeln war zu gleichmäßig, um von einem Tier zu kommen, und eigentlich war es auch mehr ein Gurgeln. Ich entschloss mich, Licht zu machen. Erstaunlicherweise kann man die meisten Geräusche nicht sehen, aber bei Licht sollte man wenigstens vor nachtaktiven Räubern sicher sein. Ich ging die Wände meines Schlafzimmers ab, und siehe da: 2 Heizungsrohre, die mir nie zuvor aufgefallen waren, führen an der Wand entlang hinunter zu meinen Alkoholikernachbarn, und in eben jenen Rohren zischte es fröhlich vor sich hin. Ich konnte beruhigt zurück zu Bett gehen und schlief dann auch gleich ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß, diese Zeilen werfen Fragen auf, wie zum Beispiel: Passiert denn gar nichts Interessantes mehr in ihrem Leben? Ganz und gar nicht! Aber Vieles ist so erschütternd, dass ich es noch nicht in Worte fassen kann. Oder: Trinkt sie? Schwer zu sagen, aber wer noch keine Schlangen unterm Bett vermutet hat, dem fehlt es einfach an Fantasie! Es ist ernst Freunde, ernst! Das Jahr ist fast zu Ende! &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-213742843599557880?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/213742843599557880/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=213742843599557880&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/213742843599557880'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/213742843599557880'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/12/kw-50.html' title='KW 50.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-5637258930808903891</id><published>2010-12-08T15:39:00.002+01:00</published><updated>2010-12-08T15:44:21.652+01:00</updated><title type='text'>Saudade.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Wahrscheinlich bin ich tatsächlich ziemlich einfach gestrickt: Seitdem ich "Nachtzug nach Lissabon" lese, träume ich von Portugal – und ich meine auch richtige Träume, nicht nur Wachträume. Ich war vor ein paar Jahren eine Woche im September in Lissabon, und natürlich mochte ich die Stadt, jeder mag sie, es ist unmöglich, sie nicht zauberhaft zu finden. Meine Träume könnten einem Reisekatalog entsprungen sein, und vielleicht sind sie das auch, schließlich sitze ich in ihnen in einer der uralten Trams, die sich durch enge Straßen des Bairro Alto winden, laufe den Berg zum Castelo de São Jorge hinauf und bleibe vor Häusern mit gekachelten Außenfassaden stehen, lasse den Blick über den Tejo schweifen, indem ich meine Augen gegen die Sonne abschirme, gehe auf einen galão in die A Brasileria und mache anschließend ein Foto von der Statue Fernando Pessoas, ohne jemals etwas von ihm gelesen zu haben und abends trinke ich dann Caipirinhas zu 2,50€. Das Wetter ist immer schön, das Licht immer spektakulär und mein linkes Knie tut auch nicht weh. Das ist ein ganz generelles Problem, das ich mit mir herumtrage, also nicht nur das Shearer-Knie (das aber auch!), sondern mein Innenleben: Vieles, was mir wichtig erscheint, besonders auch in der Reflektion über mich selbst, ist, wenn es erstmal ausgesprochen wurde, doch nur ein unvollständiger, unausgegorener Abklatsch von etwas Gelesenem oder Gehörten. Die gefühlte Bedeutungsschwere löst sich in Luft auf, und zurück bleibt der fade Geschmack der Belanglosigkeit. Vielleicht ist das aber auch ein Glücksfall, denn nichtsdestotrotz träume ich von Portugal und versuche eine gewisse Selbstgefälligkeit der Seele abzulegen, weil ich denke (heute zumindest, morgen kann das schon wieder ganz anders aussehen): Unser Tun, unsere Freuden, unsere Sorgen und unsere Nöte sind aus kosmischer Sicht wahrscheinlich belanglos, deswegen braucht man sie auch nicht so schwer zu nehmen. Nicht so schwer, aber dennoch wichtig, denn wenn man andererseits davon ausgeht, dass man nur ein (endliches) Leben hat, dann ist es nur logisch, die Suche nach dem eigenen Glück vorn an zu stellen. Also wie nun? Das ist wie mit diesem Graben, der Innen- und Außenleben trennt. Manchmal ist er schmal und man kann die andere Seite klar erkennen, als stünde sie im Flutlicht, und manchmal ist er so breit, wie der Tejo kurz bevor er in den Atlantik mündet und noch dazu in Dunst getaucht.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-5637258930808903891?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/5637258930808903891/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=5637258930808903891&amp;isPopup=true' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/5637258930808903891'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/5637258930808903891'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/12/saudade.html' title='Saudade.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-3174177545705487482</id><published>2010-12-02T11:42:00.001+01:00</published><updated>2010-12-02T11:44:20.927+01:00</updated><title type='text'>Fazit?</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Wir starten in die letzten Wochen des Jahres. Ich bin etwas spät dran, auweia! Was soll man auch machen? Aufgrund der aktuellen Witterungsbedingungen kann es zu erheblichen Verspätungen kommen, wir bitten um Ihr Verständnis. Dezember. Dieser düstere Monat, der nur durch all das künstliche Licht halbwegs erträglich gemacht wird (wobei "erträglich" in Anbetracht der um sich greifenden Geschmacklosigkeit bei der Wahl der Leuchtdekoration auch gesondert betrachtet werden kann und muss). Es gibt Tage, an denen wird es gar nicht mehr hell, kein Wunder also, dass man langsam wahnsinnig wird (wenn man nicht vorher erfroren ist). Mir ist aufgefallen, dass ich in diesem Jahr fast gar nicht fazitiert habe. Schade eigentlich, aber irgendwie auch normal, vielleicht sogar ein Zeichen einer gewissen inneren Reifung (nicht zu verwechseln mit Desillusionierung, obgleich sehr ähnlich). Oft lohnt es sich einfach nicht, zu fazitieren. Wenn 2010 fast nichts gezeigt hat, dann doch immerhin, dass Vieles nicht wirklich zu einem richtigen Ende kommt, vielmehr frieselt so Manches irgendwann einfach aus oder nimmt erstaunliche Wendungen, und dann steht man ganz schön dumm da, wenn man gestern noch im Brustton der Überzeugung gesagt hat "Das Ding ist durch", um zwei Tage später doch wieder inkonsequent zu handeln. Das Schöne an der dunklen Jahreszeit ist ja, dass man wieder mehr liest, und so bin ich jetzt bei Pascal Merciers "Nachtzug nach Lissabon" angekommen. Und da ist sie wieder, die Frage: &lt;em&gt;Wenn es so ist, dass wir nur einen kleinen Teil von dem leben können, was in uns ist – was geschieht mit dem Rest? &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-3174177545705487482?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/3174177545705487482/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=3174177545705487482&amp;isPopup=true' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/3174177545705487482'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/3174177545705487482'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/12/fazit.html' title='Fazit?'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-1344526491005636298</id><published>2010-11-24T16:23:00.004+01:00</published><updated>2010-11-24T16:31:46.380+01:00</updated><title type='text'>Autumn dies, winter arrives.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Ich kann mich noch genau daran erinnern, in welche Begeisterung alle Welt letztes Jahr ausbrach, als der erste Schnee fiel. Und das will was heißen – ich meine, dass ich mich &lt;em&gt;genau &lt;/em&gt;an irgendetwas erinnern kann, denn in letzter Zeit schlägt sogar bei mir das Alter zu, und oft genug rede ich von "vergangenem Jahr", wenn ich Ereignisse aus 2010 kommentiere. Ich bin wohl etwas durcheinander. Und ja, ich weiß, dass es banal ist, ständig übers Wetter zu sprechen, aber die von uns, die unter Winterdepressionen leiden, wissen es sicher zu schätzen, dass ich meine aufmunternden, ja volksnahen Gedanken hin und wieder teile. Abgesehen davon (und auch das ist wohl eine der Auswirkungen des Alters) erscheint mir neuerdings fast alles trivial. Heute also der erste triviale Schnee, und wo letztes Jahr noch Jubel, Trubel, Heiterkeit herrschte, runzelt man nun zerknirscht die Stirn: Oh nein, es ist wieder so weit! Wie lange wird es dieses Jahr dauern? Wie werde ich es überstehen? Werde ich endgültig ein Opfer meines Hangs zum Alkohol? Warum soll Winterschlaf für ganz bestimmte Tiere reserviert bleiben? Sind wir nicht auch Tiere? Könnte man nicht unglaublich sparen, wenn man ein paar Monate das Schlafzimmer nicht verließe? Zudem würde man im Frühjahr direkt mit Bikinifigur aufwachen, das wäre doch mal was! Es hätte nur Vorteile, sogar Weihnachten und die lästige Frage "Was machen wir eigentlich an Silvester?" könnte man übergehen. Es muss doch irgendeinen Weg geben! Und wenn nicht? Hm. Was machen wir eigentlich an Silvester? (Mir ist durchaus bewusst, dass das Ende dieses Eintrages enttäuscht. Jetzt ist es raus: Ich habe auch keine Antworten, und musste sogar nochmal nachschauen, ob "autumn" wirklich so geschrieben wird.) &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-1344526491005636298?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/1344526491005636298/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=1344526491005636298&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/1344526491005636298'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/1344526491005636298'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/11/autumn-dies-winter-arrives.html' title='Autumn dies, winter arrives.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-7546816882384749423</id><published>2010-11-18T13:38:00.002+01:00</published><updated>2010-11-18T13:40:23.508+01:00</updated><title type='text'>Everything means everything.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Am Sonntag überraschte uns plötzlich ein Hauch Frühling, man konnte den Schal abnehmen und (ein letztes Mal bis April?) in die Sonne schauen. Obwohl Schlendern im Grunde unerträglich ist, spazierten wir gemessenen Schrittes durch den Volkspark Friedrichshain, besprachen das Jetzt und versuchten ohne Beklemmung in die Zukunft zu blicken. Das gelang uns ganz gut. Nein, nicht nur das, tatsächlich war es wundervoll. Vielleicht lag es am Frühling, der mit diesem komischen blauen Band immer eine gewisse Zuversicht verteilt, vielleicht aber auch an der guten Gesellschaft oder sogar an wochenendlich bedingten körperlichen Gebrechen, die einen seelisch manchmal ein wenig durcheinanderbringen. Wer weiß? Jedenfalls war der Spaß schon am Montag wieder vorbei, was einerseits eine grundlegende Eigenschaft des Wochenstarts ist, aber auch dadurch befeuert wurde und wird, dass es seitdem nicht noch einmal hell geworden ist. Der Kontrollfreakismus, den ich mir (man muss sagen) in den letzten Jahrzehnten (!) angeeignet habe und mithilfe dessen vieles detailverliebt dokumentiert wird, macht mir wieder einmal deutlich, dass sich doch immer alles wiederholt (na gut, vielleicht muss man dafür kein Kontrollfreak sein, sondern Naturwissenschaftler, Realist oder gar Pessimist, aber das liegt mir alles etwas fern). Meine Befindlichkeit bekommt im Herbst Risse, die jungen Schwäne üben im November das Fliegen, man kann maximal 4 Lebkuchen essen, ehe einem schlecht wird, Glühwein ist grundsätzlich ekelhaft, hilft aber, Take That bringen ein neues Album raus etc. Aber nein, tatsächlich war eine erstaunliche Erkenntnis des sonntäglichen Spaziergangs, dass sich manche Dinge doch nicht wiederholen, sondern dass man hin und wieder ganz von Vorn anfängt und etwas komplett Neues dabei herauskommt. Etwas ganz Neues wäre es, heute Abend ins Bett zu gehen, und bis März durchzuschlafen. Also, falls sich in den nächsten Wochen hier nichts tut…&lt;br /&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-7546816882384749423?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/7546816882384749423/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=7546816882384749423&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/7546816882384749423'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/7546816882384749423'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/11/everything-means-everything.html' title='Everything means everything.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-478582526367438403</id><published>2010-11-08T16:57:00.003+01:00</published><updated>2010-11-08T17:04:51.429+01:00</updated><title type='text'>Love is no big truth.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Wir sitzen im Intersoup. Falsch! Tatsächlich sitzen wir im Wiener Blut an der Bar und ich trinke schon wieder einen Pernod nach dem anderen, ohne etwas zu essen, was das Konzept des Aperitif ad absurdum führt, wobei man sich in der Folge (jedoch etwas zu spät, um noch in direktem Zusammenhang mit dem Moment am Tresen zu stehen) aufgrund der zunehmenden Trunkenheit für einen Blätterteig mit Spinat entscheiden wird. Das tut aber nichts zur Sache, zudem handelt es sich um ein anderes, ziemlich altes Hobby, nämlich Konzepte (gerade und ganz besonders im Bereich der Trinkerei) ad absurdum zu führen. Entscheidend ist der Satz, den H. sagt, und der mich aufgrund der Tatsache, dass man es eigentlich nie ausspricht, fast vom (Bar)Hocker fegt (vielleicht war´s doch im Intersoup und es fegt mich aus der Polsterecke, was ungleich weniger schmerzhaft wäre, wobei es wahrscheinlich bei wenigen anderen Themen noch mal so um Schmerzen geht, so dass die Begleiterscheinungen also unter Umständen doch gerechtfertigt sind): Man solle keine Scherze mit der Liebe treiben, denn die Liebe sei ein ernstes Thema. Natürlich muss ich das absolut und hundertprozentig bejahen. Zunächst! Ich wälze den Gedanken später ein wenig hin und her und betrachte ihn von allen Seiten, anschließend wird mir das zu mühsam und ich stelle ihn in eine Ecke und lese in Virginia Woolfs "Orlando", der mich fesselt, aber auch nicht weiterbringt, zumindest nicht, solange Orlando behauptet, er sei fertig mit den Menschen. Er legt sich dann zum Ausgleich übrigens ein kleines Rudel Elchhunde zu, aber das kommt für mich nicht in Frage, schließlich habe ich keinen Platz für Haustiere. Außerdem bin ich nicht mit den Menschen fertig, und überhaupt habe ich ja schon einen Hund, der es mir wahrscheinlich schwer übel nehmen würde, täte ich ihn bei meinen Eltern parken, während ich mich gleich mit mehreren Elchhunden in Berlin vergnüge. Nein nein! Worauf will ich hinaus? Vielleicht, also ganz vielleicht, nimmt man die Liebe nicht nur ernst genug, sondern sogar &lt;em&gt;zu&lt;/em&gt; ernst. Kann doch sein, schließlich gibt es kein Thema, dass so gern und häufig für Grübelei, Gespräche in Schleifen, überhöhte und anschließend enttäuschte Erwartungshaltungen, stundenlanges aus-dem-Fenster-starren und unsinniges Seufzen sorgt. Andererseits, wo wäre die Popmusik, wenn wir die Liebe nicht so absurd überdimensionieren würden? Und wo wäre die Rauschmittelindustrie? (ich will es gar nicht sagen, aber ich muss): Eben(d)! &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-478582526367438403?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/478582526367438403/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=478582526367438403&amp;isPopup=true' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/478582526367438403'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/478582526367438403'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/11/love-is-no-big-truth.html' title='Love is no big truth.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-6725705919217777581</id><published>2010-11-04T10:15:00.001+01:00</published><updated>2010-11-04T10:17:49.372+01:00</updated><title type='text'>Katerfrühstück mit der 30.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;em&gt;Dienstagmorgen. Das Kinderferienlager wurde aufgelöst. Leere Flaschen und Müllberge haben die Wohnung verlassen. Die Waschmaschine schiebt Überstunden. Es stürmt. Ich habe etwa 11 Stunden am Stück geschlafen und bin immer noch fertig, doch der Ansatz "gesundes Leben", der einer Entschuldigung dem Körper gegenüber gleichkommt, verlangt, dass ich Joggen gehe. Die Abläufe sind einstudiert, ich komme nicht durcheinander. Den Kaffee ins Wohnzimmer balancierend erblicke ich eine 30 auf dem Sofa. Gähnend sagt sie:&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;30: Das wurde ja langsam Zeit.&lt;br /&gt;U: (&lt;em&gt;überrascht&lt;/em&gt;) Oh, guten Morgen, ich dachte schon, wir würden uns gar nicht mehr kennenlernen.&lt;br /&gt;30: Hofftest Du?&lt;br /&gt;U: Nein nein, ich habe kein Problem mit dem Alter!&lt;br /&gt;30: Welches Alter?&lt;br /&gt;U: Eben!&lt;br /&gt;30: Ach, und eigentlich kennen wir uns auch schon, ich wurde auf der Feier vorstellig, aber scheinbar hast Du mich nicht wahrgenommen.&lt;br /&gt;U: (&lt;em&gt;entschuldigender Tonfall&lt;/em&gt;) Das war keine böse Absicht. Schönes Fest, oder?&lt;br /&gt;30: (&lt;em&gt;leichthin&lt;/em&gt;) Oh ja, und ich bezweifle, dass Du überhaupt noch irgendetwas wahrgenommen hast.&lt;br /&gt;U: Ja… kann sein. Das Schiff schwankte ganz schön, was?&lt;br /&gt;30: (&lt;em&gt;geschäftsmäßig&lt;/em&gt;) Nunja. Hast Du eigentlich irgendwelche Fragen?&lt;br /&gt;U: Hm. Ich weiß nicht. Welche Fragen stellt man der 30 denn für gewöhnlich? Oh ja, ich weiß es! Hast Du vielleicht die Antwort auf "Wie fühlt man sich denn mit 30?"&lt;br /&gt;(&lt;em&gt;beide lachen&lt;/em&gt;)&lt;br /&gt;30: Ich glaube, wir werden uns gut verstehen.&lt;br /&gt;U: Kein Zweifel!&lt;br /&gt;30: (&lt;em&gt;aufstehend&lt;/em&gt;) Es sieht so aus, als hättest Du bestimmt nicht alles, aber immerhin mich im Griff, da kann ich ja gehen.&lt;br /&gt;U: Warte, ich bringe Dich zur Tür.&lt;br /&gt;30: (&lt;em&gt;schon im Flur&lt;/em&gt;) Du wirkst viel zu entspannt auf mich, jetzt mal ehrlich, bist Du immer noch betrunken?&lt;br /&gt;U: Eventuell. Aber es liegt an was Anderem, mir wurde gesagt, ab jetzt werde alles nur noch schön.&lt;br /&gt;30: (&lt;em&gt;lachend, schon auf dem Weg nach unten&lt;/em&gt;) Ach U., alles Gute nachträglich zum 16. Geburtstag! &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-6725705919217777581?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/6725705919217777581/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=6725705919217777581&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/6725705919217777581'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/6725705919217777581'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/11/katerfruhstuck-mit-der-30.html' title='Katerfrühstück mit der 30.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-1162829169002176160</id><published>2010-10-28T18:26:00.001+02:00</published><updated>2010-10-28T18:28:14.580+02:00</updated><title type='text'>The mind gets dirty as you get closer to thirty.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Zwischen 8:30 und 9:00 habe (oder "hatte", wie der Berliner sagen würde) ich heute Morgen die Mittelgewichtsehe zu Ende gelesen. Das Buch gilt wohl als eines der Schwächeren Irvings, ich fand es aber – wie gesagt – ganz wundervoll. Auch motiviert von den aufmunternden und anrührenden Aussagen einiger meiner Freunde, schrieb ich zwischen 15:00 und 15:30 – wartend auf Input (wie sagt man das auf Deutsch?) von meinen Kollegen zu einem gääääähnend langweiligen Thema – meinen gefühlt 83. Romanbeginn. Es ist – so viel kann ich verraten – einer der besseren! Einzig, dass ich wohl leider nicht in der Lage bin, einen lustigen Roman(beginn) zu schreiben, aber zum Ausgleich erzähle ich wahrscheinlich genügend Unsinn, oder schreibe – wie jetzt – einen abstrusen Eintrag voller Bindestriche und Klammern (- - - -)  Irvine Welsh schrieb übrigens mal einen Roman aus der Sicht eines Bandwurmes. Ein großartiges Stück (Pop)Literatur – wenn man in der Lage ist, das Frühstück drinnen zu behalten. Was will ich eigentlich sagen? Ich warte schon wieder auf Input und das ist sehr langweilig, wenn man ein Einzelbüro hat und alle irgendetwas tun – Input fabrizieren zum Beispiel. In wenigen Stunden werde ich im 30. Lebensjahr ankommen, und wir alle können uns ja lebhaft (?) vorstellen, was das bedeutet. Eben(d)! &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-1162829169002176160?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/1162829169002176160/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=1162829169002176160&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/1162829169002176160'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/1162829169002176160'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/10/mind-gets-dirty-as-you-get-closer-to.html' title='The mind gets dirty as you get closer to thirty.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-7818598294318378523</id><published>2010-10-25T12:21:00.001+02:00</published><updated>2010-10-25T12:29:23.459+02:00</updated><title type='text'>Write (about love).</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Ich habe angefangen, John Irvings "Eine Mittelgewichtsehe" zu lesen. Ich hatte Irving bis dato gemieden, da mich vor Jahren irgendetwas an der Verfilmung von "Garp und wie er die Welt sah" abgestoßen oder verstört hatte, wobei ich mich nicht erinnern kann, was genau es war. Die Mittelgewichtsehe nun fesselt mich von der ersten Seite an. Manchmal habe ich im Büro das Buch auf dem Schoß liegen, um während der Arbeit ein paar Seiten zu lesen und als ich heute Morgen in der S-Bahn feststellen musste, dass ich es zu Hause auf der Blumenbank habe liegen lassen, wurde der Montag gleich noch ein wenig düsterer. Zudem bringt mich Irving generell zum Nachdenken über das Schreiben. Zuvor las ich Proust, und konnte ob der Satz- und Gedankenkonstruktionen sowie des unglaublichen Stils nur ehrfürchtig staunen. Nie wäre ich auf die Idee gekommen, seine Kunst mit meinem Dilettantismus in irgendeiner Form in Verbindung zu bringen, und das tue ich jetzt natürlich auch nicht. Es ist ja nicht so, dass ich mich als so etwas wie eine Schriftstellerin begreife, das wäre vermessen! Nein, darum geht es nicht, vielmehr kotze ich einfach hin und wieder Gedanken über die (nicht der) Tastatur aus. Im Rahmen dieses Prozesses berührt Irving dennoch etwas in mir. Wenn ich z.B. auf dem Weg zur Bahn bin, und mich darauf freue, dass ich gleich wieder über 6 Ringbahnstationen lang in diesem Buch versinken darf, denke ich auch darüber nach, wie es wäre, mich zu sammeln, und zu versuchen, eine Geschichte zu schreiben. Es würde sich um eine Übung handeln und nirgends hinführen, aber das Ziel ist dabei in meinen Augen sowieso zweitrangig, es geht mehr um den Versuch als solchen. Von Irving stammt in dem Zusammenhang übrigens die Aussage: "Schreiben ist wie Ringen. Man braucht Disziplin und Technik. Man muss auf eine Geschichte zugehen wie auf einen Gegner." Erstaunlich ist, dass er nicht sagt, man brauche Talent – was ich zuerst ins Feld geführt hätte, aber schon Paul Auster erklärte ja, dass man generell eine romantisierte Vorstellung vom Schreiben habe, handele es sich in Wirklichkeit doch um harte Arbeit. Disziplin also. Das kann ja nichts werden – fragen Sie meine Gitarre! &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-7818598294318378523?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/7818598294318378523/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=7818598294318378523&amp;isPopup=true' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/7818598294318378523'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/7818598294318378523'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/10/write-about-love.html' title='Write (about love).'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-6109146487198765436</id><published>2010-10-12T14:34:00.001+02:00</published><updated>2010-10-12T14:36:45.955+02:00</updated><title type='text'>Walking on Sunshine.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Am letzten Tag des Urlaubs regnet es plötzlich. Wir sind überrascht, ich summe die ganze Zeit "Caravan Holiday" von den Stereophonics vor mich hin ("Seven day holiday in the rain with you..."), was natürlich gelogen ist, denn hinter uns liegen 6 wundervolle Tage im strahlenden Sonnenschein. Wir sind die 5 restlichen Kinder vom Hühnerausflug, 2 sind schon weg und in mir macht sich Unruhe breit. Unruhe, weil der Urlaub zu Ende geht und wir uns wieder aufs Hamsterrad vorbereiten müssen. Unruhe, weil sich die losen Ende emotionaler Verwirrung durch den Herbstwind zu einem undurchdringlichen Knäuel an widersprüchlichen Gefühlen verwandelt haben. Unruhe, weil es wieder mal Baustellen über Baustellen gibt. Unruhe der Unruhe zu liebe, natürlich auch weil Stillstand unerträglich ist. Der Regen an der Costa del Sol, der die Gullideckel anhebt und die Touristen von den Terrassen vertreibt, kündigt nur an, was uns bevorsteht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jördis liest "Shantaram" von Gregory David Roberts und stellt uns in diesem Zusammenhang sinngemäß die Frage, ob wir, wissend, dass auf ein kurzes Glück ein größeres Leiden folgt, dieses Glück wählen und den Schmerz in Kauf nehmen, oder ob wir – aus Angst vor Leid –  lieber gar nichts haben würden. Die Antworten sind so vielfältig wie unsere Haarfarben und das Nachdenken über diesen Umstand gibt mir so etwas wie Zuversicht. Hinter mir liegen ganz und gar wundervolle, ungetrübte Tage in Gesellschaft einiger der 6 großartigsten Menschen die es gibt, Sinn und Unsinn gingen Hand in Hand, es wurde viel gesehen, noch mehr gelacht, etwas geschwommen, ausgesprochen gut gegessen, ein wenig getrunken und alle Masken konnten im Koffer gelassen werden. Wenn demnächst die Bräune verblasst, bleibt uns immer der Blick auf die Fotos, die Kurzwahlliste im Telefon und die Gewissheit, dass wir, wenn auch nicht alle zwingend an einem gleichen festen Ort, irgendwo doch zu Hause sind. Und im Notfall… ziehen wir die Schuhe noch einmal an: Caña y Tapa?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Für "die Mädchen": Hackt´s?!) &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-6109146487198765436?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/6109146487198765436/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=6109146487198765436&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/6109146487198765436'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/6109146487198765436'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/10/walking-on-sunshine.html' title='Walking on Sunshine.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-8129153967558828486</id><published>2010-10-01T12:16:00.002+02:00</published><updated>2010-10-01T12:19:52.458+02:00</updated><title type='text'>Autumn leaves.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Oktober ist ein toller Monat. Wirklich, ich sage das in vollem Ernst! Der September tarnt sich kalendarisch immer noch so halb als Sommermonat, und dann ist es kalt und unwirtlich, man trauert dem Licht nach, erreicht die Quartalsziele nicht, verrennt sich, stolpert und ist generell von sich selbst und allen Anderen enttäuscht. Außerdem stehen die Landstraßen voller verwirrter Rehe, das kann ja nicht gut ausgehen! Beim Oktober ist das anders. Den verbindet man ja eigentlich schon mit dem tiefster Herbst, man rechnet mit lauter Schlechtem und plötzlich färben sich die Blätter in den wundervollsten Farben (übrigens ganz vorn dabei: Buchen), ein Musikstück rührt den Teil im Herzen an, von dem man dachte, dort wohne das Nichts, nur wunderbare Menschen haben Geburtstag, und manche, ja manche von uns fahren für eine Woche an den Strand. Gestern Abend feierten wir mit dem Lieblingsessen aller DDR-Kindergartenkinder schonmal in dies und das rein und jetzt muss mir nur noch gelingen, meine Euphorie in halbwegs vernünftige Bahnen zu lenken, damit ich nicht aus Versehen am Sonntagmorgen meinen Flug versäume. Ich nehme an, Durchmachen ist hier &lt;em&gt;direkt&lt;/em&gt; die sicherste Lösung.  &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-8129153967558828486?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/8129153967558828486/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=8129153967558828486&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/8129153967558828486'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/8129153967558828486'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/10/autumn-leaves.html' title='Autumn leaves.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-4566395873281719545</id><published>2010-09-27T13:55:00.002+02:00</published><updated>2010-09-27T13:57:46.231+02:00</updated><title type='text'>With every broken heart we should become more adventurous (?)</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;In meiner Familie erzählt man sich ab und an noch die lustige Anekdote, dass ich als Kind immer vor lauter Mitleid weinte, wenn im Fernsehen die Wauzis-Werbung lief ("Wir sind die Wauzis, wir haben keine Mama…" Anyone? Und ja, wir hatten tatsächlich auch Westfernsehen). Ich verbrachte das vergangene Wochenende bei meinen Eltern, aß ausgesprochen gut und schlief jede Nacht um die 10 Stunden. Auf dem Weg zurück nach Berlin lief mir eine Gruppe Rehe ins Auto. Eins von ihnen stand nach der Kollision nicht mehr auf und auch der Mazda wurde ziemlich mitgenommen. Die Wauzis-Geschichte im Kopf kann man sich vielleicht vorstellen, was das für mich bedeutet. Früher wurde das Problem mit dem Verweis auf echte Hunde und Katzen gelöst, die man mal umarmen könne, die seien auch viel lustiger als Plüschtiere. Heute werden derlei Situation zunächst mit einer Zigarette, die man sich mit zittrigen Händen anzündet, und einer Reihe Telefonanrufe so ähnlich wie bewältigt. Es gibt ja diese Regel, wonach ein Reiter, der vom Pferd fällt, sofort wieder aufsteigen sollte, um ein Trauma gar nicht erst zuzulassen. Mein mehr als liebenswürdiger Bruder gab mir dann seinen Wagen, mit dem ich mich doch noch – wenn auch verspätet und leicht neben der Spur – auf den Weg in die Hauptstadt machte (an dieser Stelle nochmals vielen Dank!). Unterwegs im Dauerregen stellte ich mir die Frage, ob man die Metapher vom gefallenen Reiter unter Umständen nicht auch bei Herzensdingen anwenden könnte. Vielleicht macht man das ja eh ganz automatisch – wenn man bedenkt, dass ich immer wieder über die gleichen Steine stolpere, sollte man dem Reiter aber eventuell mal ein paar alternative Lösungsansätze vorschlagen: a.) Aufs Pferd hören. Ein Pferd würde vielleicht beim nächsten Mal versuchen, das Hindernis weiträumig zu umgehen, anstatt wiederholt beim Drüberspringen zu scheitern und sich dabei irgendetwas zu brechen / brechen zu lassen. b.) Die Sportart wechseln. Wie wär‘s mit Volleyball, Halma oder (gerade jetzt auch wieder aktuell) Drachensteigen? &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-4566395873281719545?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/4566395873281719545/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=4566395873281719545&amp;isPopup=true' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/4566395873281719545'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/4566395873281719545'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/09/with-every-broken-heart-we-should.html' title='With every broken heart we should become more adventurous (?)'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-6131637192677542261</id><published>2010-09-20T11:20:00.000+02:00</published><updated>2010-09-20T11:21:45.696+02:00</updated><title type='text'>We can beat the sun as long as we keep moving.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Der Montag scheint mit besonders harten Bandagen kämpfen zu wollen. Mein Nacken schmerzt, scheinbar habe ich mich verlegen. Ich habe nichts zu essen dabei, und jetzt muss ich in dieses Meeting, bei dem sicher wieder alle Beteiligten davon ausgehen, dass ich für die Absurditäten sorge. Ich enttäusche mein Publikum nur ungern, weiß aber nicht, ob ich in der Lage sein werde, meiner Rolle heute gerecht zu werden. Ich fühle mich leer, gestern Abend waren wir in Mutter Courage, und so viel Krieg deprimiert. Dabei war der Morgen noch friedlich, trotz der selbstverschuldeten Kopfschmerzen beschwingt, trotz der zu erwartenden Übelkeit, die sich spätestens durch das Geruckel der Tram endgültig ihren Weg bahnte, mit einem Lächeln zu meistern. Aber jetzt ist Montag, und meine Augen wollen zu, mein Kopf auf die Tastatur fallen. Nach jedem Exzess erscheint uns der nächste Tag öde und voller Abgründe, hinter jeder Ecke, in jeder Mail lauert das Grauen. Und dabei will ich gerade gar nicht zurück ins Gedränge der Samstagnacht, möchte mich nicht durch dunkle Gänge voller Menschen und Zigaretten hin zu Tanzflächen gefüllt mit sich bewegenden Körpern zwängen, ein Teil der gesichtslosen, berauschten Masse, Atemlosigkeit, der nächste Schluck, Gelächter. Ich will eigentlich nur eine Zigarette auf der Fensterbank rauchen und dann. Halbschlaf. Decke über den Kopf. Nimm meine Hand. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-6131637192677542261?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/6131637192677542261/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=6131637192677542261&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/6131637192677542261'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/6131637192677542261'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/09/we-can-beat-sun-as-long-as-we-keep.html' title='We can beat the sun as long as we keep moving.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-4179462031245298259</id><published>2010-09-15T14:24:00.002+02:00</published><updated>2010-09-15T14:29:28.681+02:00</updated><title type='text'>Counterpoint - Delphic</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;29. Mai 2010, Barcelona, etwa 28°, die sich aufgrund der leichte Brise, die vom Meer herüber weht etwas frischer anfühlen. Sonnenschein, Strand. Ich habe leichtes Kopfweh und frage mich, ob es daran liegt, dass ich den Tag über zu wenig Wasser, oder daran, dass ich am Abend zuvor zu viel Bier getrunken habe. Wahrscheinlich an beidem. Meine Kleidung ist der Umgebung nicht angemessen, mir ist warm, schließlich bin ich festivaltauglich und nicht strandtauglich angezogen. Soraya und Tomás scheinen zu schlafen, nachdem sie sich die letzten paar Stunden in einer Art kaltem Krieg aufgerieben haben. Ich atme tief durch, vergrabe meine Füße im Sand, drehe eine Muschel in der Hand, schaue aufs Wasser, das in der Sonne glitzert, am Horizont stößt dunkelblau auf hellblau. Ich bemühe mich, an den Punkt zu kommen, an dem ich gar nichts mehr denke, scheitere jedoch. Ich glaube, ich hatte mal ein Mantra, scheine dieses aber vergessen zu haben. Tomás schlägt die Augen auf und lächelt mich wortlos an. Wir haben seit Jahren eine seltsam innige Verbindung, der scheinbar weder Zeit noch geographische Distanzen etwas anhaben können und die wohl darauf beruht, dass wir uns vor Jahren im dunklen Tal der gebrochenen Herzen trafen. Er fragt mich, was ich von Delphic halte. Ich sage ihm, dass ich das Album zu glatt und überproduziert finde. Er schüttelt den Kopf, sagt ich solle die Rezensionen vergessen und mir meine eigene Meinung bilden. Dann setzt er mir diese riesigen Kopfhörer auf und bedeutet mir mit eine Handbewegung ich solle mich umdrehen und wieder raus aufs Meer schauen. &lt;em&gt;Late at night, I'll run through the streets and empty corridors. I'll find my counterpoint, inside a red room locked behind a door.&lt;/em&gt; Ich finde das alles immer noch ziemlich glatt. Trotz allem nimmt es mich gefangen, ich sinke seitlich in den Sand, für die knapp 5 Minuten des Liedes passt alles zusammen. Mein Kopf wird leer. Ein neues Mantra ist gefunden: &lt;em&gt;And tell me nothing's wrong, nothing's wrong, nothing's wrong today&lt;/em&gt;. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-4179462031245298259?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/4179462031245298259/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=4179462031245298259&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/4179462031245298259'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/4179462031245298259'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/09/counterpoint-delphic.html' title='Counterpoint - Delphic'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-2211912116869992200</id><published>2010-09-09T17:20:00.000+02:00</published><updated>2010-09-09T17:21:50.985+02:00</updated><title type='text'>Vermischtes</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Wahrscheinlich war es noch gar keinem aufgefallen, aber im August habe ich es tatsächlich geschafft, so viele Einträge zu machen, dass die Zahl der Beiträge plötzlich genau der Zahl der Kalenderwochen entsprach. Das hat Stil, das finde ich gut. Dumm nur, dass ich mich nun in KW 36 extrem uninspiriert fühle. Ich sehe mich also gezwungen, einfach irgendetwas zu schreiben, nur um das SYSTEM nicht zu stören und um die Katastrophe abzuwenden. Irgendetwas. Wie lange gab´s jetzt keine Coupland-Quotes mehr? Und übers Joggen schrieb ich auch erst neulich, was? Wie sieht´s mit dem Wetter aus? Meistens ein dankbares Thema, derzeit aber einfach zu… buahhhhhh!!!!! Fußball! Nein nein, in WM- und EM-Jahren fühlt sich ja immer jeder Depp bemüßigt, Fußball gut zu finden, da will ich nicht mitmachen. Über die Liebe traue ich mich auch nicht mehr zu schreiben, wir verstehen uns nicht so richtig, wahrscheinlich ist das auch noch meine Schuld, vielleicht bin ich zu unsensibel?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was bleibt also unterm Strich? Oh ja! Ich habe neue Turnschuhe! Samba – das nenne ich wahre Treue zu einem Schuh!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erwarten Sie bitte keine große Literatur von mir – selbst wenn ich keine Fehler habe, so bin ich doch auch nur ein Mensch. Wirklich! &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-2211912116869992200?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/2211912116869992200/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=2211912116869992200&amp;isPopup=true' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/2211912116869992200'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/2211912116869992200'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/09/vermischtes.html' title='Vermischtes'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-2970380798725432507</id><published>2010-09-01T12:51:00.000+02:00</published><updated>2010-09-01T12:52:08.330+02:00</updated><title type='text'>Something filled up my heart with nothing.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Zur Zeit scheint es immer nur noch zu regnen. Der Sommer ist vorbei, ehe er richtig angefangen hat. Gestern war ich sogar schon in meiner Herbstkleidung laufen, konnte aber immerhin erleichtert feststellen, dass die Spree noch nicht zugefroren ist. Tatsächlich musste ich auf halber Strecke sogar die Jacke ausziehen. Ich kann es ja nun auch zugeben: Ich habe schreckliche Angst vor dem Winter! Erst im Juni waren die Gehwege eisfrei, erst Ende Juli die Seele, und nun soll man sich also fast schon wieder darauf einstellen, dass die T-Shirt-Zeit zu Ende ist? Mich überkommt ein unbestimmtes Gefühl der Panik, während schon wieder taubeneigroße Regentropfen gegen das Bürofenster prasseln. Man lässt den Kopf ein wenig hängen, verzettelt sich, verliert Spiele, bei denen man ursprünglich gar nicht mitmachen wollte. Ist das jetzt das Alter? Oder einfach nur Melancholie? Ein Vorgriff auf die Winterdepression? Ich frage mich manchmal, wo die Leichtigkeit sich versteckt, warte an Bushaltestellen, im Park, an Straßenkreuzungen, in der Küche und im Treppenhaus auf sie, um sie zur Rede zu stellen. Bisher erfolglos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Herbstzeitlose sieht übrigens (zumindest in meinen Augen) fast genauso aus wie der Krokus. Wenn das nicht wieder eines dieser frechen Verwirrspiele der Natur ist, weiß ich auch nicht. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-2970380798725432507?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/2970380798725432507/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=2970380798725432507&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/2970380798725432507'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/2970380798725432507'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/09/something-filled-up-my-heart-with.html' title='Something filled up my heart with nothing.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-4689011101898390652</id><published>2010-08-24T00:25:00.002+02:00</published><updated>2010-08-24T00:44:37.938+02:00</updated><title type='text'>Beim Stöbern in meinen alten Aufzeichnungen...</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;...bin ich heute Abend auf eine Reihe sehr interessanter Dinge gestoßen. Ein paar Zitate aus Werken von Hermann Hesse waren dabei, die mir scheinbar einst recht viel bedeuteten, waren sie doch in Schönschrift auf besserem Papier niedergeschrieben worden. So absurd das klingen mag, aber er ist und bleibt eine Konstante für mich - genau wie es mich immer beruhigt, wenn die Bundesliga wieder losgeht, oder es hilft, zu wissen, dass Kings of Convenience - komme, was wolle - beim Einschlafen helfen.&lt;br /&gt;                    &lt;br /&gt; "Die Naturen von deiner Art, die mit den starken und zarten Sinnen, die Beseelten, die Träumer, Dichter, Liebenden, sind uns andern, uns Geistmenschen, beinahe immer überlegen. Eure Herkunft ist eine mütterliche. Ihr lebet im Vollen, euch ist die Kraft der Liebe und des Erlebenkönnens gegeben. Wir Geistigen, obwohl wir euch andere häufig zu leiten und zu regieren scheinen, leben nicht im Vollen, wir leben in der Dürre. Euch gehört die Fülle des Lebens, euch der Saft der Früchte, euch der Garten der Liebe, das schöne Land der Kunst. Eure Heimat ist die Erde, unsere die Idee. Eure Gefahr ist das Ertrinken in der Sinnenwelt, unsere das Ersticken im luftleeren Raum. Du bis Künstler, ich bin Denker."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus: Hermann Hesse - Narziß und Goldmund, Suhrkamp Taschenbuch 274 – 2. Auflage 1975, S 49 &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Übrigens haben Embrace sicherlich eine Reihe sehr mittelmäßiger Alben herausgebracht, aber das Best Of "Fireworks" kann man sich ruhig hin und wieder anhören.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-4689011101898390652?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/4689011101898390652/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=4689011101898390652&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/4689011101898390652'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/4689011101898390652'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/08/beim-stobern-in-meinen-alten.html' title='Beim Stöbern in meinen alten Aufzeichnungen...'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-8198791021720364705</id><published>2010-08-20T11:44:00.001+02:00</published><updated>2010-08-20T11:47:11.438+02:00</updated><title type='text'>Ein Kaffeegetränk mit der Morgenstunde.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;em&gt;Der Wecker klingelt. Ich mache ihn aus. Ich drehe mich noch einmal um. Ich seufze. Ich stehe auf. Ich schlurfe in die Küche. Es sind die immer gleichen Abläufe, die es mir möglich machen, morgens meine Würde zu bewahren. Einstudierte Abläufe: Zwei Toast. Eine Tasse Kaffee. Eine Tasse Tee. Musik an. Ich sollte das bei Gelegenheit mal mit verbundenen Augen versuchen. Ich bin mir sicher, ich würde das hinbekommen. Mit dem Kaffee in der Hand trete ich auf den Balkon. Letzter Schultag vor den Ferien! Und da sitzt sie, lächelt mich an, frisch und munter: Die Morgenstunde.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;M. &lt;em&gt;(voller Elan)&lt;/em&gt;: Guten Morgen! Du siehst trotz allem fantastisch aus!&lt;br /&gt;U.: Oh, ich bin geschmeichelt, und kann das Kompliment nur zurückgeben. Wobei, warum "trotz allem"?&lt;br /&gt;M.: Du weißt schon, denk in Zukunft immer dran, auch ab und an zu essen. Willst Du nicht fragen, was ich hier mache?&lt;br /&gt;U.: &lt;em&gt;(mit einem Schulterzucken)&lt;/em&gt;: Erm… Nein.&lt;br /&gt;M.: Ach komm schon!&lt;br /&gt;U.: Gut. Was machst Du hier, oh holde Morgenstunde?&lt;br /&gt;M. &lt;em&gt;(mit einem breiten Lächeln)&lt;/em&gt;: Ich wollte Dich noch einmal sehen, ehe Du mich verlässt.&lt;br /&gt;U.: Stimmt! Wie nett, dass Du an mich gedacht hast.&lt;br /&gt;M.: Aber immer doch! Weißt Du, ich mag Dich irgendwie, Du bist so leger abgefuckt.&lt;br /&gt;U.: Huh?&lt;br /&gt;M. &lt;em&gt;(zwinkert mir zu)&lt;/em&gt;: …und merkst es noch nicht mal!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Wir lachen beide. Mein Lachen geht gegen Ende hin in ein Husten über.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;M.: Harte Woche, was?&lt;br /&gt;U.: Naja, "hart" ist nicht das richtige Wort. Interessant schon eher.&lt;br /&gt;M.: Wie Phoenix schon sangen...&lt;br /&gt;U.: Lass mich raten! "I know there's much more dignity in defeat than in the brightest victory"?&lt;br /&gt;M.: Ach, wundervolle Popmusik!&lt;br /&gt;U.: Das sag ich Dir. Weißt Du, diese ganzen Wettkämpfe…&lt;br /&gt;M.: …sprich doch bitte zu mir nicht über den Tod, das kannst Du mit dem Sonnenuntergang oder dem Abendstern tun.&lt;br /&gt;U.: Den Tod? Deine Ignoranz….&lt;br /&gt;M.: …ich weiß, die wird mir nochmal böse auf die Füße fallen.&lt;br /&gt;U.: Naja, macht nix, niemand ist perfekt&lt;br /&gt;M.: Ich mag es, dass Du altersmilde wirst.&lt;br /&gt;U.: Keine Vertraulichkeiten bitte! Bis übernächste Woche also?&lt;br /&gt;M.: Du fehlst mir jetzt schon. Pass auf Dich auf. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-8198791021720364705?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/8198791021720364705/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=8198791021720364705&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/8198791021720364705'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/8198791021720364705'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/08/ein-kaffeegetrank-mit-der-morgenstunde.html' title='Ein Kaffeegetränk mit der Morgenstunde.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-1278951424942456910</id><published>2010-08-18T09:54:00.004+02:00</published><updated>2010-08-18T11:16:05.872+02:00</updated><title type='text'>Joggen mit der Restmoral.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;em&gt;Die Sonne blendet mich ein wenig, und ich muss aufgrund der Schönheit der Szenerie tief durchatmen, damit es mir den Brustkorb nicht sprengt. Ich begebe mich auf meine geliebte Joggrunde im Treptower Park. Früher als sonst spüre ich das Ziehen im rechten Knie, zudem scheint der exzessive Sommer seinen Tribut zollen zu wollen. Nach etwa 7 km überkommt mich ein ziemlicher Brechreiz, ein dicklicher Läufer im FC Barcelona Trikot tut sein Übriges, und ich setze mich erstmal auf eine Bank an der Spree, als plötzlich ein kleiner Rest Moral neben mir sitzt.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;RM.: Na… um Deine Fitness stand es aber auch schon mal rosiger.&lt;br /&gt;U. &lt;em&gt;(schnaufe)&lt;/em&gt;: Na… Du warst aber auch schon mal größer und einflussreicher.&lt;br /&gt;RM.: Ok, unentschieden. Vorerst.&lt;br /&gt;U. &lt;em&gt;(erstaunt)&lt;/em&gt;: Ist das ein Wettkampf?&lt;br /&gt;RM.: Was denkst Du denn?&lt;br /&gt;U. &lt;em&gt;(säuerlich)&lt;/em&gt;: Ich will einfach mal in Ruhe hier sitzen und versuchen, mich nicht zu übergeben. Aber nein, kaum macht man es sich bequem, setzt sich irgendein Besserwisser neben einen….&lt;br /&gt;RM.: Wo wir gerade dabei sind: An Deiner Laufhaltung könntest Du auch arbeiten.&lt;br /&gt;U. &lt;em&gt;(RM nachahmend)&lt;/em&gt;: An Deiner Konsequenz könntest Du auch arbeiten.&lt;br /&gt;RM.: Das führt heute alles zu nichts mit Dir. Hast Du schon gehört, dass Özil zu Real Madrid wechselt?&lt;br /&gt;U.: Oh.&lt;br /&gt;RM.: Ich dachte, Du würdest Dich darüber freuen.&lt;br /&gt;U. &lt;em&gt;(nachdenklich)&lt;/em&gt;: Hm. Ich weiß nicht recht, was ich sagen soll.&lt;br /&gt;RM.: Aber Real ist doch DEIN Verein.&lt;br /&gt;U.: Ja… Aber in Bremen ist es doch so schön, dort hatte er es doch so gut.&lt;br /&gt;RM.: Willst Du die Champions League gewinnen, oder den Fairplay-Pokal?&lt;br /&gt;U.: Hm… Ich weiß nicht recht? Was würdest Du denn wollen?&lt;br /&gt;RM. &lt;em&gt;(legt den Kopf schief, schaut mich aus zusammengekniffenen Augen prüfend an)&lt;/em&gt;: Was hat Dich bloß so ruiniert?&lt;br /&gt;U. &lt;em&gt;(aufbrausend)&lt;/em&gt;: Na hör mal! Dass das von DIR, der Moral kommt, erstaunt mich schon! Gerade DU müsstest doch den Fairplay-Pokal wollen! Was ist hier eigentlich los?&lt;br /&gt;RM. &lt;em&gt;(beschwichtigend)&lt;/em&gt;: Ich weiß nicht, warum Du Dich so aufregst. Man hat sich eben größtenteils von mir verabschiedet, ich versuche nur, neue Betätigungsfelder zu finden. Das fängt damit an, dass ich die Ewig-Gestrigen, wie Dich, aufrüttele.&lt;br /&gt;U.: Ach komm schon, jetzt sag nur noch, dass Du mir einen Gefallen tust!&lt;br /&gt;RM.: Natürlich! Wieso solltest Du Dich um ein konsequentes und in sich kohärentes Leben bemühen, wenn alle anderen eh machen was sie wollen?&lt;br /&gt;U. &lt;em&gt;(mich ereifernd)&lt;/em&gt;: Was ist mit Fairness und Gerechtigkeit?&lt;br /&gt;RM. &lt;em&gt;(resigniert seufzend)&lt;/em&gt;: Du bist ein hartes Stück Arbeit, weißt Du das? Und ich frage Dich noch einmal, vielleicht verstehst Du es ja wirklich nur so: Champions League oder Fairplay-Pokal?&lt;br /&gt;U&lt;em&gt;.(ungeduldig):&lt;/em&gt; Jaja, aber hör doch mal auf mit dem Unsinn, sollte man nicht wenigstens versuchen, seinen eigenen Ansprüchen gerecht zu werden?&lt;br /&gt;RM. &lt;em&gt;(mit einem nachgiebigen Lächeln)&lt;/em&gt;: Ich hab's, Süße! Deine Werkseinstellung ist schuld, Du bist ein auslaufendes Modell, das noch auf dumm-fair läuft, das ist alles andere als zeitgemäß!&lt;br /&gt;U.: Aber das ist doch irgendwie auch nett und sympathisch old-school, oder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Dir Restmoral küsst mich auf die Stirn und sagt mir, ich solle das mit dem Knie nicht auf die leichte Schulter nehmen. Ich stehe seufzend auf, und laufe weiter, mindestens 3 Kilometer müssen noch sein. An einem zugewachsenen Stück des Weges gewähre ich 2 Walkerinnen den Vortritt. Als ich hinter ihnen bin, schlägt mir ein Zweig ins Gesicht. Na prima! Ist es zu spät, sich um ein Upgrade zu bemühen? &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-1278951424942456910?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/1278951424942456910/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=1278951424942456910&amp;isPopup=true' title='12 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/1278951424942456910'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/1278951424942456910'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/08/joggen-mit-der-restmoral.html' title='Joggen mit der Restmoral.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>12</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-6038983340676593153</id><published>2010-08-16T12:42:00.002+02:00</published><updated>2010-08-16T12:46:00.315+02:00</updated><title type='text'>Auf einen frischen Pfefferminztee mit der Sonntagsmelancholie.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;em&gt;Ich schleppe die schwere Tüte vom Einkauf die Treppen zu meiner Wohnung hinauf. Mir wird wieder klar, warum ich eigentlich nie Absatzschuhe trage. Das Erste, was ich beim in-den-Flur-kommen sehe, ist mein eigenes Gesicht im Spiegel. Ich seufze, dieser verdammte Regen hat dafür gesorgt, dass meine Haar aussehen, als seien sie explodiert. Das Nächste, was ich sehe, ist die Sonntagsmelancholie, die auf meinem Sofa herumlümmelt, und Tee in Tassen gießt.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;S. &lt;em&gt;(mit einem Lächeln)&lt;/em&gt;: Du kommst gerade rechtzeitig, der Tee ist fertig!&lt;br /&gt;U.: Ausgezeichnet. Ist da schon Zucker drin.&lt;br /&gt;S.: Na klar. &lt;em&gt;(theatralisch)&lt;/em&gt; Lass uns die Bitterkeit des Lebens wegsüßen.&lt;br /&gt;U.: Moment mal. Ich fange langsam an, mich an Eure seltsamen Besuche zu gewöhnen, ja, wahrscheinlich würde ich Euch vermissen, wenn Ihr nicht mehr kämet…&lt;br /&gt;S.: Oh, das ist lieb von Dir!&lt;br /&gt;U.: …aber Du bist ja nun wirklich zu früh dran. Heute ist doch erst Samstag, oder bin ich in der Ringbahn eingeschlafen und 24 Stunden lang im Kreis gefahren?&lt;br /&gt;S. &lt;em&gt;(seufzt)&lt;/em&gt;: Ach U., ich dachte Du seist weiter, und würdest nicht mehr auf diesen starren Einteilungen wie Wochentagen, Farben und Jahreszeiten beharren.&lt;br /&gt;U.: Bei allem was recht ist, dabei handelt es sich doch wieder nur um Hippie-Kram, dafür bin selbst ich zu rational.&lt;br /&gt;S.: Nun, Du wirst schon sehen, dass ich heute genau richtig hier bin!&lt;br /&gt;U.: Soll das ne Drohung sein?&lt;br /&gt;S.: Mitnichten! Nun zieh schon Jacke und Schuhe aus, und setz Dich hin!&lt;br /&gt;U.: Darf ich Musik anmachen?&lt;br /&gt;S.: Das ist Deine Wohnung.&lt;br /&gt;U.: Wohl wahr! Warum ich überhaupt frage? &lt;em&gt;(in mich hineinmurmelnd)&lt;/em&gt; …verdammte gute Erziehung.&lt;br /&gt;S.: Das habe ich gehört!&lt;br /&gt;U.: Verzeihung… Quatsch! Na und?&lt;br /&gt;S. &lt;em&gt;(schulterzuckend)&lt;/em&gt;: Hm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Ich lege mein derzeitiges Lieblingsalbum von La Buena Vida aus dem Jahr 1994 auf. Anschließend nehme ich einen Schluck Tee, und lasse meinen Oberkörper auf dem Sofa zur Seite umkippen, die Füße bleiben jedoch weiterhin auf dem Boden.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;S.: Mach es Dir ruhig richtig bequem, wie wir schon feststellten, wohnst Du ja hier.&lt;br /&gt;U. &lt;em&gt;(gähnend und die Füße hochlegend)&lt;/em&gt;: Kann aber sein, dass ich dann einschlafe.&lt;br /&gt;S. &lt;em&gt;(streicht mir über den Kopf)&lt;/em&gt;: Das solltest Du in Anbetracht Deiner Augenringe sowieso.&lt;br /&gt;U.: Ja, aber vielleicht erklärst Du mir vorher noch, was Du eigentlich hier machst.&lt;br /&gt;S.: Keine Sorge, ich werde noch da sein, wenn Du wieder aufwachst.&lt;br /&gt;U.: Das hatte ich befürchtet.  &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-6038983340676593153?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/6038983340676593153/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=6038983340676593153&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/6038983340676593153'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/6038983340676593153'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/08/auf-einen-frischen-pfefferminztee-mit.html' title='Auf einen frischen Pfefferminztee mit der Sonntagsmelancholie.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-7717653015602690340</id><published>2010-08-13T14:05:00.003+02:00</published><updated>2010-08-24T01:37:06.630+02:00</updated><title type='text'>Zusammenstoß im Treppenhaus mit Donnerstag.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;em&gt;Erstaunlicherweise ist Licht im Treppenhaus, als ich die Haustür aufschließe und die Stufen im Bauhaus hinaufstolpere. Zwischen 2. und 3. Stockwerk erlischt selbiges aber. Na toll. Mit einem Grummeln schiebe ich mich, den rechten Arm an der kalten Wand, nach oben, und stoße auf den Absatz zwischen beiden Etagen mit Donnerstag zusammen.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;U.: Huch! Verdammt, hab ich mich erschreckt! Was machst Du denn hier?&lt;br /&gt;D.: Ich hab mich gelangweilt, und dachte, ich besuche mal Deine Nachbarn. Wo kommst Du denn jetzt erst her?&lt;br /&gt;U&lt;em&gt;. (unwirsch):&lt;/em&gt; Von draußen. Meine Nachbarn schlafen um die Zeit eh, an Deiner Stelle hätte ich mir eine Alf-DVD eingelegt. Was ist hier eigentlich los, warum gammelt Ihr zur Zeit eigentlich so viel bei mir rum?&lt;br /&gt;D&lt;em&gt;. (seufzt)&lt;/em&gt;: Du weißt offensichtlich nur sehr wenig über Deine Nachbarn. Und dass Du tatsächlich auf Alf und diesen ganzen anderen Scheiß aus den 90ern stehst, ist wirklich erstaunlich, fast schon enttäuschend.&lt;br /&gt;U&lt;em&gt;. (ungeduldig)&lt;/em&gt;: Was ist denn daran erstaunlich? Ich bin ein Kind der 90er! Außerdem beantwortet das meine Frage nicht.&lt;br /&gt;D.: Jaja, früher war alles besser und so. Da war auch das Bier billiger.&lt;br /&gt;U.: Meine Rede. Viel schlimmer sind aber die Schnapspreise.&lt;br /&gt;D&lt;em&gt;. (plötzlich lebhaft, mich unterbrechend)&lt;/em&gt;: …vor allem auf Konzerten! Hast Du Dir mal überlegt, Wodka in ZIP-Beutel zu füllen und Dir an den Körper zu binden und so reinzuschmuggeln?&lt;br /&gt;U.: Wozu? Aus dem Alter bin ich außerdem raus.&lt;br /&gt;D&lt;em&gt;. (überlegener Unterton)&lt;/em&gt;: Na gerade für diese komischen Festivals, auf die Du immer gehst, ist das doch DIE Idee. Das Zeug mischst Du dann mit Fanta et voilà.&lt;br /&gt;U.: Ich wusste gar nicht, dass Du Französisch sprichst.&lt;br /&gt;D.: Deine Spitzfindigkeiten kannst Du Dir sparen.&lt;br /&gt;U.: Ja gut, ich denke mal drüber nach.&lt;br /&gt;D.: Solltest Du.&lt;br /&gt;U&lt;em&gt;. (seufze)&lt;/em&gt;:Ok, sind wir fertig? Kann ich ins Bett gehen.&lt;br /&gt;D.: Ich dachte, Du lädst mich noch auf eine Kippe ein.&lt;br /&gt;U.: Alle. Außerdem können wir hier im Treppenhaus nicht rauchen, das ist Weltkulturerbe!&lt;br /&gt;D.: Verzeih! Du hast recht. Es wird eh Zeit. Sag Freitag schöne Grüße!&lt;br /&gt;U.: Wa…???&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Und schon ist er verschwunden, ich bleibe mit offenem Mund zurück. Immerhin haben sich meine Augen an die Dunkelheit gewöhnt, und ich bewege mich jetzt mit mehr Sicherheit zu meiner Wohnungstür. Ich schließe auf. Die Kühlschranktür ist offen, Freitag steht im Bad und schminkt sich die Augen.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;U.: Emo ist out. Und stell die Musik leiser. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-7717653015602690340?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/7717653015602690340/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=7717653015602690340&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/7717653015602690340'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/7717653015602690340'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/08/zusammensto-im-treppenhaus-mit.html' title='Zusammenstoß im Treppenhaus mit Donnerstag.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-4176571236612061273</id><published>2010-08-11T11:07:00.002+02:00</published><updated>2010-08-11T13:53:25.537+02:00</updated><title type='text'>Balkongespräch mit Dienstag.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;em&gt;Ich radle in Windeseile nach Hause, hole mir Apfelsaft aus dem Kühlschrank, durchquere meine Wohnung, schalte nebenher ein paar Lampen und die Musik an (Belle &amp;amp; Sebastian – Tigermilk, das war lange nicht), und trete auf den Balkon um die letzte Zigarette des Tages zu rauchen. Zu meiner Überraschung sitzt der Dienstag auf einem der Stühle und schaut mich fast erleichtert an.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Dienstag – in der Folge D.: Oh, ich dachte schon, wir würden uns verpassen. Ne halbe Stunde später, und wir hätten uns nicht mehr unterhalten können.&lt;br /&gt;Ich – in der Folge U. &lt;em&gt;(mit Blick auf die Uhr, einen der anderen Stühle&lt;/em&gt; &lt;em&gt;besetzend):&lt;/em&gt; Stimmt, war denkbar knapp. Was machst Du überhaupt hier, hast Du nichts besseres zu tun?&lt;br /&gt;D. &lt;em&gt;(seufzt):&lt;/em&gt; Sag Du´s mir!&lt;br /&gt;U.: Nun, Russland brennt ab, Pakistan ertrinkt, irgendwo wird bestimmt gerade ne Galerie eröffnet und bei McDonalds gibt´s den Cheeseburger für 1€, ich denke, Du hättest was zu tun finden können.&lt;br /&gt;D.: Wenn Du so willst, sicher, aber ich mag die Ruhe auf Deinem Balkon, außerdem hast Du neuerdings so was Ausgeglichenes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;In dem Moment fährt die M2 ratternd die Prenzlauer Allee entlang.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;U. &lt;em&gt;(eine Augenbraue hochziehend):&lt;/em&gt; Ach ja, die Ruhe, fast hätte ich sie nicht erkannt. Genau wie diese Ausgeglichenheit, von der Du sprichst, das täuscht, aber trotzdem danke.&lt;br /&gt;D.: Wie fandest Du mich heute?&lt;br /&gt;U.: Hm. Schwer zu sagen. Du hättest besser starten können, dass man gegen halb 7 angefangen hat, unter meinem Schlafzimmerfenster den Rasen zu mähen und ich nicht frei hatte, war hart, aber schließlich hast Du Dich schon noch ganz ordentlich ins Zeug gelegt. Ich sag mal ne 2-, ist das ok?&lt;br /&gt;D.: Hm, akzeptabel. Sag mal, wenn Du so vor Dich hinschreibst, findest Du nicht, dass das alles zu autobiographisch ist.&lt;br /&gt;U.: Tiefschlag, mein Lieber, damit wird´s jetzt ne 3+ aber ok, ich lese gerade Kurzgeschichten von Boyd, und in der Einleitung sagt er, dass junge Autoren gern erstmal autobiographisch schreiben, es sei denn, sie sind wirklich brillant.&lt;br /&gt;D.: Was sagt uns das über Dich? Brillant bist Du bestimmt nicht, aber so richtig jung auch nicht mehr.&lt;br /&gt;U.: Bist Du nachtragend oder einfach generell feindselig? Ich dachte, Du wolltest mir etwas erzählen.&lt;br /&gt;D.: Verzeih, als Dienstag steht man einfach enorm unter Druck. Ich fand die Geschichte mit dem Loslassen und dem Tod neulich gut.&lt;br /&gt;U.: Was fandest Du denn daran gut, das war doch alles Hippie-Scheiß!&lt;br /&gt;D.: Vielleicht, aber es machte Dich plötzlich so weich, als hätte man Dich ausschließlich in Pastellfarben gemalt.&lt;br /&gt;U.: Wie lange haben wir eigentlich noch?&lt;br /&gt;D.: Mist, in nichtmal 5 Minuten bin ich Geschichte. Mach´s gut.&lt;br /&gt;U.: Ja, viel Glück! Und so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Ich gehe kopfschüttelnd nach drinnen, wasche mir das Gesicht, und als ich zähneputzend zurück ins Wohnzimmer komme, sitzt der Mittwoch auf dem Sofa, schaut mich herausfordernd an und….&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;M: Wenn Du vorhast, mit mir zu reden, musst Du auf jedem Fall die Zahnbürste aus dem Mund nehmen, außerdem kleckerst Du alles voll!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Hat man denn nie seine Ruhe? &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-4176571236612061273?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/4176571236612061273/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=4176571236612061273&amp;isPopup=true' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/4176571236612061273'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/4176571236612061273'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/08/balkongesprach-mit-dienstag.html' title='Balkongespräch mit Dienstag.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-3901200693418513480</id><published>2010-08-06T10:18:00.002+02:00</published><updated>2010-08-09T12:23:48.706+02:00</updated><title type='text'>We can be heroes, just for one day.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Eine meiner tiefergehenden Ängste ist, dass ich irgendwann durch einen Schuss in den Rücken verletzt oder sogar getötet werde. Natürlich ist das absurd, wie soll ein bürgerlicher Kontrollfreak wie ich, der noch dazu einem langweiligen, bedeutungslosen Bürojob nachgeht und in einem ruhigen Viertel wohnt, in eine derartige Lage geraten? Man weiß es nicht, jedenfalls rechne ich in den alltäglichsten Situationen immer mit dem Schlimmsten, nämlich einem plötzlichen stechenden Schmerz in Rücken und Brust (die Kugel wird aus solcher Nähe abgefeuert, dass sie natürlich meinen Körper durchquert), schließlich die Wunde, aus der Blut sickert, das ich, indem ich beide Hände dagegen drücke, aufzuhalten versuche, was aber nicht ausreicht, woraufhin ich mit gequältem Blick und einem stummen Schrei auf den Lippen zusammenbreche etc. Man kennt das ja aus dem Fernsehen, hat die Bilder vor Augen. Wie komme ich nur darauf? Es ist ja nicht so, dass es Spaß machen würde, bei meinen Spaziergängen jeden dritten Passanten, der auf einer Bank sitzt, als zwielichtig einzustufen, zu verkrampfen, und zu hoffen, dass das letzte Stündlein noch nicht geschlagen hat. &lt;em&gt;Nein, nicht jetzt, nicht hier auf diesem dreckigen Fußweg in Moabit, nicht heute, an diesem belanglosen Mittwoch, dessen Höhepunkt eine kalte Apfelsaftschorle gegen 11:15 war, nein, bitte nicht, ich hatte doch noch so viel vor mit meinem Leben.&lt;/em&gt; Was genau?&lt;em&gt; Keine Ahnung, aber auf jeden Fall... eine Menge!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich mir eine Superheldenkraft aussuchen könnte, dann wäre das somit vielleicht zwangsläufig die Gabe der Vorhersehung, um den Kugeln im Fall der Fälle ausweichen zu können. Andererseits wäre eine solche Fähigkeit sicherlich irgendwie auch lästig, man hätte ja den ganzen Tag damit zu tun, schreckliche Ereignisse abzuwenden. Dann doch lieber Gedankenlesen, wobei es einem unter Umständen den letzten Rest Selbstbewusstsein raubt, wenn man wüsste, was die Anderen wirklich über einen denken, noch dazu müsste man den ganzen Blödsinn, der in den Köpfen Umstehender vorgeht ertragen, nein nein! Was also? Durch Wände gehen? Unsichtbar sein oder fliegen, Laserstrahlen aus den Augen abfeuern können? Eine scheinbar kindische Frage, die gar nicht so leicht zu beantworten ist. Falls ich am Wochenende neben meiner neuen Leidenschaft (der Gitarre natürlich!) dazu komme, werde ich in mich gehen und darüber nachdenken. Und dann heißt es wieder, ich würde den großen Fragen ausweichen, und mich mit Unsinn beschäftigen, pffffff!!!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schönes Wochenende Euch, Prinzen und Prinzessinnen! &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-3901200693418513480?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/3901200693418513480/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=3901200693418513480&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/3901200693418513480'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/3901200693418513480'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/08/we-can-be-heroes-just-for-one-day.html' title='We can be heroes, just for one day.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-7073655835812968777</id><published>2010-08-04T15:14:00.003+02:00</published><updated>2010-08-04T15:53:43.271+02:00</updated><title type='text'>Sommerloch?</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Welt, atme auf, ich habe mir eine Gitarre zugelegt! Während unseres Tagesausfluges nach Brighton (siehe 2 Einträge weiter unten) hielt ich auf einem Flohmarkt (nacheinander, nicht gleichzeitig) mehrere Gitarren in den Händen, was sich einfach großartig anfühlte. Wenn ich meinen lieben Eltern eine Sache übel nehme, dann dass sie mich als Kind nicht gezwungen haben, ein Instrument zu erlernen. Kann sein, dass es dazu jetzt recht spät ist, erst neulich sagte mir ein Auskenner, mein Alter spräche eher gegen mich, aber ich will mich nicht entmutigen lassen, also haben Jördis und ich uns vorgenommen, uns an Weihnachten jeweils ein Lied auf der Gitarre vorzuspielen. Zu allem Überfluss werden wir uns sicher selbst auch noch singend begleiten – nur gut, dass man an den Feiertagen generell ein wenig nachsichtiger und / oder eh ständig betrunken ist. Jördis wird ein Lied von Hefner vortragen (welches habe ich im Zuge eines sonntäglichen Ausfluges in den Pfeffi leider vergessen), ich habe mir "Music when the lights go out" von den Libertines (wird meine Peter Doherty Verehrung eigentlich langsam wunderlich?) ausgesucht, wobei ich noch lernen muss, parallel zu rauchen und zu spielen (und zu singen!), was als verschärfte Schwierigkeit angesehen werden kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz generell hatte ich kürzlich übrigens festgestellt, dass ich es in letzter Zeit hier ein wenig an neuen Konzepten und Schnapsideen mangeln lasse – man könnte fast meinen, ich sei seriös geworden. Mitnichten! Man kommt halt einfach zu nichts, grad im Sommer! Gestern dachte ich zwischen Tür und Angel darüber nach, dass ich mich seit Ewigkeiten nur noch von Fertiggerichten ernähre, oder direkt außer Haus esse. Ich hatte mir das Leben, in dem nur noch Zeit für Fast Food bleibt, irgendwie glitzernder vorgestellt. Das ist wie damals, als ich eines Freitagnachts in einer Wohnung im nordspanischen Nichts dem traurigen Schauspiel beiwohnen musste, wie Menschen in Pyjamas und Plüschhausschuhen mit lustigen Tiergesichtern Kokain konsumierten. Ab da hatte alles, was "zur Nase reingeht" jeden Glamour für mich verloren. Das hat aber sicher auch sein Gutes, denn nur so konnte ich es klaren Kopfes bis zur Gitarre a.k.a. meiner neuen fixen Idee schaffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Et voilà: Bogen gespannt – Eintrag zu Ende! &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-7073655835812968777?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/7073655835812968777/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=7073655835812968777&amp;isPopup=true' title='11 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/7073655835812968777'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/7073655835812968777'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/08/sommerloch.html' title='Sommerloch?'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>11</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-1638315860339517389</id><published>2010-07-24T18:21:00.006+02:00</published><updated>2010-07-25T03:11:19.789+02:00</updated><title type='text'>Es regnet und wieder nichts getan.</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich fahre den alten Audi A4 meines Bruders durch die verregnete Freitagnacht. Man könnte meinen, dass es im Grunde nichts zur Sache tut, um welches Fahrzeugmodell es sich handelt, aber das tut es sehr wohl, denn der A4 ist um ein Vielfaches schwerer als mein kleiner, hässlicher Mazda, so dass sich das Fahren nicht nur aufgrund der Witterungsverhältnisse schwieriger gestaltet als unter normalen Umständen. Ich habe Erik gerade bei Freunden abgeliefert, und fahre durch eines dieser ostdeutschen Dörfer, in denen man von Haus zu Haus gehen will, um den Menschen mitzuteilen, dass der Krieg zu Ende ist. Ich bin hunderte Male mit dem Bus durch diesen Ort gefahren, und zwar, als ich noch Buskind war, und nach Eisenberg aufs Gymnasium ging. Es legt sich mir wieder eine gewisse Schwere in die Nähe des Herzens, die ich versuche abzuschütteln, als ich fast einen - man kann es nicht richtig erkennen -  Dachs, Fuchs oder Waschbären (heutzutage muss man auf diesen Landstraßen wirklich mit jedem seltsamen Vieh rechnen, wundert mich, dass man noch keine Wölfe in Thüringen gesichtet hat, aber wahrscheinlich sind die alle in Brandenburg) überfahre, und an die Zeichentrickserie "Als die Tiere den Wald verließen" denken muss, was mich kurz zum Lachen bringt. Wobei es sich natürlich um eine nicht ganz tragikfreie Sendung handelte, ich erinnere mich mit Schrecken an die Folge, in der das sympathische Igelpärchen überfahren wird.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Noch 2km bis zu dem Platz, den ich einst "zu Hause" nannte, wobei ich das manchmal immer noch tue. Vielleicht ist dieses Coupland-Lesen auf Dauer nicht förderlich für meine geistige Gesundheit und Ausgeglichenheit, ich frage mich nämlich, welchen Unterschied es eigentlich machen würde, wenn man nicht ständig über "das Leben" und den Sinn desselben nachdenken würde. Wahrscheinlich gar keinen. Am Ende wird jedenfalls gestorben, und wenn das in der Nähe geschieht, haut es einen dann doch regelmässig um.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Time ticks by; we grow older. Before we know it, too much time has passed and we've missed the chance to have had other people hurt us. To a younger me this sounded like luck; to an older me this sounds like a quiet tragedy."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Douglas Coupland, Life After God&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-1638315860339517389?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/1638315860339517389/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=1638315860339517389&amp;isPopup=true' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/1638315860339517389'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/1638315860339517389'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/07/es-regnet-und-wieder-nichts-getan.html' title='Es regnet und wieder nichts getan.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-5248375064340671386</id><published>2010-07-15T16:18:00.011+02:00</published><updated>2010-07-21T10:46:58.294+02:00</updated><title type='text'>Down in Albion.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Manchmal kommt man in eine Stadt, in der man ein Stück von sich selbst wiederfindet. Schon vor der eigentlichen Ankunft weiß man, dass man diesen Ort mögen wird: Ein Tagesausflug nach Brighton. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Mein zweites (besseres) Ich M. und ich besteigen am Dienstagvormittag in Victoria Station den Zug in Richtung Süden. Nach nur einer Stunde Fahrt, die mit lautem Geschnatter beginnt, welches dann durch das Geruckel der Waggons in dösiges Tagträumen umkippt, kommen wir in Brighton an. M. sagt mit unglaublicher Präzesion das Wetter voraus - die ursprüngliche Idee, Meterologie zu studieren, war vielleicht doch nicht ganz so unsinnig, immerhin scheint Sie über ein natürliches Talent zu verfügen, oder sie besitzt sogar die Gabe der Vorhersehung. Brighton ist ein liebliches Städtchen, in dem man wohl soetwas wie Vergangenheit atmet, im Vergleich zu London geschieht zumindest alles in Zeitlupe. Der Glanz längst vergangener, besserer Tage scheint irgendwie abzublättern, und heute prügeln sich wohl auch eher selten Mods mit Rockern in den Straßen. Gegenüber des Brighton Pier kann man für nur 30 Pfund im Hotel Albion übernachten, ich halte nach Pete Doherty Ausschau, kann ihn aber nirgends sehen - auch nicht auf einem der Karusells aus dem vorletzten Jahrhundert oder im Pub des Albion, wo ich ihn noch am ehesten vermutet hätte. Nach einem kurzen Schauer, den wir mit Fish &amp;amp; Chips überbrücken, wird der Nachmittag am Strand sonnig und cider. Wir blicken aufs Meer mit dem abgebrannten, alten Pier, welches ein Gefühl der Wehmut ob der Macht aller Vergänglichkeit in uns auslöst, hinaus. Seufzen. Über uns kreischen die Möwen, wenige Meter entfernt braust die Nordsee, in die sich unverzagte Briten ohne jede Scheu hineinwagen, während ich froh über meine Kapuzenjacke und die geschlossenen Schuhe bin. Glück. Ein Steinstrand hat eine Menge Vorteile, besonders, wenn man leere Plastikbecher zur Verfügung hat. Lachen. Die Zeit vergeht wie im Flug, und irgendwann müssen wir dann doch aufbrechen und in die Gegenwart zurückreisen.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ein Tag am Meer mit einer Seelenverwandten. Es kann so einfach sein. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-5248375064340671386?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/5248375064340671386/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=5248375064340671386&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/5248375064340671386'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/5248375064340671386'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/07/gin-in-tea-cups.html' title='Down in Albion.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-7805710616283309447</id><published>2010-07-09T13:50:00.004+02:00</published><updated>2010-07-09T15:19:50.447+02:00</updated><title type='text'>Sometimes the sky's too bright.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Es ist also Mittwoch, genau genommen Donnerstag, denn schließlich ist es 1 Uhr nachts. Ich bleibe trotzdem bei Mittwoch – der Tag ist nämlich immer erst dann zu Ende, wenn man sich schlafen legt (genauso wie das erste Essen, das man zu sich nimmt, immer "Frühstück" heißt.) Aus diesem Grund gibt es ja auch Tage, die 36 Stunden lang sind, und andere, die es nur auf wenige Stunden bringen. Damit wäre bewiesen: Zeit ist relativ. Hätte man alles einfacher haben können, würde eventuell jetzt aber auch zu weit führen, hier noch intensiver ins Detail zu gehen. Mittwochnacht also, und man sitzt bei lauen Temperaturen auf einem sehr großen Klettergerüst in Mitte und feiert Geburtstag. Zuvor hat man, auch aber nicht ausschließlich bedingt durch frustrierende (Fußball-)Umstände, unvorsichtigerweise durcheinandergetrunken und im Anschluss wird man sich im Jahn-Sportpark mit dem Rad verfahren, nur um noch später (vielleicht auch schon währenddessen) gleichzeitig die bezauberndste als auch verabscheuungswürdigste Version seiner selbst zu sein. Gut und Böse liegen gar nicht so weit auseinander.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich noch (sehr viel) jünger war, dachte ich immer, Zucker sei das Gegenteil von Salz. Dann sah ich meine Mutter einen Salat mit Zucker UND Salz würzen, und musste die vorherige Annahme revidieren – so absurd mir das erschien, in der Küche täuscht sich die Mutti selten. Etwas später, und über einen langen Zeitraum hinweg, ging ich fest davon aus, Liebe sei das Gegenteil von Hass. Irgendwann wurde mir dann aber bewusst, dass das Gegenteil von Liebe Gleichgültigkeit sein muss, denn wo noch Gefühle sind, und seien es nur Negative, da gibt es einen winzigen Schimmer Hoffnung, aber wenn nichts mehr da ist, kann man eigentlich auch das Licht ausmachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Apropos "das Licht ausmachen" (und so wird doch wieder ein Schuh draus, es ist ganz und gar unfassbar, wie gut ich das kann…): Aus aktuellem Anlass beschäftige ich mich derzeit ein wenig mit Autoren, die einen (übermäßigen?) Hang zum Alkohol hatten. Vor Monaten sah ich dazu auch eine hochinteressante Reportage auf 3Sat. Nichts gegen Faulkner, Bukowski, Kerouac, Capote und wie sie alle heißen, ich glaube, am meisten mag ich Dylan Thomas (sehr beeindruckend auch S., dass Du sofort Bescheid wusstest, wo ich nur vage Angaben, wie "er trank viel und war Waliser" machen konnte), diese ganz gezielte Selbstzerstörung ist einfach faszinierend! Jedenfalls, und bevor ich jetzt gleich in den Urlaub entschwinde, noch Folgendes:&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;SOMETIMES THE SKY'S TOO BRIGHT&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Sometimes the sky's too bright,&lt;br /&gt;Or has too many clouds or birds,&lt;br /&gt;And far away's too sharp a sun&lt;br /&gt;To nourish thinking of him.&lt;br /&gt;Why is my hand too blunt&lt;br /&gt;To cut in front of me&lt;br /&gt;My horrid images for me,&lt;br /&gt;Of over-fruitful smiles,&lt;br /&gt;The weightless touching of the lip&lt;br /&gt;I wish to know&lt;br /&gt;I cannot lift, but can,&lt;br /&gt;The creature with the angel's face&lt;br /&gt;Who tells me hurt,&lt;br /&gt;And sees my body go&lt;br /&gt;Down into misery?&lt;br /&gt;No stopping. Put the smile&lt;br /&gt;Where tears have come to dry.&lt;br /&gt;The angel's hurt is left;&lt;br /&gt;His telling burns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sometimes a woman's heart has salt,&lt;br /&gt;Or too much blood;&lt;br /&gt;I tear her breast,&lt;br /&gt;And see the blood is mine,&lt;br /&gt;Flowing from her, but mine,&lt;br /&gt;And then I think&lt;br /&gt;Perhaps the sky's too bright;&lt;br /&gt;And watch my hand,&lt;br /&gt;But do not follow it,&lt;br /&gt;And feel the pain it gives,&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;But do not ache.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-7805710616283309447?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/7805710616283309447/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=7805710616283309447&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/7805710616283309447'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/7805710616283309447'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/07/sometimes-skys-too-bright.html' title='Sometimes the sky&apos;s too bright.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-2234051712142747207</id><published>2010-06-25T17:55:00.001+02:00</published><updated>2010-06-28T10:00:29.299+02:00</updated><title type='text'>Happiness is a warm gun.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Ich sitze an meinem Schreibtisch und zähle innerlich von 10 bis 1 runter, um benennen zu können, wann genau mein Kopf auf die Tastatur fallen wird. Ich bin bei 2 ½ angekommen, als mein Vorgesetzter mein Büro betritt, mich leicht verwundert anschaut, und sich schließlich nach irgendwelchen Zahlen erkundigt. Er sieht mich meistens verwundert an, wahrscheinlich fragt er sich, wie sich mein Name immer noch monatlich in die Lohnabrechnung mogelt, oder warum er mir eigentlich nie gesagt hat, dass die Ausdehnung des Casual Friday auf die ganze Woche eine sehr eigenmächtige Entscheidung von mir war. Ich tue geschäftig, drehe mich auf meinem Stuhl Richtung Tür, schließe währenddessen mit einem Klick Facebook und mit einem leicht hysterischen Blick und einem schiefen Grinsen bestätige ich ihm, dass "wir das heute vor COB auf jeden Fall schaffen." Dass ich sage "wir" und "COB" scheint ihn misstrauisch zu machen. Er ist sehr scharfsinnig, ich mag ihn und selbstverständlich zweifelt er nicht grundlos an meiner Zurechnungsfähigkeit. Weil ich unterhaltsam bin, scheint er mich trotz allem aber auch irgendwie zu mögen, zumindest kann ich mir meinen Verbleib im Unternehmen nicht anders erklären. Wir sprechen kurz über die Zahlen, nur um dann (wie meistens) vom Thema abzukommen, und das politische und sportliche Tagesgeschehen zu kommentieren, neuerdings natürlich häufiger Letzteres. Warum die Europäer bei der WM erstaunlich schlecht spielen, kann ich ihm leichter und anschaulicher erklären, als meine Meinung zum letzten Forecast. Zu seiner Freude gebe ich ein paar Absurditäten und Albernheiten von mir, die er wie immer souverän pariert (wir wissen eben beide, was das Publikum erwartet), bis er mich plötzlich ernst ansieht und fragt, ob denn bei mir eigentlich alles in Ordnung sei. Ich komme mir vor wie in der 9. Klasse, verkneife mir nur mühsam ein trotziges "Warum?" und murmle stattdessen irgendetwas von Heuschnupfen, Sonnenallergie und Medikamenten. Er scheint nicht wirklich überzeugt, hat aber Wichtigeres zu tun, und gibt sich mit dieser Antwort zufrieden, um dann wieder zu verschwinden, und zwar – so viel muss man sagen – auf eine Art und Weise, die besonders in Anbetracht seiner Größe, erstaunlich ätherisch auf mich wirkt. Ich bleibe kopfschüttelnd zurück, drehe mich 2-3 mal mit dem Bürostuhl um die eigene Achse, balanciere den Kugelschreiber auf der Nase und überlege, ob bei mir eigentlich alles in Ordnung ist. Das ist tatsächlich eine Frage, die man sich viel zu selten stellt, und wer mich in dem Moment sehen könnte, würde sicherlich ein klares Nein hervorbringen. Aber dann trifft mich die Erkenntnis quasi unvorbereitet und mit voller Wucht mitten zwischen die Augen: Abgesehen davon, dass ich gerade auseinanderfalle, bin ich wirklich glücklich. Unfassbar ist das nicht, die Gründe liegen klar auf der Hand, aber die Frage war trotzdem berechtigt, denn ich befürchtet, Quatsch!, ich WEISS, dass das Glück nicht der normale Zustand ist. Fazit? Lächeln! Auch dann, wenn kein Foto gemacht wird!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PD: Para mis fans de nacionalidad espanyola: No prometo nada, pero a lo mejor algún día vuelva a escribir en castellano. Hasta entonces: Aprender alemán! :-D&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-2234051712142747207?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/2234051712142747207/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=2234051712142747207&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/2234051712142747207'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/2234051712142747207'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/06/happiness-is-warm-gun.html' title='Happiness is a warm gun.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-6562742061217065978</id><published>2010-06-07T17:05:00.002+02:00</published><updated>2010-06-15T19:45:55.763+02:00</updated><title type='text'>An ending fitting for the start.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Ich stelle mir das so vor: Wenn ich eines Tages in den Himmel komme (was – wenn ich weiter so mache – definitiv passieren wird), dann glaube ich, dass die Engel genauso singen wie Peter Doherty, bei Albion oder For Lovers. Wirklich!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den vergangenen Samstag und Sonntag verbrachte ich in Madrid. Ständig wurde ich von irgendwelchen Leuten der Nacht gefragt, ob ich denn die Stadt nicht ganz schrecklich vermisse. Ich fühle mich in Berlin ausgesprochen wohl und zu Hause, ja, ich gehe so weit zu sagen, dass ich so etwas wie glücklich bin! Aber in der Regel bringe ich auch derart viel Empathie auf, dass es mir oft fast unmöglich ist, die Erwartungen der Menschen, die mir wohlgesonnen sind, zu enttäuschen. Man sah mich also mit unschuldigen Augen an, und ich ersann folgende wunderbare Metapher: Madrid ist so etwas wie meine erste große Liebe. Wir waren 2 Jahre zusammen und trennten uns dann wegen der Unmöglichkeit unserer Verbindung unter Tränen, aber im Guten. Wir mögen uns immer noch sehr und sind einander in Innigkeit verbunden, aber wir haben uns auch beide weiterentwickelt. Wenn wir uns wiedersehen, dann ist das stets Anlass zu Freude und Nostalgie, einen Weg zurück gibt es hingegen nicht. Man ist sich seltsam vertraut und gleichzeitig irgendwie fremd, den Neuerungen, steht man aufgeschlossen und staunend gegenüber, jedoch nicht ohne innerlich ein bisschen zu hadern, und heimlich bei sich zu denken, dass die Vergangenheit trotzdem irgendwie besser war. Dann trinkt man gemeinsam ein wenig und gibt sich einen Moment lang der Illusion hin, dass alles wieder ist wie früher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am späten Samstagnachmittag habe ich noch etwas Zeit bis zum Abendessen, also mache ich bewusst einen Umweg, um an meiner alten Wohnung vorbeizugehen. Als ich in die Straße einbiege, die sich in leichtem Gefälle zwischen den Altbauchschluchten nördlich der Gran Vía hinab windet, schlägt mir das Herz bis zum Hals. Vor dem Portal, durch das ich in allen erdenklichen Gefühlszuständen hunderte von Malen gegangen bin, bleibe ich kurz stehen, und dann trifft es mich mitten ins Herz: Es sind wohl vor allem die Gerüche, vielleicht aber auch die Hitze, die Geräusche der Straße und Bars, die an mein Ohr dringen, das seltsame Licht der Abenddämmerung und die Tatsache, dass ich übernächtigt bin, die mich in den Sommer 2002 transportieren. Ich muss mich ganz kurz an der Hauswand anlehnen, rutsche mit dem Rücken zur Wand zu Boden und zünde mir eine Zigarette an. Tief durchatmen. Sammeln. Man kann wohl sagen, ich neige zu Sentimentalitäten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Berlin ist so gesehen meine zweite große Liebe, und als sie mich gestern Nacht wieder verständnisvoll in ihre Arme schließt, mir über den Kopf streichelt und mir sagt, dass alles gut ist, da denke ich: 1.) Ich sollte dringend mal wieder 8 Stunden am Stück schlafen. 2.) "…und doch, welch Glück, geliebt zu werden. Und lieben, Götter, welch ein Glück!" &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-6562742061217065978?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/6562742061217065978/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=6562742061217065978&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/6562742061217065978'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/6562742061217065978'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/06/ending-fitting-for-start.html' title='An ending fitting for the start.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-1715970463498179410</id><published>2010-06-01T23:06:00.007+02:00</published><updated>2010-06-25T09:49:38.419+02:00</updated><title type='text'>Some Friendly.</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_HxCb9H7gahs/TCRfYZOb_nI/AAAAAAAAAFQ/HTeNkmrhYUI/s1600/Esel.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5486615118737047154" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_HxCb9H7gahs/TCRfYZOb_nI/AAAAAAAAAFQ/HTeNkmrhYUI/s320/Esel.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Zwischen Lleida und Zaragoza, irgendwo in der Nähe von Fraga, bedeutet mir T. zunächst die Geschwindigkeit zu drosseln und anschliessend rechts in einen staubigen Feldweg abzubiegen. Bis vor wenigen Minuten hatten alle Insassen des Wagens ausser mir noch scheinbar tief geschlafen, jetzt gibt T. die Einsatzbefehle, wo ich hinzufahren habe, S. kichert leise und P. sieht, ob der unerwarteten Pause, ähnlich verwundert aus wie ich. Wir halten und steigen aus. Es ist gegen 9 Uhr abends, die Sonne schickt sich an, unterzugehen, der Himmel beginnt sich in sämtlichen Rottönen zu färben. Es ist mild. Der Wind geht. Natürlich, schliesslich sind wir in Aragón. Ich bemerke die Erschöpfung im ganzen Körper, als wir gezwungen sind, ein paar Meter in Richtung eines Stalls zu laufen. Im Nachhinein werde ich nicht mehr wissen, womit die angrenzenden Hügel bepflanzt sind; ich nehme an mit Pfirsichen. T. und S. laufen plötzlich schneller, P. und ich folgen ihnen schulterzuckend. Letzteren habe ich vor etwa 3 Stunden kennengelernt, und wir sind beide froh über den Umstand, nicht mit diesen zwei scheinbar Irren allein zu sein. Wir sehen uns fragend an: "Was machen wir eigentlich hier im Nichts?"&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Es handelt sich um einen nach vorn komplett offenen Stall, an den sich ein unerwartet grosses, von einer Mauer eingefasstes Areal anschliesst. Die Überraschung könnte grösser nicht sein: Besagter Offenstall wird von einem fast schmerzhaft schönen weissen Pferd, 2 Dromedaren und etwa 40 Eseln in verschiedensten Grössen und Farben bevölkert, die neugierig in unsere Richtung schauen. Esel sind meine liebsten Tiere und konsequenterweise gebe ich einen Laut freudiger Überraschung von mir, um im Anschluss zu strahlen. Hier sind wir nun also, zwei Welten prallen aufeinander. Auf der einen Seite 4 Stadtkinder, den Sand der Bareceloneta noch in den Schuhen, den Schweiss des Primavera Sound Festivals und des Razzmatazz in den Haaren, einen ausgewachsenen Kater in den Knochen, und jeder aus anderen Gründen mit einer Art Schmerz in der Nähe der Seele, und auf der anderen Seite haarige Vierbeiner, denen alles zuvor genannte aus guten Gründen völlig gleich ist. T. und S. waren schon mehrfach hier, und gehen ohne jede Scheu zur Mauer, um die näherkommenden Tiere zu streicheln. P. und ich zögern einen Moment, ehe wir es ihnen schliesslich gleichtun. Wir verweilen etwa eine halbe Stunden, und werden im Anschluss sagen, dass diese halbe Stunde vielleicht die schönste des ganzen (durchaus grossartigen) Festivals war, und zwar weil sie uns an einen Ort befördert hat, an dem wir alle eine Weile nicht waren, und weil sie uns mit einem Leuchten in den Augen zurücklässt, das aufrichtiger nicht sein könnte. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Im Anschluss, und wahrscheinlich bedingt durch besagte halbe Stunde, habe ich kurz das Gefühl, endlich meinen Frieden mit Spanien zu machen. Wir sind trotz aller Müdigkeit seltsam aufgekratzt und plappern alle durcheinander. Dazu hören wir Slow Music For Fast People, die Sonne geht über den Steinen der Monegros nur unsertwegen spektakulär und farbenprächtigst unter, und Schwärme von Vögeln steigen aus den vom Wind zerzausten Büschen auf, als würden sie dafür bezahlt. Fast ist es zu kitschig. Fast. Man ist zu selten bewusst glücklich, als dass man dem Glück verbieten könnte, hin und wieder klischeehaft und klebrig daherzukommen. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-1715970463498179410?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/1715970463498179410/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=1715970463498179410&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/1715970463498179410'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/1715970463498179410'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/06/some-friendly.html' title='Some Friendly.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_HxCb9H7gahs/TCRfYZOb_nI/AAAAAAAAAFQ/HTeNkmrhYUI/s72-c/Esel.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-4183811872839137581</id><published>2010-05-27T00:19:00.006+02:00</published><updated>2010-05-27T07:22:40.619+02:00</updated><title type='text'>Nur wenn ich lachen muss...</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Wenn mir meine Mutter sagt, ich würde immer mehr wie mein Vater, quittiere ich das neuerdings mit einem Schulterzucken, einem Grinsen und der Aussage, dass sich das in meinen Ohren mehr wie ein Kompliment denn einer Beleidigung anhört. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Am Pfingstmontag regnet es in Strömen, als ich mit nassen Füssen und einem Regenschirm in der Hand neben meinem Vater einen Hügel in meinem Heimatort hinauflaufe. Ich fühle mich - wie immer am letzten Tag im Dorf - gleichzeitig erleichtert und schwermütig. Plötzlich trifft uns ein Sonnenstrahl, und ich sage, dass wir unter Umständen das Glück haben werden, einen Regenbogen zu sehen. Anschließend springe ich beherzt über ein Rinnsal aus Dreck, welches sich aus einer benachbarten Wiese kommend den Weg quer über die Straße bahnt. Mein Vater schaut mich von der Seite an, und sagt, ich solle mich nicht verwirren lassen, das sei kein Regenbogen, sondern Schlamm. Wir lachen. Es sind eben diese Momente...&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Aus aktuellem Anlass, mal wieder ein Coupland. Ich sage immer, ich möge es überrascht zu werden. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;"In periods of rapid personal change, we pass through life as though we are spellcast. We speak in sentences that end before finishing. We sleep heavily because we need to ask so many questions as we dream alone. We bump into others and feel bashful at recognizing souls so similar to ourselves."&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-4183811872839137581?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/4183811872839137581/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=4183811872839137581&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/4183811872839137581'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/4183811872839137581'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/05/regen.html' title='Nur wenn ich lachen muss...'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-1650832573398716449</id><published>2010-05-17T10:44:00.003+02:00</published><updated>2010-05-17T10:48:58.846+02:00</updated><title type='text'>Hätte-Wäre-Wenn</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;In der Samstagnacht / am Sonntagmorgen, kurz nach der Uhrzeit zwischen nichts und gar nichts, begegnete mir in der Ringbahn mal wieder die Realität, und zwar um mir ordentlich in mein müdes Gesicht zu spucken. Wenn einem etwas Unschönes passiert, hat man ja immer mehrere Möglichkeiten, was man daraus dann gedanklich macht, wichtiger als Ideen sind aber im ersten Moment wahrscheinlich eh Taten. Meine erste Amtshandlung war dann also, die Tränen des Selbstmitleides runterzuschlucken, und die notwendigen Anrufe bei Bank, Telefongesellschaft und Polizei zu tätigen. Anschließend legte ich mich ins Bett und starrte eine Zeitlang an die Decke. An Schlaf war nur bedingt zu denken, und so döste ich zunächst ein wenig vor mich hin und verbrachte schließlich den restlichen Sonntag grübelnd auf meinem Sofa. Der Reihe nach, und dem eigenen wirren System der Priorisierung folgend, puzzelte ich mein Leben wieder zusammen, wobei ein paar Stücke immer noch fehlen, und vielleicht auch nicht wieder zurückkommen werden. Andererseits waren das dann wahrscheinlich eh zu vernachlässigende Ersatzteile, wer weiß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Then you're trapped in your lovely nest, and the things you used to own, now they own you." – Fight Club. Mal wieder. Ich habe also ein paar Dinge verloren, aber vielleicht sollte ich das nicht so tragisch nehmen, schließlich wurde immerhin niemand verletzt und es handelt sich – abgesehen von meiner Würde – um lauter ersetzlichen Kram. Es gibt Menschen, die sagen, dass alles aus einem Grund geschieht. So weit würde ich nicht gehen, aber da in letzter Zeit öfter über Kant und den Ausgang aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit gesprochen wurde, kann ich eventuell doch mehr aus dieser Sache machen, als ich zunächst gedacht hatte. Will ich selbstkritisch an das Geschehene rangehen, so muss ich mir eingestehen, dass ich sicherlich nicht allein schuld bin an dem, was da passiert ist (der, der jetzt mein Telefon hat, ist der Hauptschuldige, klar!), aber diese ganze Geschichte scheint fast symptomatisch für die letzten Monate zu sein. Was ich sagen will? Mein Leben ist eine Ansammlung von Baustellen, die alle mehr oder weniger vor sich hin rotten, und sicherlich ist es an der Zeit, ein wenig Naivität abzulegen und den Kopf doch mal wieder etwas öfter einzuschalten. Alternativ könnte ich mir aber auch einfach einen "Ausgeh-Geldbeutel" zulegen und jederzeit Pfefferspray mit mir führen. Hätte ich noch eine Münze, könnte ich die jetzt werfen. Schöner Mist! &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-1650832573398716449?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/1650832573398716449/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=1650832573398716449&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/1650832573398716449'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/1650832573398716449'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/05/hatte-ware-wenn.html' title='Hätte-Wäre-Wenn'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-4846303705054469493</id><published>2010-05-07T09:57:00.002+02:00</published><updated>2010-05-07T09:59:10.717+02:00</updated><title type='text'>Happiness, more or less, it´s just a change in me, something in my liberty.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Heute Morgen wurde ich etwa eine halbe Stunde vor meiner eigentlichen Aufwachzeit durch einen Lärm geweckt, der mich denken ließ, in meiner Straße würde ein Schwein geschlachtet. Das konnte doch fast nicht sein. Zwar wohne ich außerhalb des S-Bahn-Rings, aber das muss ja nicht zwingend heißen, dass die Leute Bauernhöfe in ihren Vorgärten und auf ihren Balkons und Loggias unterhalten, schließlich ist es 2010 und wir sind hier auch nicht in Jena Lobeda! Also stand ich murrend auf, um der Ursache für dieses Geschrei auf den Grund zu gehen, und stellte fest, dass ein etwa vierjähriges Kind in bunter Regenjacke und Gummistiefeln als Sirene fungierte. Es wollte – wie sollte es anders sein – nicht in den Kindergarten gehen, sondern zu Hause bleiben, und schrie sich konsequenterweise die Seele aus dem Leib. Ich wollte auch zu Hause bleiben, zog mich dann aber ganz ohne Geschrei an, und machte mir einen Kaffee. Während ich den trank, dachte ich an meine wunderbare Nichte und meinen großartigen Neffen, mit denen ich neulich viel Zeit verbrachte und eine Menge faszinierender Dinge lernte, und zwar indem ich versuchte, die Welt so zu sehen, wie sie es tun. Wenn man noch sehr klein ist, dann liegen Glück und Unglück extrem nah beieinander und sind gänzlich unmittelbare Gefühle. Eis essen, Hund streicheln, Rutschen, Schaukeln, Steine ins Wasser werfen, Seifenblasen, Sandkästen und vor allem Mami und Papi sind großes Glück. Mittagsschlaf, Spinat, Regeln, Messer, Gabel, Schere, Licht, Kindergarten und besonders "Nein, das geht nicht!" sind großes Unglück. Das ist zwar im sogenannten Erwachsenendasein auch nicht viel anders, nur dass eben Wodka, Kippen und Knutschen irgendwie untergebracht werden müssen, aber Momente des Unglücks hängen einfach viel länger nach. Man kann also noch einiges von den Zwergen lernen. Und eins haben das Regenjackenkind und ich heute auf jeden Fall gemeinsam: Wir kommen nicht umhin, den Tag einem Ort zu verbringen, der uns nicht so richtig gefällt, aber Freitagnachmittag ist und bleibt großes Glück! &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-4846303705054469493?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/4846303705054469493/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=4846303705054469493&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/4846303705054469493'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/4846303705054469493'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/05/happiness-more-or-less-its-just-change.html' title='Happiness, more or less, it´s just a change in me, something in my liberty.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-6191432678897799600</id><published>2010-05-03T13:05:00.003+02:00</published><updated>2010-05-03T13:11:05.717+02:00</updated><title type='text'>Hier regiert der FCU!</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Gestern feierten wir mit Union Berlin den mathematischen Klassenerhalt, an dem wir zwar eh nicht gezweifelt hatten, aber es ist doch eine schöne Ausrede, wenn man am Sonntagabend nicht nach Hause gehen will: Nie mehr 3. Liga! Die Luft war geschwängert von Euphorie, Gesang, Bier- und Bratwurstduft, Gelächter und ja: Testosteron! Passend dazu wurde mir neulich eine ganz erstaunliche Sache bewusst: Tatsächlich beneide ich Männer nämlich so richtig nur um eins, und nein, es hat nichts mit der Menstruation zu tun, und Sex ohne Liebe ist auch keine Männerdomäne (mehr?), ha! Nach einer Reihe interessanter Studien sowohl am lebendend Objekt als auch anhand der modernen Medien und unterstützt durch den Umstand, dass ich 2 Brüder habe und seit jeher eine Menge platonischer männlicher Freundschaften pflege, ist mir deutlich geworden, dass Männern, wenn sie sich in Gruppen treffen, ganz andere Themen haben, als wir Frauen. Man muss sagen, dass Frauen in Gruppen ganz oft sehr schnell monothematisch werden, und zwar geht es in den meisten Gesprächen um Männer, dabei aber nicht hauptsächlich um "Ts, auf 3 Uhr, hast Du DEN gesehen?", sondern alles, was passiert, gern oder besonders aber auch das, was eben nicht passiert, wird analysiert, ja, geradezu seziert! Männer hingegen können in Gruppen ganz einfach so beisammen sein, und über völlig andere Themen reden, als das andere Geschlecht (abgesehen vielleicht von "WOW, hast Du DIE gesehen?"), und das finde ich sehr beeindruckend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Naja, vielleicht stimmt es auch nicht ganz, dass ich Männer nur darum beneide. Grad an diesem Wochenende und jetzt, wo man wieder so viel Zeit im Freien verbringt, wurde mir wieder im Wortsinn &lt;em&gt;schmerzlich&lt;/em&gt; klar, dass dieses im Stehen pinkeln können, entscheidend von Vorteil sein muss. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-6191432678897799600?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/6191432678897799600/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=6191432678897799600&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/6191432678897799600'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/6191432678897799600'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/05/hier-regiert-der-fcu.html' title='Hier regiert der FCU!'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-321603176630319853</id><published>2010-04-22T12:22:00.002+02:00</published><updated>2010-04-22T12:25:16.261+02:00</updated><title type='text'>Selbstgerechtigkeit.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Gestern tat ich zur Abwechslung mal das einzig Richtige (Spätauswirkungen meiner Gedanken während des Mumford and Sons Konzerts? Vielleicht.). Anschließend war ich unheimlich stolz auf mich und gleichzeitig auch ein wenig traurig. Stolz, weil ich endlich mal auf Augenhöhe mit meinen eigenen überzogenen moralischen Ansprüchen an die Welt war. Traurig, weil sich der Gedanke, eine Abkürzung nehmen zu können als fehlerhaft herausgestellt hatte. Irgendwie war es ja auch abzusehen gewesen... Ich belohnte mich mit dem letzten Rest Patxaran, der noch im Zweitkühlschrank auf seinen großen Moment wartete, atmete tief durch, rauchte eine Entspannungszigarette auf dem Balkon und sah der Anspannung dabei zu, wie sie sich vom 3. Stock aus in die Tiefe stürzte. Recht so! Im Anschluss sah ich ein Fußballspiel mit meinen selbst gewählten Geschwistern und dachte zum wiederholten Male bei mir, dass man halt einfach nicht aus sich raus kann. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-321603176630319853?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/321603176630319853/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=321603176630319853&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/321603176630319853'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/321603176630319853'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/04/selbstgerechtigkeit.html' title='Selbstgerechtigkeit.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-1755668210702464055</id><published>2010-04-20T11:43:00.003+02:00</published><updated>2010-04-20T15:12:50.803+02:00</updated><title type='text'>Awake my soul.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Es gibt diese wunderbare Stelle bei Mad Men (wo auch sonst), da sagt Bobby Barrett zu Peggy Olson, dass sie doch endlich mal anfangen solle, der Mensch zu sein, der sie sein will. Einen viel besseren Rat kann einem eine Fernsehserie wohl kaum geben. Vergangenen Donnerstag beim ganz wundervollen Konzert von Mumford and Sons fühlte ich mich über weite Strecken gleichzeitig glücklich und tieftraurig, was natürlich für eine Dramaqueen wie mich eines der schönsten Gefühle überhaupt ist. Ich beschloss dann (mal wieder), ein besserer Mensch zu werden, der gegen seine inneren Zwänge vorgeht und Übersprunghandlungen vermeidet. Schön auch, wenn man von Vornherein weiß, dass das eh nicht klappen wird, aber der gute Wille zählt. Viel guter Wille war dann nötig, als uns dieser unaussprechliche isländische Vulkan einen Strich durch unsere sauber aufgestellte Wochenendrechnung machte, und die Anreise des Specialguest aus London verhinderte. Immerhin zeigte sich der Frühling von seiner besten Seite, und wir hatten trotz aller Widrigkeiten eine formidable Zeit. Als wir dann am Sonntag um die Stunde des Morgengrauens die Oberbaumbrücke überquerten während die Sonne aufging und das erste Licht des Tages die ruhige Oberfläche der Spree zu einem Spiegel für den bunten Himmel und die umstehenden Gebäude machte (Achtung: Technicolor!!!), seufzten wir ob der Schönheit des Augenblicks und trotz schmerzender Füße tief, ehe wir uns nach Hause trollten. Das nächste, woran ich mich erinnern kann ist, dass ich auf meinem Sofa liege und der frischgewaschenen Wäsche auf meinem Balkon dabei zusehe, wie sie sich sanft im Wind hin und her wiegt und trocknet, was mich gleich wieder zum Seufzen bringt, ist das doch einer von diesen Anblicken, die uns deutlich sagen, dass alles ok ist. Da zu viel Seufzen auch keine Lösung ist, verbrachten wir den ganzen Sonntagnachmittag kichernd mit Softdrinks im Mauerpark. Auch das eine schöne Tradition aus dem letzten Jahr! Zusammenfassend sei also gesagt: Familie, Seufzen, Kichern und Traditionen: Alles wird gut! &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-1755668210702464055?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/1755668210702464055/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=1755668210702464055&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/1755668210702464055'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/1755668210702464055'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/04/awake-my-soul.html' title='Awake my soul.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-7392310313632606340</id><published>2010-04-15T09:50:00.003+02:00</published><updated>2010-04-15T09:53:38.131+02:00</updated><title type='text'>Only if you run.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Manchmal reicht ein ganz trivialer Anlass. Den vergangenen freien Dienstag nutzte ich dazu, das erste Mal in dieser Saison, joggen zu gehen. Ich fuhr mit dem Auto (nicht, dass ich etwa eitel wäre, nein, wirklich nicht! Aber mein verschwitztes Läuferinnen-ich muss ich wirklich niemandem in der S-Bahn zumuten. Wobei…) zum stets wundervollen Treptower Park und begab mich auf der Stelle in die Spur. Laufen (noch viel mehr als Schwimmen übrigens) bewirkt etwas ganz seltsames in meinem Kopf: Zunächst habe ich gefühlt 8.572 Gedanken auf einmal, doch die lösen sich mit der Zeit tatsächlich auf und ich werde komplett leer. Das ist ja auch das eigentlich Großartige an körperlicher Betätigung; irgendwann hält nämlich der Kopf endlich mal seine bescheuerte Fresse und man kann sich ganz aufs Wesentliche – nämlich auf den Schmerz im restlichen Körper und das simple Überleben – konzentrieren. Als ich zum Auto zurückkam, markierte die Uhr, dass knapp eine Stunde seit meinem Aufbruch vergangen war und ich war durchaus stolz und um eine Handvoll Erkenntnisse (sicherlich eher belangloser Natur) reicher. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Nämlich:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn man sich fast nicht traut, dran zu glauben, es wird tatsächlich Frühling.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der London 10km Charity Run dürfte kein Problem sein, insofern mein altes, an Alan Shearer orientiertes Knieleiden nicht wieder aufbricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man sollte vielleicht einfach aufhören, vom Leben zu erwarten, dass man jeden Tag glücklich ist, das steht nämlich gar nicht im Vertrag drin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man tatsächlich glücklich sein will, dann muss man sich sein kleines Stück vom Kuchen scheinbar jeden Tag aufs Neues erarbeiten (erlaufen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn Lila die aktuelle Modefarbe ist, so heißt das nicht, dass die auch jeder tragen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weniger ist oft mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeder hat seine eigene Geschwindigkeit. Das ist gar nicht so schlimm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und zu guter Letzt: Jetzt muss ich nur noch etwa zweimal dort laufen gehen, um behaupten zu können, dass ich "eigentlich immer und vor allem ständig" im Treptower Park jogge. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-7392310313632606340?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/7392310313632606340/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=7392310313632606340&amp;isPopup=true' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/7392310313632606340'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/7392310313632606340'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/04/only-if-you-run.html' title='Only if you run.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-3060281438016394366</id><published>2010-04-07T11:54:00.004+02:00</published><updated>2010-04-07T14:14:35.714+02:00</updated><title type='text'>Wer nicht läuft, dreht sich im Kreis.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Man sollte viel öfter ans Meer fahren. In meiner rechten Hand halte ich 1 Budweiser, in meiner linken Hand 4 winzige Bernsteine, die ich soeben im Gewirr aus Muschelschalen, Steinen, getrockneten Algen und Sand gefunden habe. Angeblich bringt es Unglück, Bernstein, den man gefunden hat, wegzugeben, deswegen halte ich die Steine erst vorsichtig in der Hand und verstaue sie dann mit äußerster Obacht in meiner Tasche. Die 3 Jacken, die ich übereinander trage, sind alle bis oben hin zugemacht. Meine Haare gleichen (mal wieder) einem Vogelnest, bleibt zu hoffen, dass keine Möwe auf die Idee kommt, sich dort häuslich einzurichten, ich wüsste nicht, was ich dann tun würde. Vor mir, hinter mir und neben mir gehen Menschen, die ich zu meiner nicht-biologischen Familie zähle. Ich ziehe die Schultern hoch, atme tief durch, kneife die Augen zusammen und schaue aufs Wasser. Hach ja. Manchmal ist alles im Lot. Man weiß dann vielleicht immer noch nicht genau, was man will, aber man stellt fest, dass man eine Basis hat, die nicht einfach so verschwinden wird, und die sogar dann noch höflich lacht, wenn man zum 4.000 mal die Endlos-Schleife der Pappa Ante Portas Zitate fährt, und es einem nicht übel nimmt, wenn man in der Küche ein hartes, schlesisches Regiment einführt, das kaum Widerspruch duldet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manchmal liegen die Antworten direkt vor einem. Meistens jedoch eher nicht. Aber es ist gut zu wissen, dass ein "Macht doch alle was Ihr wollt." ab und an genügt. Was will man mehr? Öfter ans Meer fahren, klar! &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-3060281438016394366?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/3060281438016394366/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=3060281438016394366&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/3060281438016394366'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/3060281438016394366'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/04/wer-nicht-lauft-dreht-sich-im-kreis.html' title='Wer nicht läuft, dreht sich im Kreis.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-5905816458810198605</id><published>2010-03-18T12:43:00.003+01:00</published><updated>2010-03-18T12:55:51.183+01:00</updated><title type='text'>Winterschäden</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Neulich las ich in einem Spiegel-Interview einen Satz von Bodo Kirchhoff, der bei mir hängen blieb. Und zwar sei die Schriftstellerei gar kein Beruf, sondern nichts anderes, als die noble Tarnung der eigenen Schwäche. Später kam man noch darauf, dass der Schriftsteller immerhin die Sprache habe, um dem Innenleben Ausdruck zu verleihen, hat man die aber nicht, sieht man ziemlich schnell ganz schön alt aus. Mir persönlich fällt das Formulieren ja relativ leicht und Schwächen, die es zu tarnen gilt, bringe ich auch ein paar mit, nichtsdestotrotz komme ich gerade an einen Punkt, an dem mir ein wenig die Worte ausgehen, was wohlmöglich an einer gewissen Verzettelung meinerseits liegen könnte. Wohlgemerkt &lt;em&gt;könnte&lt;/em&gt;, denn viel wahrscheinlicher ist, dass alle Anderen daran schuld sind, klaro!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vergangenes Wochenende fuhren wir nach Hamburg. Es galt ein paar hochgeschätzte alte Freunde zu besuchen, jede Menge Bier zu trinken, eine Hafenrundfahrt zu machen, Spelunkenhopping auf höchstem Niveau zu betreiben, viel zu viel zu rauchen, Sinn und Unsinn zu reden, Fischbrötchen zu essen und einfach mal raus zu kommen. Ich mag ja Hamburg sehr gern, tatsächlich ist die Hanse neben Berlin die einzige wirklich akzeptable Stadt der Republik, und so kam es auch, dass es vor allem aufgrund der guten Gesellschaft ein ganz fantastisches Wochenende wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück in Berlin drängte sich mir am Sonntagabend, als ich übermüdet aus dem Fenster sah eine Frage auf, die jedoch auch nicht erst seit gestern durch die Luft geistert: Warum zerbrechen derzeit eigentlich so viele Menschen in meinem Umfeld? Und hat´s mich auch schon erwischt, und wenn ja, sind die Schäden reparabel? Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass der Winter viel zu lang war, oder ob das "mit dem Alter" kommt, oder ob wir im Spiel der Unverbindlichkeit einfach den Kürzeren gezogen haben, oder ob man sich doch nur selbst zu wichtig nimmt, oder sonst was, jedenfalls habe ich derzeit ein wenig das Gefühl, als hätte man uns Laborratten irgendetwas ins Wasser getan, was dazu führt, dass wir völlig überdreht ständig irgendwohin rennen, aber nie wirklich ankommen. Das ist jetzt auch nichts komplett Neues, und so richtig tragisch schon gar nicht, es beschäftigt mich halt nur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist übrigens ausnahmsweise kein Selbstmitleid, sondern lediglich Konfusion. Am Samstag ist Frühlingsanfang, darauf können wir uns jetzt alle gemeinsam freuen! &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-5905816458810198605?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/5905816458810198605/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=5905816458810198605&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/5905816458810198605'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/5905816458810198605'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/03/winterschaden.html' title='Winterschäden'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-6459673344325478726</id><published>2010-02-22T13:51:00.002+01:00</published><updated>2010-02-22T13:52:08.531+01:00</updated><title type='text'>A new morning, changing weather.</title><content type='html'>Ein schmaler Streifen Sonne&lt;br /&gt;Und ein kleines bisschen Mut&lt;br /&gt;Die Wolken blass und wässrig&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Wer weiß schon, was er tut?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Montag im Februar. Tauwetter. Man hat das Gefühl, es gehe bergauf. Liegt das jetzt nur daran, dass es mehr Licht gibt? Man macht die alten, bekannten Fehler, aber irgendwie erscheint das alles weniger dramatisch. Heute Morgen, als die Sonne aufgeht und sich die Häuser schwarz gegen diesen blauen Himmel voller rosafarbener Streifen absetzen, frage ich mich, ob der Hintergrund zur Feier des Tages eventuell technisch nachbearbeitet worden ist. Es war ein Technicolor-Moment. Technicolor-Momente sind nicht so häufig, aber dafür um so schöner. Erstaunlich, wenn man ganz kurzzeitig mit sich selbst versöhnt ist. Vielleicht liegt der Schlüssel einfach darin, nicht zu resignieren. Das ist zugegeben eine recht naive Herangehensweise, die dem Scheitern Tür und Tor öffnet, aber irgendwie ist alles andere doch auch nur eine schlechte Cover-Version. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-6459673344325478726?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/6459673344325478726/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=6459673344325478726&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/6459673344325478726'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/6459673344325478726'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/02/new-morning-changing-weather.html' title='A new morning, changing weather.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-3726771225726804379</id><published>2010-02-17T15:47:00.003+01:00</published><updated>2010-02-17T16:39:44.285+01:00</updated><title type='text'>It´s getting better (man!)</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Als ich am Montag auf dem Weg vom Büro zur S-Bahn bemerkte, dass es noch ein winziges bisschen hell war, hätte ich vor Freude fast geweint, denn es war das erste Mal in diesem scheinbar unendlichen Winter, dass gegen 18 Uhr noch nicht alles in tiefschwarzer Nacht versunken war. Manchmal sind es ganz kleine Anzeichen, durch die wir erkennen, dass es langsam besser wird, dass es sozusagen aufwärts geht, ja, dass nicht alles verloren ist (was auch immer "alles" nun schon wieder bedeutet). Heute scheint nun die Sonne von einem strahlenblauen Himmel, und man muss befürchten, schneeblind zu werden. Mit einer feierlichen Geste und Tränen in den Augen zog ich also heute Mittag meine Sonnenbrille auf und begab mich nach draußen. Ich war glücklich. Man muss die Erfrierungen an den Händen auch mal ignorieren können. Tatsächlich ist es doch so, dass man sich die meisten guten Momente selbst kaputt macht, indem man sich ständig Fragen wie: Wo soll das nur alles hinführen? / Ist das nicht schädlich? / Was werden die Nachbarn denken? / Ist das schon gesellschaftlicher Selbstmord? / Warum ruft der Arsch nicht an? / Was wird meine Bank dazu sagen? / Deckt meine Haftpflichtversicherung groben Unfug? / Macht das eigentlich dick? etc. stellt. Wäre das Leben eine Instantsuppe – sagen wir mal 12 Köstlichkeiten – dann ist das Meiste Brühe und Wasser, die Köstlichkeiten muss man überhaupt erstmal suchen. Und manche Leute bekommen noch nicht mal 12, sondern vielleicht nur 11 oder 10 oder 9 oder 8 (ich glaube, hiermit ist das Prinzip klar), oder sogar keine Einzige. Tragisch, oder? Was ich damit sagen will? Keine Ahnung. Vielleicht ist weniger (nachdenken) manchmal wirklich mehr. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-3726771225726804379?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/3726771225726804379/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=3726771225726804379&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/3726771225726804379'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/3726771225726804379'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/02/its-getting-better-man.html' title='It´s getting better (man!)'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-3727030184799794772</id><published>2010-02-10T10:55:00.002+01:00</published><updated>2010-02-10T10:57:44.262+01:00</updated><title type='text'>Romantik.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Vergangenes Wochenende verbrachten wir im äußersten Süden der Republik. Ja, so weit im Süden, dass man entweder gar keinen Empfang mit dem Mobiltelefon hatte, oder dieser über einen Anbieter aus der ehemaligen k.u.k. Monarchie hergestellt werden musste. Das war aber noch nicht alles, denn auf knapp 1.800 Metern Höhe gab es keine Duschen, was im Grunde jedoch auch egal war, denn das Wasser, das aus den Leitungen kam, war sowieso eiskalt. Facebook gab es übrigens auch nicht. Wie dem auch sei. Um zu unserer Unterkunft zu gelangen, musste man zunächst einmal etwa 2 ½ Stunden bergauf durch einen nächtlichen Schneesturm laufen, was in der Folge aber mit Bier, Gelächter, gutem Essen, Mensch ärger Dich nicht, Schlittenfahren, Sinn und auch Unsinn belohnt wurde. Unterm Strich war es die Strapazen also natürlich wert, und das Wochenende als solches kann problemlos mit dem Prädikat "hervorragend" gestempelt werden. Zurück zur Natur und zurück in die Vergangenheit also: Man schlief in einem großen, kalten Bettenlager, was an Ausflüge ins Kinderferienlager erinnerte und ging nicht ohne Kissenschlacht dafür aber spätestens um Mitternacht zur Ruhe. Zudem kommt man sich im Verhältnis zu einem Maßkrug auch irgendwie sehr klein vor, kann man sich doch hinter einem solchen Gefäß prima verstecken und muss man es mit beiden Händen anheben, um halbwegs elegant daraus zu trinken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manchmal ist man also kurzzeitig ganz raus aus der Routine, und das ist wohl der größte Verdienst von Tagen ganz woanders. Dann kommt man zurück, die Gehwege sind immer noch vereist, Lampen hat man auch noch keine und der Job besticht weiterhin durch seine Sinnesleere. Diese Dinge hat man nach kritischer Betrachtung wohl im Verhältnis 1:2 selbst in der Hand, und das ist auch das eigentliche Problem, weil man bei der Suche nach den Schuldigen den Kopf selbst beschämt senken muss. Die Kälte scheint es langsam von draußen nach drinnen zu schaffen, was für Leute, die sich das Buch "The heart is a lonely hunter" nur wegen des Titels kaufen, nicht zu unterschätzen ist. Am Sonntagabend war ich dann doch noch bei Element of Crime, was trotz einer Wand aus Erschöpfung auf meiner Seite, ganz wunderbar, jedoch auf der Melancholieebene auch irgendwie kontraproduktiv war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich reiße mich zusammen und denke fast nicht an das was war und schon gar nicht an das, was hätte sein können, wäre ich im richtigen Moment mutiger, und wärst Du im richtigen Moment kohärenter gewesen. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-3727030184799794772?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/3727030184799794772/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=3727030184799794772&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/3727030184799794772'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/3727030184799794772'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/02/romantik.html' title='Romantik.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-3019709162142546969</id><published>2010-02-03T12:06:00.004+01:00</published><updated>2010-04-07T14:10:41.931+02:00</updated><title type='text'>Dust of snow.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Man ist nur zu geneigt, dieser Tage über das Wetter zu murren. Es ist sehr kalt, ständig hat man nasse Füße, der Balkon verschwindet unter einer Schneewehe, manchmal gleitet man aus und fällt mehr oder minder spektakulär zu Boden und irgendwie hat man das Gefühl, dass das nun schon seit etwa einem halben Jahr so geht und dass einem unter Umständen nie wieder warm wird. Ich finde, übers Wetter zu reden, ist zu Unrecht verpönt, handelt es sich doch um ein dankbares Thema, zu dem jeder in der Lage sein sollte sich eine Meinung zu bilden. Außerdem zeigt die Beschäftigung damit, dass man durchaus noch fähig ist, etwas wahrzunehmen, dass außerhalb des eigenen Kopfes stattfindet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern hörte ich also 2 interessante Nachrichten dazu im Radio. 1.) Wenn´s an Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit! Gestern war Lichtmess und es stürmte und schneite was das Zeug hielt. Ich habe jetzt schon mal die T-Shirts bereitgelegt, es kann jeden Moment losgehen. 2.) Der letzte derart kalte Winter liegt 30 Jahre zurück, das war der Superwinter 1978/1979 (der dann zu einem sehr kinderreichen Sommer / Herbst 1979 führte, man bedenke nur, zu wie vielen 30. Geburtstagen man vergangenes Jahr eingeladen war.). Wenn wir also nun davon ausgehen, dass es bis zum nächsten ähnlich schneereichen und kalten Winter 30 Jahre dauern wird, sollten wir uns unheimlich an diesem Wetter freuen, und ein paar Fotos machen, die wir den Nachfolgegenerationen mit dem Verweis auf "Damals…" zeigen können. Und eventuell macht uns die globale Erwärmung eh einen Strich durch die 30-Jahre-Rechnung, so dass wir vielleicht gerade den letzten "richtigen" Winter erleben. Das muss man sich mal vorstellen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Passend zum Anlass und um das Image meiner Intellektualität zu pflegen (ähem) hier Folgendes:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dust of Snow&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The way a crow&lt;br /&gt;Shook down on me&lt;br /&gt;The dust of snow&lt;br /&gt;From a hemlock tree&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Has given my heart&lt;br /&gt;A change of mood&lt;br /&gt;And saved some part&lt;br /&gt;Of a day I had rued.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Robert Frost (1923)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-3019709162142546969?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/3019709162142546969/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=3019709162142546969&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/3019709162142546969'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/3019709162142546969'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/02/dust-of-snow.html' title='Dust of snow.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-8418199149356828652</id><published>2010-01-29T16:55:00.004+01:00</published><updated>2010-01-29T20:40:08.473+01:00</updated><title type='text'>Alcohol: the cause of, and solution to, all of life's problems.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Der Januar ist wirklich ein verdammt langer, zäher Monat, wahrscheinlich ist es sogar der längste Monat des gesamten Jahres, ja, sogar länger als der unsägliche November! (Dem aufmerksamen Leser wird jetzt aufgefallen sein, dass ich nicht vom Onzember spreche, was daran liegt, dass ich den Onzember aufgrund seiner Entstehungsgeschichte einfach zu gern mag, als dass ich ihn mit nur einem Satz derart diffamieren würde). Aber jetzt ist er ja bald rum, und damit neigt sich auch die alkoholfreie Zeit ihrem Ende entgegen. Ich möchte am liebsten jubilieren und laut rufen "Hurra, endlich!!", aber dann würde mir eventuell schnell ein Ruf anhängen, der in seiner Gänze so auch nicht gerechtfertigt ist. Also sage ich ganz gefasst: "Ja, es war mal ganz schön, irgendwie interessant, immer alles ganz klar zu sehen und zu verstehen. Eigentlich war´s gar nicht so schwer.". Das ist auch nicht wirklich gelogen, denn richtig schwierig war es tatsächlich nicht, aber hin und wieder doch ein wenig unbequem. Es gibt Situationen, da trinkt es sich einfach gut und manche Momente des Irrsinns und Dramas ertragen sich besser mit ein paar Wodka-O im Rücken. Wenn ich´s recht bedenke, ergeben sich die meisten Situationen des Irrsinns und Dramas aber auch erst gar nicht, wenn nicht ein paar Wodka-O im Spiel sind. Eventuell könnte es da gewisse Kausalzusammenhänge geben, die ich zu analysieren heute nicht gewillt bin (wobei ich die Antwort natürlich kenne.). Man darf jedenfalls gespannt sein, wie a.) dieses letzte abstinente Wochenende verlaufen wird, da sich einige Aktivitäten anbahnen, die sonst höchst selten ganz nüchtern erlebt werden und b.) wie sich meine Rückkehr gestaltet, wobei man davon ausgehen kann, dass ich jetzt viel weniger vertrage und mir generell fest vorgenommen habe, mit angezogener Handbremse weiterzufahren, um Totalausfälle und Aktionen des absurden Größenwahns, die dann gern in spektakuläres Scheitern münden zu vermeiden. Andererseits ist es ja wohl eine anerkannte Tatsache, dass jede richtig gute Geschichte mindestens einen wirklich Betrunkenen aufweist. Und was, wenn sich nun kein Anderer findet? Eben!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Schönste am Dossuar a.k.a. Februar ist übrigens, dass er so kurz ist! &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-8418199149356828652?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/8418199149356828652/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=8418199149356828652&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/8418199149356828652'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/8418199149356828652'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/01/alcohol-cause-of-and-solution-to-all-of.html' title='Alcohol: the cause of, and solution to, all of life&apos;s problems.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-7000150401249724228</id><published>2010-01-26T12:28:00.000+01:00</published><updated>2010-01-26T12:29:39.429+01:00</updated><title type='text'>Nostalgia - it's delicate, but potent.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;"Nostalgia - it's delicate, but potent. Teddy told me that in Greek, "nostalgia" literally means "the pain from an old wound." It's a twinge in your heart far more powerful than memory alone. This device isn't a spaceship, it's a time machine. It goes backwards, and forwards. It takes us to a place where we ache to go again. It's not called the wheel, it's called the carousel. It lets us travel the way a child travels - around and around, and back home again, to a place where we know we are loved."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die erste Staffel meiner derzeit sehr präsenten Lieblingsserie Mad Men endet mit der Vorstellung der Werbekampagne für einen Diaprojektor von Kodak. Dabei will der Kunde, dass der Apparat wie eine Art Raumschiff als etwas sehr Fortschrittliches und Zukunftsweisendes präsentiert wird. Don nennt das Ganze dann aber das Karussell, das uns wie ein Kind auch in die Vergangenheit reisen lässt. Natürlich fährt er damit wieder mal einen persönlichen Triumph ein, und der geneigte Zuschauer wischt sich gerührt ein paar Tränen aus den Augen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich verbrachte das vergangene Wochenende bei meiner Familie im schönen, beschaulichen Thüringen. Immer wenn ich "nach Hause" fahre, durchlebe ich (wie an anderer Stelle schon erwähnt) eine Art Metamorphose: Ich werde wieder zur Tochter. Auch an meinen Brüdern kann ich beobachten, dass wir alle in unsere angestammten Rollen zurückfallen, wenn wir bei unseren Eltern sind. Das ist weder gut noch schlecht. Es ist einfach eine Tatsache und vermittelt das wohlige Gefühl einer gewissen Beständigkeit. Wenn ich mich dann Sonntagabends wieder auf den Weg nach Berlin mache, liegt mir das Herz oft wie ein Stein in der Brust und eine gewisse Beklemmung macht sich schon am Nachmittag in mir breit. Auf der einen Seite bin ich zufrieden, mein eigenes Leben zu haben, andererseits wird mir mit der Abreise dann aber auch wieder bewusst, dass sich die Dinge eben doch ändern, und dass uns möglicherweise weniger Zeit miteinander bleibt, als wir annehmen und wahrhaben wollen, und dass wir die unter Umständen nicht so nutzen, wie wir vielleicht sollten. Ich brauche immer bis Leipzig, ehe ich mich halbwegs gefangen habe, und wenn ich erst bei Dessau die Elbe überquert habe, bin ich dann wieder ganz bei mir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Leben ist kein Karussell. Auch wenn uns die ständigen Wiederholungen fast glauben machen wollen, dass alles immer wieder kommt, so können wir doch nichts wirklich festhalten. Falls ich jemals lerne, das zu akzeptieren, bin ich wahrscheinlich ein ganzes Stück weiter. Bis dahin: Karussellfahren. Steine in der Brust. Alte Fotos. Nostalgie. Romantik?&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-7000150401249724228?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/7000150401249724228/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=7000150401249724228&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/7000150401249724228'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/7000150401249724228'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/01/nostalgia-its-delicate-but-potent.html' title='Nostalgia - it&apos;s delicate, but potent.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-8749701008005401743</id><published>2010-01-22T09:58:00.012+01:00</published><updated>2010-01-22T10:09:47.636+01:00</updated><title type='text'>Meditations in an emergency.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Zur Aufrechterhaltung einer gewissen Schein-Intellektualität benötigt man vor allem eine schnelle Auffassungsgabe und ein gutes Gedächtnis. Durch meine oft zitierte Lieblingsserie Mad Men bin ich dieser Tage auf die Gedichte von Frank O’Hara (1929-1966), seines Zeichens einer der bekanntesten Vertreter der New York School of Poets, gestoßen. Als ob ich damit groß etwas anfangen könnte, aber nun gut, auch das Werfen mit derlei Begriffen gehört ganz eindeutig zur Fassade. Nichtsdestotrotz ist Frank O’Hara einer dieser Künstler, die mich nach dem Lesen seiner Kurz-Biographie sofort in den Bann ziehen: Er war vielseitig interessiert, bewegte sich mit großer Sicherheit in der New Yorker Kunstszene, galt als extrem unorganisiert und chaotisch, schrieb ganz wundervolle Gedichte und starb einen sehr absurden Tod, und zwar wurde er von eine Strand-Buggy überfahren, während er mit Freunden einen nächtlichen Spaziergang machte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihm zu Ehren also hier ein (übrigens auch in Mad Men zitierter) Auszug seines Gedichtes Mayakovsky:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(…)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Now I am quietly waiting for&lt;br /&gt;the catastrophe of my personality&lt;br /&gt;to seem beautiful again,&lt;br /&gt;and interesting, and modern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The country is grey and&lt;br /&gt;brown and white in trees,&lt;br /&gt;snows and skies of laughter&lt;br /&gt;always diminishing, less funny&lt;br /&gt;not just darker, not just grey.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;It may be the coldest day of&lt;br /&gt;the year, what does he think of&lt;br /&gt;that? I mean, what do I? And if I do,&lt;br /&gt;perhaps I am myself again.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-8749701008005401743?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/8749701008005401743/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=8749701008005401743&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/8749701008005401743'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/8749701008005401743'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/01/meditations-in-emergency.html' title='Meditations in an emergency.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-1905077029640249596</id><published>2010-01-15T14:44:00.001+01:00</published><updated>2010-01-15T14:46:34.104+01:00</updated><title type='text'>Cuesta de enero.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Manchmal kommt man schließlich am Freitag an, schaut verwundert zurück und fragt sich, wie man das nur wieder geschafft hat, ohne größere Schäden davonzutragen. Woche 2 im neuen Jahr / Quartal ist so gut wie geschafft, und ich erinner mich daran, dass man im Spanischen gern von &lt;em&gt;la cuesta de enero&lt;/em&gt; spricht, was so viel heißt wie &lt;em&gt;der Januar-Hang&lt;/em&gt;. Leere Taschen, Motivationsprobleme, das Hadern mit den guten Vorsätzen und eine Rechnung, dass es bis zu den nächsten Feiertagen etwa 3 Monate dauern wird, als Begleiter kraxelt man nun wie Sisyphos eben diesen Hang hinauf ohne jemals am Ziel zu sein, was mühsam ist nach Tagen der Völlerei und Gedankenlosigkeit. Hinzu kommt, dass die globale Erwärmung scheinbar gerade in Mitteleuropa Pause macht, worüber ich mich eigentlich nicht beschweren will, aber der Winter beginnt mir langsam aber sicher doch ziemlich auf die Nerven zu gehen! Mit den kalten Füßen komme ich mal gerade noch klar, aber dieses Fehlen von Licht wird langsam unerträglich. Diese Woche ist es zum Beispiel gar nicht hell geworden. Das gepaart mit dem Detox-Ansatz führt dazu, dass ich mich wie eine Art Zwischenwesen fühle: Zwischen meinem eigentlichen Ich und einer neuen, seriöseren Version von mir. Neulich beobachtete ich im S-Bahn Fenster, dass sich um meine Mundpartie eine Falte ansiedelt, die am ehesten zynisch-genervt signalisieren will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dagegen will vorgegangen sein! Ich nutze die aktuelle Ausgeglichenheit und Ruhe zu Studien der städtischen Fauna vom Bürofenster aus. Neulich erst sah ich einen Fuchs im Schnee, ich hoffe er hat verstanden, als ich ihm sagte: "Don’t let yourself grow hungry now. Don’t let yourself grow cold. Fox in the snow." Mehr noch als er und ich scheinen aber die Vögel mit dem Winter zu kämpfen, wobei ich mich schon frage, ob es ihnen nicht doch auch ein wenig Spaß macht, auf Eisschollen die Spree runterzufahren. Es sieht zumindest ganz lustig aus! &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Da kann man nur sagen: Gut, dass heute die Bundesliga wieder losgeht! &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-1905077029640249596?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/1905077029640249596/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=1905077029640249596&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/1905077029640249596'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/1905077029640249596'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/01/cuesta-de-enero.html' title='Cuesta de enero.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-4706318847936398305</id><published>2010-01-11T15:34:00.002+01:00</published><updated>2010-01-22T09:33:31.335+01:00</updated><title type='text'>Weißes Papier</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Mein Leben auf dem Seziertisch: Soziale Bindungen – ok. Wohnverhältnisse – ok. Bildung – ok. Job – naja. Gesundheit – scheinbar ok. Musikgeschmack – gut. Ambitionen – nicht vorhanden. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Seitdem ich eine 4 Tage Woche habe, bin ich ab und an Besitzerin einer ganz wundervollen Sache: Gleichmut. Quasi das Kind von freier Zeit und klarer Sicht. Vielleicht liegt es ein wenig auch daran, dass ich innerlich eingefroren bin, eine Detox-Politik fahre und mich im Kompromiss-Finden übe, wer weiß, aber was auch immer es sei, ich bin für meine Verhältnisse erschreckend ausgeglichen. Das ist ein nahezu verwirrender Zustand, und ich befürchte, dass es nur die Ruhe vor dem Sturm ist. Oder Selbstbetrug. Deswegen bleibe ich weiterhin auf der Hut, ein Schwelbrand ist schließlich nichts, das man auf die leichte Schulter nehmen sollte. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-4706318847936398305?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/4706318847936398305/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=4706318847936398305&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/4706318847936398305'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/4706318847936398305'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/01/weies-papier.html' title='Weißes Papier'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-2794688218130837406</id><published>2010-01-06T15:54:00.002+01:00</published><updated>2010-01-06T15:57:49.762+01:00</updated><title type='text'>Treat your body like a temple.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Wie angekündigt, dokumentiere ich hier nun mein Leben als gesunder Mensch! Nachdem ich das Wochenende wie beschrieben zur spirituellen Reinigung genutzt hatte, ging es gestern ganz im griechischen Sinne von "in einem gesunden Körper blabla…" mit den physischen Aspekten meiner selbst weiter, namentlich mit einer guten Stunde und 2,5km schwimmen! Das Hallenbad ist ja auch ein ganz vortrefflicher Ort zum Beobachten von Menschen, denn es gibt alles mögliche zu sehen, und vieles davon ist gar nicht mal so schlecht! Ich schrieb mir diesbezüglich etwas auf die Hand, das aber abgewaschen worden ist. Zur Abstinenz von der Trinkerei möchte ich (außer dass ich standhaft verweile) bis nach dem kommenden Wochenende nichts weiter sagen, ich laufe sonst höchstens Gefahr, mich deutlich zu weit aus dem Fenster zu lehnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Desweiteren treiben mich auch im neuen Ja… erm… Quartal (!) wieder die großen Fragen um! Zum Beispiel steht die Spree nun kurz davor, zuzufrieren. Und es wird spannend, denn wo werden die ganzen lustigen gefederten Tiere hingehen, wenn es erst soweit ist? Und fühlen sich die Schwäne eigentlich fett, wenn die kleinen Entlein schon vom Eis getragen werden, sie selber aber nicht. Die Natur kann so grausam sein! Sie macht auch vor dem Menschen nicht halt. So bestätigen die letzten Tage wieder einmal, dass die Tatsache, dass wir uns selbst im Spiegel erkennen können nicht davor schützt, dass wir auf ihre billigsten bio-chemischen Tricks reinfallen, und gerne auch mehrfach über den selben Stein stolpern. Mein neues klares Ich wartet jedoch mit einer ganz erstaunlichen Reaktion auf, die wieder einmal am besten mit ein paar Worten von Element of Crime zusammengefasst werden kann: Erst wenn alles scheißegal ist, macht das Leben wieder Spaß! &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-2794688218130837406?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/2794688218130837406/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=2794688218130837406&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/2794688218130837406'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/2794688218130837406'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/01/treat-your-body-like-temple.html' title='Treat your body like a temple.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-8899931478534399550</id><published>2010-01-04T10:27:00.002+01:00</published><updated>2010-01-04T10:28:03.974+01:00</updated><title type='text'>The drugs don´t work.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Nachdem wir festgestellt hatten, dass 2009 ein gutes Jahr war, entschlossen wir uns in der Silvesternacht aus Angst vor 2010, einfach ein weiteres Quartal lang an 2009 festzuhalten. In diesem Rahmen benannten wir die Monate 13 bis 15 mit Onzember, Dossuar und Treccil. Demnach ist heute der 4. Onzember. Gleichzeitig bleibt es jedoch trotzdem der 1. Schultag nach den Ferien und der ist naturgemäß zäh und schwierig. Da war man mal 2 Wochen nicht auf der Arbeit, und schon hat man sein Passwort und die Namen der Kollegen vergessen, ganz abgesehen davon, dass sich mir der Sinn meiner Anwesenheit hier immer noch nicht recht erschließen will, aber das ist ja nichts Neues. Gut, dass die S-Bahn, entgegenkommend wie immer, ihre Gleise nur eingeschränkt befährt und heute Morgen immerhin menschliche Nähe und Wärme in ihren Waggons ermöglichte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich befürchte, dass der Onzember nur bedingt einfacher wird, als ein ganz gewöhnlicher Januar, besonders seit ich aus einer Bierlaune Mitte Dezember heraus entschlossen habe, dass ich aus Detox-Gründen einen Monat alkoholfrei leben werde. Damit scheine ich irgendwie sogar im Trend zu liegen – vielleicht habe ich den Trend aber auch ausgelöst, wer weiß? Generell geht es mir lediglich darum, all jene zum Schweigen zu bringen, die diese Entscheidung mit Gelächter quittierten. Insofern es mir das Zittern meiner Hände erlaubt, werde ich tagebuchartig über die alkoholfreie Zeit berichten. Bisher läuft alles bestens. Wobei der Außenstehende denken könnte, dass die Leere und das emotionale Loch, die sich bei mir Hals abwärts bis etwa zum Bauchnabel ausgebreitet haben, beginnen seltsame Blüten zu treiben. Gestern Vormittag war ich beispielsweise zum evangelischen Gottesdienst in der Gethsemanekirche. Ich fand die Orgelmusik ganz wunderbar und die Predigt ok, mit den Abläufen, Hallelujas und Glorias bin ich nicht mehr ganz vertraut, aber beim Abendmahl lehnte ich immerhin dankend den Wein ab. Anschließend gingen wir im Volkspark Friedrichshain spazieren und packten uns jeweils einmal ordentlich aufs Mett, dann gab es zum Aufwärmen und zur Belohnung Tee und Kuchen, und alles lief den Umständen entsprechend gut, bis eine emotional Schiffbrüchige aus unserer Mitte ins Café gespült wurde. Alle Worte sind in solch einem Moment müßig, aber immer dran denken: Wenn das Herz weh tut, so kann man wenigstens davon ausgehen, dass man eins hat. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-8899931478534399550?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/8899931478534399550/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=8899931478534399550&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/8899931478534399550'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/8899931478534399550'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2010/01/drugs-dont-work.html' title='The drugs don´t work.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-7673452549119043948</id><published>2009-12-17T10:26:00.003+01:00</published><updated>2009-12-17T16:37:00.056+01:00</updated><title type='text'>Happy endings, they never bored me.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Das Jahr neigt sich dem Ende zu, und ich übe mich in schriftlicher Schweigsamkeit. Vielleicht sollte ich mich ab und an auch in mündlicher Schweigsamkeit üben, denn mit schöner Regelmäßigkeit fallen Worte zwischen meinen Zähnen raus, die dann niemand mehr fassen kann und über die ich zunächst eventuell hätte intensiver nachdenken sollen. Zu spät. Ein Jahr konsequenter Inkonsequenz geht in Linie zu Ende, und ich habe alle Hoffnungen auf Besserung für 2010 schon jetzt begraben, weil es sich dann doch unter Umständen um eine meiner hervorstechenden Charaktereigenschaften handeln könnte, einer dieser Hunde zu sein, die viel bellen, aber niemals beißen. Eine ebenso liebenswerte Eigenart wir meine mich manchmal selbst erschreckende Großfressigkeit würde ich sagen. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Zum Endjahresfazitieren ist es wahrscheinlich noch zu früh, aber so viel sei gesagt: Sollte mich nicht in den nächsten Tagen noch das gleiche Schicksal ereilen wie beispielsweise Antoni Gaudí , dann schlägt 2009 trotz einiger Widrigkeiten 2008 UM LÄNGEN!! Zudem, was wäre das Leben ohne seine Widrigkeiten? Wäre das dann nicht langweilig? Nein! Wahrscheinlich wäre es einfach schön, und man könnte jeden Morgen mit einem Lächeln zu großartiger Musik aufstehen und wieder zur Ruhe gehen. Zwischendurch würde man von einem unverschämt gutaussehenden Menschen, der verrückt nach einem ist, und bei dem das mit der emotionalen, intellektuellen und humoristischen Augenhöhe geklappt hat, auf Händen getragen. Zudem würde man ständig ärmeren Menschen helfen, Vögel füttern, Schlitten fahren, Drachen steigen lassen, Powerpoint Präsentationen ohne Bugs und Ende verschicken, bitte und danke sagen, Bahnenglück, reine Haut, einen BMI von 20, immer schöne Haare, niemals einen Kater oder Grippe haben und zu jedem Zeitpunkt von einer hellblauleichtvioletten Aura de Coolness umgeben sein. Aber so wie es ist, ist es doch auch ganz fantastisch. Is this the thrill of the chase? How can I keep up the pace? &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-7673452549119043948?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/7673452549119043948/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=7673452549119043948&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/7673452549119043948'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/7673452549119043948'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2009/12/happy-endings-never-bored-me.html' title='Happy endings, they never bored me.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-1634446146374936884</id><published>2009-12-07T17:48:00.002+01:00</published><updated>2009-12-07T17:52:25.601+01:00</updated><title type='text'>If you´ve lost your faith in love and music, then the end won´t be long.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Man hält sich eben an dem fest, was gerade da ist. Manche Menschen suchen Ihre Kaffeetasse in den Büros ihrer Kollegen, und all das bekommt nur allzu leicht einen manisch verzweifelten Anstrich, was dann ein gewisses Kontingent an irrationalem Mitleid in mir freisetzt. In meiner Lieblingsserie Mad Men (das macht mich eindeutig interessanter, als zu behaupten, meine Lieblingsserie sei Gossip Girl oder Grey`s Anatomy, richtig?) rauchen die Charaktere eigentlich die ganze Zeit. Ja, die schönen alten 60er, als Rauchen noch zum guten Ton gehörte. Dabei sieht es immer so aus, als hielten sie sich mehr an ihren Zigaretten fest als dass sie diese rauchten, was dann wiederrum den dringend Wunsch nach einer Lucky Strike (It‘s Toasted) in mir auslöst und gleich anschließend die Frage aufwirft: Wo ist der Gott, der uns liebt, ist der Mensch, der uns traut, ist die Flasche, die uns wärmt? (– und ja, ich befinde mich immer noch in einer verlängerten Element of Crime Phase und komme bei meinem Umfeld langsam an eine Grenze, wo stille Belustigung in offene Ungeduld umschlagen will.). Am vergangenen Mittwoch war ich zur Abwechslung beim Konzert von Peter Doherty. Ich wette, dass 90% aller Männer im Publikum wenigstens ab und an gern so wären wie er (vielleicht ohne die ganz harten Drogen) und 95% aller Frauen im Publikum ein Helfersyndrom haben. Wir Mädels schauten dem guten Peter dann auch mit glänzenden Augen dabei zu, wie er auf der Bühne umher stolperte und wankte, wobei sicher fast jede von uns dachte "Er braucht nur die richtige Frau, ich würde ihn genug lieben, um ihn retten zu können.". Als ob man irgendjemanden retten könnte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern versuchte ich mal wieder einen alten Traum von mir wahrzumachen, und den ganzen Tag im Schlafanzug zwischen Sofa und Bett zu verbringen, doch leider kamen mir dann ein Heißhunger auf Grießbrei (jaja) und der Mangel an Milch dazwischen, so dass ich doch kurz vor die Tür musste. Vor der Tür war es dann sehr kalt und dunkel, außerdem hatte ich ganz allgemein das Gefühl sehr schlecht zu sehen (nicht auszusehen, Achtung!). Auf meinem Spaziergang (a.k.a. das neue Hobby) geriet ich kurz ins Weihnachtsoratorium von Herrn Bach und abgesehen von ein paar (z.T. wirklich ganz wunderbaren) Telefonaten sprach ich den ganzen Tag über mit keinem Mensch auch nur ein Wort von Angesicht zu Angesicht und kurz fühlte ich mich gänzlich von allem entkoppelt. Das war gleichzeitig ein angenehmes, dann aber doch auch ein etwas beängstigendes Gefühl. Ich frage mich nun, ob man selbst überhaupt merkt, ab wann man wirklich wunderlich wird. Ist die Tatsache, dass man auf einem Holzfußboden mit ziemlich vielen Menschen um einen herum einschläft in diesem Sinn dann eigentlich schon ein erstes Indiz für den unaufhaltsamen Verfall der sozialen Sitten? Ich weiß es nicht. Zudem erschließt sich nicht mal mir selbst der Sinn des heutigen Beitrags. Aber muss denn wirklich immer alles einen Sinn haben? &lt;br /&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-1634446146374936884?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/1634446146374936884/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=1634446146374936884&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/1634446146374936884'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/1634446146374936884'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2009/12/if-youve-lost-your-faith-in-love-and.html' title='If you´ve lost your faith in love and music, then the end won´t be long.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-3299088746182266132</id><published>2009-12-01T12:03:00.001+01:00</published><updated>2009-12-01T12:05:33.488+01:00</updated><title type='text'>Don´t look back in anger.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Wenn ich erst Geburtstag hatte, ist das Jahr immer so gut wie rum. So auch jetzt. Plötzlich ist der 01. Dezember, und ich fange an, darüber nachzudenken, wer sich dieses Weihnachten eine Karte für den unsichtbaren Kamin verdient hat. Wenn ich fertig bin mit überlegen, ist meistens schon Silvester und damit auch Zeit zurückzublicken – was ja im Grunde eh mein liebstes Hobby ist. Stand up beside the fireplace take that look from off your face, you ain´t ever gonna burn my heart out….&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rückblick. Erstaunlich, dass ich mir tatsächlich den ersten Tag mit Schnee ausgesucht habe, um mein in Kisten verpacktes Leben einmal quer durch Europa zu kutschieren. Ich bin körperlich ausgelaugt und seelisch am Ende, als ich irgendwo mitten in Frankreich auf einem Parkplatz stehe, und dem kleineren der beiden Hunde dabei zusehe, wie sie erbärmlich vor Kälte zittert. Ich fühle mich in etwa so wie sie (die bezeichnenderweise Juni heißt) gerade aussieht: Hilflos. Verloren. Durcheinander. Überfordert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zeitsprung. Der Frühling legt sich in diesem Jahr richtig ins Zeug, der Himmel ist von einem blau, das man fast schon mediterran nennen möchte, die Kulisse gibt sich Mühe, den Anschein von Perfektion zu erwecken. Ich lebe prekär ohne Möbel aber mit einem riesigen Flachbildfernseher und jeder Menge Flaschen in einer Wohnung, die Weltkulturerbe ist – wie ich nicht müde werde, immer wieder zu betonen. Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Die winzigen Zahnrädchen, die mein Leben in Bewegung halten, greifen seit einigen Monaten wie von Zauberhand ineinander, alles gelingt, obwohl ich nicht schwindelfrei bin, falle ich nicht ein einziges Mal von dem Drahtseil, das die Verbindung vom alten zum neuen Leben darstellt. Auch wenn ich dem Frieden nicht traue, erfreue ich mich daran.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Jetzt. Ist. Alles. Gut. Ein paarmal vom Drahtseil gefallen, aber der Anfang ist ja jetzt auch rum und man ändert sich wahrscheinlich nicht, lernt aber, mit den eigenen Schwächen umzugehen. Zumindest rede ich mir das gerade ein. Die allesverschlingende Besinnlichkeit wird mich wohl eingelullt und milde gemacht haben. Danke 2009. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-3299088746182266132?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/3299088746182266132/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=3299088746182266132&amp;isPopup=true' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/3299088746182266132'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/3299088746182266132'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2009/12/dont-look-back-in-anger.html' title='Don´t look back in anger.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-985254583894377294</id><published>2009-11-26T15:46:00.002+01:00</published><updated>2009-11-27T06:29:00.745+01:00</updated><title type='text'>A new morning - changing weather.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Übergangsjackenwetter ist das beste Wetter, das es gibt. Nachdem der Oktober zum Ende hin so kalt war, erfreue ich mich dieser Tage mit meiner dunkelblauen Kapuzenjacke an einem aprilgleichen November. Ich habe ein neues Hobby: Ich gehe jetzt oftmals in meiner Mittagspause musikhörend schnellen Schrittes spazieren. Da ich multitaskingfähig bin, denke ich gleichzeitig über alles, was mich so beschäftigt intensiv nach, oder ich tanze ein wenig den Weg entlang, je nach Stimmung und Publikum. Mit dem Laufen ist das übrigens so eine Sache, anders als viele andere Dinge nutzt es sich irgendwie nicht ab, nein, es wird mit der Zeit sogar immer besser. Heute lief ich nun also beschwingten Schrittes und recht leichten Herzens die Spree entlang und mir kam ein Gedanke, der mir teilenswert erscheint: Die Momente des wirklichen Glücks sind manchmal recht dünn gesät (wahrscheinlich ist das gut so), besonders wenn man sich in Kleinigkeiten verliert und im Unmöglichen verrennt. Zum Ausgleich dafür gibt es aber ein Gefühl, dass in seiner Schönheit fast noch großartiger ist: Der Augenblick, wenn man merkt, dass der Schmerz endlich nachlassen will und einem eine selbstauferlegte Last von den Schultern fällt. Das ist so wundervoll, wie die Herbstsonne, die einem den den Rücken wärmt oder Sonnenuntergänge vom Bürofenster aus betrachten. So wie jetzt. Genau in diesem Moment! &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-985254583894377294?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/985254583894377294/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=985254583894377294&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/985254583894377294'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/985254583894377294'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2009/11/new-morning-changing-weather.html' title='A new morning - changing weather.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-1935333658529557918</id><published>2009-11-19T12:30:00.000+01:00</published><updated>2009-11-19T12:31:21.122+01:00</updated><title type='text'>Bunte Blätter</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Die Wege die ich immer gehe, sehen neuerdings jeden Tag anders aus. Von den Trauerweiden und Birken schneit es gelbe Blätter auf den frisch gesäuberten Pfad. Ich folge schnellen Schrittes den Fährten meiner eigenen Augen, immer die Spree rechts oder links von mir. Je schneller ich laufe, desto wärmer wird mir, desto besser scheint es mir zu gehen. Ich knöpfe die Jacke bis ganz oben hin zu, stecke die Hände in die Taschen, ziehe die Schultern hoch, bemerke, dass der Wind mir schon wieder 5-6 Knoten ins Haar gemacht hat und schaue den jungen Schwänen bei ihren Flugübungen zu. Manchmal sieht es gar nicht so aus, als flögen sie, sondern eher, als liefen sie über das Wasser. Meine Befindlichkeit bekommt neuerdings Risse, die ich abends notdürftig versuche mit Ablenkungen und Amüsement zu kitten, was mir mal besser, mal schlechter gelingt. Ich lese Romeo und Julia, Sätze wie gedrechselt und höre Element of Crime, Sätze wie aus Ton geformt. Oft bin ich müde und kann dann doch nur unruhig schlafen, träume wirres Zeug, stehe am Fenster, Herzrasen. Ich glaube, zu wissen was ich will. Und doch. Traue. Ich mich. Oder. Ich mir. Nicht. Wirklich. Selbst. Über den Weg. Vielleicht ist ein Teil von mir auch immer 14 Jahre alt geblieben. Ein mehr als tröstlicher Gedanke. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-1935333658529557918?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/1935333658529557918/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=1935333658529557918&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/1935333658529557918'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/1935333658529557918'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2009/11/bunte-blatter.html' title='Bunte Blätter'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-9075004391236388529</id><published>2009-11-17T13:40:00.002+01:00</published><updated>2009-11-17T13:41:22.988+01:00</updated><title type='text'>Pärchen</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Im Herbst ist man ja nicht mehr so oft draußen. Bei meinen Ausflügen der letzten Tage kamen mir hin und wieder ganz schreckliche Varianten der menschlichen Spezies Pärchen unter, ja, jene, die jedes "ich" durch ein "wir" ersetzen, gehemnisvoll tuscheln und einen vom Bürgersteig drängen, wenn man ihnen entgegen kommt. Widerlich. Hier meine aktuelle Auflistung der Top 5 Orte, an denen Pärchen am aller-lästigsten sind:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- im Kino (!)&lt;br /&gt;- beim Friseur (!!)&lt;br /&gt;- in öffentlichen Verkehrsmitteln (!!!)&lt;br /&gt;- in Ausstellungen (!!!!)&lt;br /&gt;- im Schwimmbad (!!!!!)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe ja immer noch drauf, dass ich in eine Art Winterschlaf falle, und erst Mitte März wieder zu mir komme.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-9075004391236388529?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/9075004391236388529/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=9075004391236388529&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/9075004391236388529'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/9075004391236388529'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2009/11/parchen.html' title='Pärchen'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-8111048311097958246</id><published>2009-11-13T09:01:00.002+01:00</published><updated>2009-11-13T09:03:48.842+01:00</updated><title type='text'>Wir schulden dem Leben das Leuchten in unseren Augen.</title><content type='html'>Stop all the clocks, cut off the telephone,&lt;br /&gt;Prevent the dog from barking with a juicy bone,&lt;br /&gt;Silence the pianos and with muffled drum&lt;br /&gt;Bring out the coffin, let the mourners come.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Let aeroplanes circle moaning overhead&lt;br /&gt;Scribbling on the sky the message He is Dead.&lt;br /&gt;Put crepe bows round the white necks of the public doves,&lt;br /&gt;Let the traffic policemen wear black cotton gloves.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;He was my North, my South, my East and West,&lt;br /&gt;My working week and my Sunday rest,&lt;br /&gt;My noon, my midnight, my talk, my song;&lt;br /&gt;I thought that love would last forever: I was wrong.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The stars are not wanted now; put out every one,&lt;br /&gt;Pack up the moon and dismantle the sun,&lt;br /&gt;Pour away the ocean and sweep up the woods;&lt;br /&gt;For nothing now can ever come to any good.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://www.cs.rice.edu/~ssiyer/minstrels/index_poet_A.html#Auden"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;W.H. Auden&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meiner Seelenschwester J.D., die mich trotz allem gelehrt hat und immer wieder mit bewundernswerter Kraft und Ausdauer überzeugend belegt, dass wir dem Leben nichts schulden, außer dem Leuchten in unseren Augen. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-8111048311097958246?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/8111048311097958246/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=8111048311097958246&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/8111048311097958246'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/8111048311097958246'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2009/11/wir-schulden-dem-leben-das-leuchten-in.html' title='Wir schulden dem Leben das Leuchten in unseren Augen.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4381442031496466884.post-8478812019625780375</id><published>2009-11-11T11:55:00.001+01:00</published><updated>2009-11-11T11:57:46.165+01:00</updated><title type='text'>When it´s all good keep things close at hand - reloaded.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Gestern Abend ereilte auch mich die Nachricht, dass sich Robert Enke das Leben genommen hat. Ich war und bin schockiert. Immer wenn ein Mensch stirbt, behilft man sich mit Allgemeinplätzen und Phrasendrescherei, was das ganze dann auch immer ein Stück weit banalisiert und / oder erträglicher macht. Ich finde, dass erstaunlicherweise Franz Beckenbauer das Ganze am besten auf den Punkt gebracht hat (hört, hört!): "Wenn man eine solche Nachricht bekommt, werden alle anderen Probleme ganz klein."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich kann man argumentieren, dass täglich tausende von Menschen unter den dramatischsten Umständen ihr Leben verlieren, aber es tut dabei für mich nichts zur Sache, dass Robert Enke in diesem Sinne lediglich einer von Vielen war, und er den Moment und die Art seines Sterbens sogar selbst gewählt hat. Ich bin fassungslos und erschüttert. Das ist einer dieser Momente, in denen man mal eine Zeit lang etwas klarer sieht, und sich fragt, weshalb man eigentlich nicht öfter einfach mal glücklich ist. Traurigerweise bedarf es fast immer eines tragischen Ereignisses von Außen, um festzustellen, dass man sich viel zu oft viel zu sehr nur um sich selbst dreht und mit Kleinigkeiten beschäftigt, die morgen wahrscheinlich schon keinerlei Gewicht mehr haben, uns bis hier hin aber erstmal den Tag versauen. Ständig ist man von irgendetwas genervt: Der Schlange im Supermarkt, den Kollegen mit ihrem sinnentleerten Geschwätz, dem öffentlichen Nahverkehr, einer Liebesbeziehung, die aufgrund von Einseitigkeit entweder keine ist, oder die ihren Glanz durch Gleichgültigkeit bereits verloren hat, dem Fernsehprogramm und dem Wetter natürlich!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute ist für mich alles ein wenig anders, denn hin und wieder schaffe ich es dann doch manchmal ein Stück weit raus aus mir selbst und meiner ewigen Egozentrik, und stelle fest, dass das Leben so wie es ist, und mit allem, was dann immer wieder mal dagegen spricht, alles andere als schlecht ist. Wochenaufgabe: Diesen Gedanken festhalten und glücklicher sein. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4381442031496466884-8478812019625780375?l=halftheworld-sally.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/feeds/8478812019625780375/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4381442031496466884&amp;postID=8478812019625780375&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/8478812019625780375'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4381442031496466884/posts/default/8478812019625780375'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://halftheworld-sally.blogspot.com/2009/11/when-its-all-good-keep-things-close-at.html' title='When it´s all good keep things close at hand - reloaded.'/><author><name>Sally Cinnamon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10932795775644539472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
