Ich habe mich verliebt. "Schon wieder?" könnte man fragen. Ja, schon wieder, und zwar wie meistens wider besseren Wissens, tragisch, Hals über Kopf und natürlich mit Ansage!
"FC Union; Unsere Liebe, unsere Mannschaft, unser Stolz, unser Verein, Union Berlin!"
Ich habe das Gefühl sehr viel angekommener zu sein, seitdem ich nun ganz sicher bin, auch meine fußballerische Heimat in Berlin gefunden zu haben. Düstere, kalte Nachmittage, Haare raufen, Unzufriedenheit, Enttäuschungen, sinnloses vor sich hin Starren, nachmittägliche Trunkenheit, ja sogar Tränen sind natürlich fest eingeplant, aber das ist egal, solange man nur davon überzeugt ist, dass es das wert ist – also ganz wie im richtigen Leben! (Wie bitte?) Auch und immer wieder übrigens im Sinne des gloriosen und bisher an allen Fronten spektakulär befolgten Jahresmottos: I´d rather drown than not dive in.
Hinzu kommt, dass ich mir seit meinem Ausflug ins Olympiastadion am gestrigen Abend eine sehr interessante Frage stelle, und zwar nicht: "Ob er wohl gedopt ist?" oder "Wann fällt die 9,50?", nein! Ich frage mich ernsthaft (!), wie wohl der Tagesablauf einer Kugelstoßerin aussieht – ganz abgesehen davon, dass mir nicht ganz klar ist, wie man überhaupt zu einer solchen Sportart gelangt, wo es doch so abwechslungsreiche Dinge wie Siebenkampf oder Hürdenlauf gibt. Ich stelle mir das jedenfalls so vor: Man wacht gegen 9 Uhr morgens auf, uns beißt erstmal herzhaft in den Marsriegel, der neben dem Bett bereitliegt. Dann dreht man sich 5-6 mal um die eigene Achse und wirbelt so in die Küche, nimmt dabei im Flur eine Orange aus dem Fruchtkorb, welche man mit viel Geschick in Richtung Spüle stößt. Trifft man, gibt es 4 Spiegeleier mit Speck zum Frühstück, trifft man nicht, gibt es keinen Speck. Meine Fantasie gibt zu dem Thema aber dann leider nicht viel mehr her. Klar, man bewegt sich fort, indem man sich irgendwie dreht, statt Dinge von A nach B zu tragen, wirft bzw. stößt man sie und nebenher nimmt man um die 4000 Kalorien jeden Tag zu sich. Aber ist das auf Dauer nicht alles ein wenig eintönig? Naja, immerhin muss man nicht auf die Linie achten, was ja auch seine Vorteile hat – wobei man dann natürlich sagen muss, nicht alle stars of track and field are beautiful people. Wie dem auch sei, trotz allem Herzlichen Glückwunsch, Nadine Kleinert aus Magdeburg!
Behandelt Dr. Müller Wohlfahrt eigentlich auch psychische Beeinträchtigungen?
"FC Union; Unsere Liebe, unsere Mannschaft, unser Stolz, unser Verein, Union Berlin!"
Ich habe das Gefühl sehr viel angekommener zu sein, seitdem ich nun ganz sicher bin, auch meine fußballerische Heimat in Berlin gefunden zu haben. Düstere, kalte Nachmittage, Haare raufen, Unzufriedenheit, Enttäuschungen, sinnloses vor sich hin Starren, nachmittägliche Trunkenheit, ja sogar Tränen sind natürlich fest eingeplant, aber das ist egal, solange man nur davon überzeugt ist, dass es das wert ist – also ganz wie im richtigen Leben! (Wie bitte?) Auch und immer wieder übrigens im Sinne des gloriosen und bisher an allen Fronten spektakulär befolgten Jahresmottos: I´d rather drown than not dive in.
Hinzu kommt, dass ich mir seit meinem Ausflug ins Olympiastadion am gestrigen Abend eine sehr interessante Frage stelle, und zwar nicht: "Ob er wohl gedopt ist?" oder "Wann fällt die 9,50?", nein! Ich frage mich ernsthaft (!), wie wohl der Tagesablauf einer Kugelstoßerin aussieht – ganz abgesehen davon, dass mir nicht ganz klar ist, wie man überhaupt zu einer solchen Sportart gelangt, wo es doch so abwechslungsreiche Dinge wie Siebenkampf oder Hürdenlauf gibt. Ich stelle mir das jedenfalls so vor: Man wacht gegen 9 Uhr morgens auf, uns beißt erstmal herzhaft in den Marsriegel, der neben dem Bett bereitliegt. Dann dreht man sich 5-6 mal um die eigene Achse und wirbelt so in die Küche, nimmt dabei im Flur eine Orange aus dem Fruchtkorb, welche man mit viel Geschick in Richtung Spüle stößt. Trifft man, gibt es 4 Spiegeleier mit Speck zum Frühstück, trifft man nicht, gibt es keinen Speck. Meine Fantasie gibt zu dem Thema aber dann leider nicht viel mehr her. Klar, man bewegt sich fort, indem man sich irgendwie dreht, statt Dinge von A nach B zu tragen, wirft bzw. stößt man sie und nebenher nimmt man um die 4000 Kalorien jeden Tag zu sich. Aber ist das auf Dauer nicht alles ein wenig eintönig? Naja, immerhin muss man nicht auf die Linie achten, was ja auch seine Vorteile hat – wobei man dann natürlich sagen muss, nicht alle stars of track and field are beautiful people. Wie dem auch sei, trotz allem Herzlichen Glückwunsch, Nadine Kleinert aus Magdeburg!
Behandelt Dr. Müller Wohlfahrt eigentlich auch psychische Beeinträchtigungen?