Ich weigere mich, Parallelen zwischen mir und der SPD zu ziehen; Real Madrid ist keine politische Partei! Dennoch komme ich heute wohl nicht umhin, auf das Wahldebakel der Sozialdemokraten einzugehen. Ich bin das 2. Kind einer seit jeher (will heißen seit 1990) sozialdemokratisch wählenden ostdeutschen Familie – dafür muss man sich nicht schämen. Ich bin trotz der Mauer und der damit verbundenen Tatsache, dass es uns eigentlich egal sein konnte, damit aufgewachsen, dass bei uns zu Hause schlecht über Franz Josef Strauß gesprochen wurde. Meine Mutter verehrt(e) Helmut Schmidt, mein Vater war ein großer Fan von Willy Brandt und beide lachten (wenn auch nicht ganz frei von Bitterkeit) über die Formulierung der "...blühenden Landschaften". Es ist also nicht verwunderlich, dass mir der Wahlausgang gestern Abend nahe gegangen ist. Nichtsdestotrotz ist es ja ab und an nicht das Schlechteste, wenn man wieder ganz von Vorn anfangen muss. Manchmal braucht man nämlich erstmal ordentlich auffe Fresse, um einsehen zu können, dass es so einfach nicht weitergehen kann; und genau das ist der SPD gestern Abend passiert. Die Frage ist, wie lange man bei den Hellroten jetzt braucht, um wieder aufzustehen, sich neu zu orientieren und weiterzugehen, wobei gerade auch in der SPD das angeborene Selbstzerfleischungspotential eine gewisse Rolle spielen könnte.
Wie dem auch sei – hier nun doch und entgegen der Ankündigung eine Parallele zu mir (zu wem auch sonst, es geht hier ausschließlich immer nur um mich!): Ich habe heute 1jähriges! Genau vor einem Jahr habe ich ähnlich spektakulär wie gestern die SPD Schiffbruch erlitten. Was am Anfang wie die weltgrößte Tragödie überhaupt aussah, verwandelte sich nach einigen Monaten in das Beste was mir passieren konnte. Interessant ist auch in diesem Zusammenhang der Faktor Zeit: Wie lange braucht man, um wieder aufzustehen? Wie lange, um sich zu sortieren? Wie lange, um wieder fehlerfrei und ohne fremde Hilfe zu laufen? Ich kann schon seit etwa einem halben Jahr einen Haken an alle 3 Punkte machen. In diesem Sinne hat es gleichzeitig keine und dann doch wieder jede erdenkliche Bedeutung, dass heute ein Jahrestag ist, denn alles braucht immer seine Zeit. Da ich eh so gerne fazitiere und resümiere kann ich es jetzt ja auch endlich sagen: Alles wird immer irgendwie wieder gut, auch wenn Herr Distelmeyer sicherlich nicht recht hat, wenn er sagt "Einsamsein ist keine Kunst", ist es nämlich schon, nur ist die Einsamkeit zu zweit noch viel schlimmer als allein! Und das ist das eigentlich Erstaunliche. Deswegen ist manchmal das was man will nicht unbedingt das was man auch braucht, aber für Menschen die generell immer alles auf rot setzen, nur um ab und an mal kurz die Sterne anfassen zu dürfen, ist der totale Bankrott immer eine in Betracht zu ziehende Möglichkeit. In diesem Sinne sollte ich vielleicht noch einmal in der Fabrik anfragen, ob die nicht ein Herz und eine Seele für mich zurücklegen könnten. Nur für den Fall, dass ich doch wieder nichts gelernt habe.
Wie dem auch sei – hier nun doch und entgegen der Ankündigung eine Parallele zu mir (zu wem auch sonst, es geht hier ausschließlich immer nur um mich!): Ich habe heute 1jähriges! Genau vor einem Jahr habe ich ähnlich spektakulär wie gestern die SPD Schiffbruch erlitten. Was am Anfang wie die weltgrößte Tragödie überhaupt aussah, verwandelte sich nach einigen Monaten in das Beste was mir passieren konnte. Interessant ist auch in diesem Zusammenhang der Faktor Zeit: Wie lange braucht man, um wieder aufzustehen? Wie lange, um sich zu sortieren? Wie lange, um wieder fehlerfrei und ohne fremde Hilfe zu laufen? Ich kann schon seit etwa einem halben Jahr einen Haken an alle 3 Punkte machen. In diesem Sinne hat es gleichzeitig keine und dann doch wieder jede erdenkliche Bedeutung, dass heute ein Jahrestag ist, denn alles braucht immer seine Zeit. Da ich eh so gerne fazitiere und resümiere kann ich es jetzt ja auch endlich sagen: Alles wird immer irgendwie wieder gut, auch wenn Herr Distelmeyer sicherlich nicht recht hat, wenn er sagt "Einsamsein ist keine Kunst", ist es nämlich schon, nur ist die Einsamkeit zu zweit noch viel schlimmer als allein! Und das ist das eigentlich Erstaunliche. Deswegen ist manchmal das was man will nicht unbedingt das was man auch braucht, aber für Menschen die generell immer alles auf rot setzen, nur um ab und an mal kurz die Sterne anfassen zu dürfen, ist der totale Bankrott immer eine in Betracht zu ziehende Möglichkeit. In diesem Sinne sollte ich vielleicht noch einmal in der Fabrik anfragen, ob die nicht ein Herz und eine Seele für mich zurücklegen könnten. Nur für den Fall, dass ich doch wieder nichts gelernt habe.
