Ich bin ja der festen Grundüberzeugung, dass sich allzu frühes Aufstehen nur in den seltensten Fällen wirklich lohnt. Heute Morgen war es mal wieder so weit! Als ich nach dem Frühstück den Schritt ins Freie – will heißen auf den Balkon tat, sah ich über dem Prenzlauer Berg einen nahezu perfekten Regenbogen. Ob seiner anmutigen Schönheit verschlug es mir einen Moment den Atem (ja, ich bin durchaus einfach zu begeistern), und ich dachte bei mir: Es ist Zeit für einen heiteren Eintrag in meinem virtuellen Tagebuch! Andererseits wäre das dann nicht mehr wirklich ich, denn wie ich als etwa 15jährige mal im Sportunterricht vom Schwebebalken fiel, so fällt es mir bis heute schwer, den Exzess zu meiden und die Balance zu halten.
In der dunklen Jahreszeit wird mir gern ein wenig schwer ums Herz, wenn ich all die beleuchteten Fenster sehe. Dahinter spielt sich also das Leben der anderen Menschen ab. Soso. Manchmal frage ich mich, wie es wäre, mit irgendwem zu tauschen. Ich stellte mir das als Kind schon oft vor, um dann beim bloßen Gedanken daran Panik zu bekommen. Was wenn es hinter all diesen Fenstern schlimmer war, als bei mir? Was wenn ich – einmal drinnen – nicht mehr dort rauskäme, und meine Eltern und Geschwister, die Freunde, den Hund und die Katzen niemals wieder sähe? Wenn ich sie nie gekannt hätte, würde ich sie wahrscheinlich nicht vermissen, klar, aber trotzdem müsste ich doch so etwas wie Leere empfinden, oder?
Dieses Jahr trifft mich der Herbst mit seiner bittersüßen Schwere besonders heftig. Erst war ich ein wenig verwundert darüber, dass mir die Melancholie mittlerweile scheinbar wirklich überall hin folgt, doch dann wurde mir bewusst, dass die Erklärung eine ganz Simple ist: Das hier ist mein erster "deutscher Herbst" seit 5 Jahren. Der Herbst in Spanien ist ziemlich anders: Vor allem kürzer. Später. Wärmer. Auch weniger nass. Mehr Licht. Es fehlt dafür ein wenig an Bäumen, und damit an den bunten Blättern auf dem Gehweg, durch die man so wundervoll hindurchrascheln kann. Dachte ich bis dato, dass der Frühling meine liebste Jahreszeit sei, so wurde ich doch in den letzten Wochen immer mehr ein Fan des Herbstes, und nach diesem morgendlichen Regenbogen werde ich mich nun um Aufnahme in den Herbstclub bemühen. Mein Tipp für dieses Wochenende? Waldspaziergang! Thermoskanne mit Glühwein nicht vergessen!
In der dunklen Jahreszeit wird mir gern ein wenig schwer ums Herz, wenn ich all die beleuchteten Fenster sehe. Dahinter spielt sich also das Leben der anderen Menschen ab. Soso. Manchmal frage ich mich, wie es wäre, mit irgendwem zu tauschen. Ich stellte mir das als Kind schon oft vor, um dann beim bloßen Gedanken daran Panik zu bekommen. Was wenn es hinter all diesen Fenstern schlimmer war, als bei mir? Was wenn ich – einmal drinnen – nicht mehr dort rauskäme, und meine Eltern und Geschwister, die Freunde, den Hund und die Katzen niemals wieder sähe? Wenn ich sie nie gekannt hätte, würde ich sie wahrscheinlich nicht vermissen, klar, aber trotzdem müsste ich doch so etwas wie Leere empfinden, oder?
Dieses Jahr trifft mich der Herbst mit seiner bittersüßen Schwere besonders heftig. Erst war ich ein wenig verwundert darüber, dass mir die Melancholie mittlerweile scheinbar wirklich überall hin folgt, doch dann wurde mir bewusst, dass die Erklärung eine ganz Simple ist: Das hier ist mein erster "deutscher Herbst" seit 5 Jahren. Der Herbst in Spanien ist ziemlich anders: Vor allem kürzer. Später. Wärmer. Auch weniger nass. Mehr Licht. Es fehlt dafür ein wenig an Bäumen, und damit an den bunten Blättern auf dem Gehweg, durch die man so wundervoll hindurchrascheln kann. Dachte ich bis dato, dass der Frühling meine liebste Jahreszeit sei, so wurde ich doch in den letzten Wochen immer mehr ein Fan des Herbstes, und nach diesem morgendlichen Regenbogen werde ich mich nun um Aufnahme in den Herbstclub bemühen. Mein Tipp für dieses Wochenende? Waldspaziergang! Thermoskanne mit Glühwein nicht vergessen!