Welt, atme auf, ich habe mir eine Gitarre zugelegt! Während unseres Tagesausfluges nach Brighton (siehe 2 Einträge weiter unten) hielt ich auf einem Flohmarkt (nacheinander, nicht gleichzeitig) mehrere Gitarren in den Händen, was sich einfach großartig anfühlte. Wenn ich meinen lieben Eltern eine Sache übel nehme, dann dass sie mich als Kind nicht gezwungen haben, ein Instrument zu erlernen. Kann sein, dass es dazu jetzt recht spät ist, erst neulich sagte mir ein Auskenner, mein Alter spräche eher gegen mich, aber ich will mich nicht entmutigen lassen, also haben Jördis und ich uns vorgenommen, uns an Weihnachten jeweils ein Lied auf der Gitarre vorzuspielen. Zu allem Überfluss werden wir uns sicher selbst auch noch singend begleiten – nur gut, dass man an den Feiertagen generell ein wenig nachsichtiger und / oder eh ständig betrunken ist. Jördis wird ein Lied von Hefner vortragen (welches habe ich im Zuge eines sonntäglichen Ausfluges in den Pfeffi leider vergessen), ich habe mir "Music when the lights go out" von den Libertines (wird meine Peter Doherty Verehrung eigentlich langsam wunderlich?) ausgesucht, wobei ich noch lernen muss, parallel zu rauchen und zu spielen (und zu singen!), was als verschärfte Schwierigkeit angesehen werden kann.
Ganz generell hatte ich kürzlich übrigens festgestellt, dass ich es in letzter Zeit hier ein wenig an neuen Konzepten und Schnapsideen mangeln lasse – man könnte fast meinen, ich sei seriös geworden. Mitnichten! Man kommt halt einfach zu nichts, grad im Sommer! Gestern dachte ich zwischen Tür und Angel darüber nach, dass ich mich seit Ewigkeiten nur noch von Fertiggerichten ernähre, oder direkt außer Haus esse. Ich hatte mir das Leben, in dem nur noch Zeit für Fast Food bleibt, irgendwie glitzernder vorgestellt. Das ist wie damals, als ich eines Freitagnachts in einer Wohnung im nordspanischen Nichts dem traurigen Schauspiel beiwohnen musste, wie Menschen in Pyjamas und Plüschhausschuhen mit lustigen Tiergesichtern Kokain konsumierten. Ab da hatte alles, was "zur Nase reingeht" jeden Glamour für mich verloren. Das hat aber sicher auch sein Gutes, denn nur so konnte ich es klaren Kopfes bis zur Gitarre a.k.a. meiner neuen fixen Idee schaffen.
Et voilà: Bogen gespannt – Eintrag zu Ende!
Ganz generell hatte ich kürzlich übrigens festgestellt, dass ich es in letzter Zeit hier ein wenig an neuen Konzepten und Schnapsideen mangeln lasse – man könnte fast meinen, ich sei seriös geworden. Mitnichten! Man kommt halt einfach zu nichts, grad im Sommer! Gestern dachte ich zwischen Tür und Angel darüber nach, dass ich mich seit Ewigkeiten nur noch von Fertiggerichten ernähre, oder direkt außer Haus esse. Ich hatte mir das Leben, in dem nur noch Zeit für Fast Food bleibt, irgendwie glitzernder vorgestellt. Das ist wie damals, als ich eines Freitagnachts in einer Wohnung im nordspanischen Nichts dem traurigen Schauspiel beiwohnen musste, wie Menschen in Pyjamas und Plüschhausschuhen mit lustigen Tiergesichtern Kokain konsumierten. Ab da hatte alles, was "zur Nase reingeht" jeden Glamour für mich verloren. Das hat aber sicher auch sein Gutes, denn nur so konnte ich es klaren Kopfes bis zur Gitarre a.k.a. meiner neuen fixen Idee schaffen.
Et voilà: Bogen gespannt – Eintrag zu Ende!
